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Mitarbeiter Gastronomie Dienstplan | Gastro-Personal Teamfoto | HBS Hospitality Business School Diskussion

Mitarbeiter Gastronomie finden

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Mitarbeiter in der Gastronomie finden und halten: Was wirklich funktioniert

Du schreibst eine Stelle aus. Drei Bewerbungen kommen. Zwei erscheinen nicht zum Gespräch. Die dritte nimmt den Job an, ist sechs Wochen später krankgeschrieben und kommt nicht mehr zurück. Willkommen in der Realität der Mitarbeitersuche in der Gastronomie 2025.

Klingt nach Pech, oder?

Es ist kein Pech. Es ist die neue Normalität. Und wer das Personalthema in der Gastronomie als vorübergehende Störung betrachtet, wird in drei Jahren immer noch denselben Satz sagen: „Ich finde kein Personal.“

Dieser Artikel zeigt dir, warum das Thema Mitarbeiter in der Gastronomie strukturell ist, nicht zufällig, welche Kanäle und Maßnahmen heute wirklich funktionieren, und wie du deinen Betrieb so aufstellst, dass du nicht mehr ständig im Krisenmodus bist.

🏫 Hospitality Business School (HBS) by Gastro Piraten
Jeden Montag, 10 bis 11 Uhr, diskutieren Gastronomen und Hoteliers aus dem DACH-Raum live über die Themen, die ihren Betrieb wirklich bewegen. Keine Theorie, kein Verkauf. Echte Praxis, echte Fälle, echte Diskussionen.
Themen wie „Mitarbeiter finden und halten“, „Kosten senken ohne Qualitätsverlust“ oder „Was tun, wenn das Team nicht funktioniert?“ kommen direkt aus der Gruppe, von Betriebsinhabern für Betriebsinhaber.
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Warum fehlen Mitarbeiter in der Gastronomie? Die Zahlen hinter der Krise

6,14 Prozent. Das ist der Krankenstand im Hotel- und Gaststättengewerbe im Jahr 2024. Ein historischer Höchstwert. Zum Vergleich: 2019 lag er noch bei 4,36 Prozent.

Das bedeutet konkret: An jedem Arbeitstag fallen mehr als sechs von hundert Mitarbeitenden in der Gastronomie krankheitsbedingt aus. In einem Restaurant mit zehn Leuten fehlt also im Schnitt mindestens einer. Immer. (Quelle: AOK Rheinland/Hamburg, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung, August 2025)

Hinter diesem Krankenstand stecken vor allem zwei Diagnosegruppen, die sich seit 2019 um fast 50 Prozent erhöht haben: psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Beschwerden. Bei jedem sechsten Beschäftigten in Hotels und Gaststätten wurde 2024 eine psychische Erkrankung diagnostiziert. Vier Jahre zuvor war es noch jeder Zehnte.

Wir sehen das in unserer Beratung regelmäßig: Wenn ein Betrieb mit acht Mitarbeitenden in der Gastronomie drei Langzeitkranke hat, läuft der Rest auf Verschleiß. Die Übrigen springen ein, machen Doppelschichten, werden selbst krank. Der Teufelskreis dreht sich schneller, bis nichts mehr geht.

Gleichzeitig verändert sich der Stellenmarkt. Die Zahl der Stellenanzeigen für Personal in der Gastronomie ist im Oktober 2025 gegenüber dem Vorjahr um 24,4 Prozent zurückgegangen. Das klingt nach Entspannung beim Fachkräftemangel. Ist es nicht. Es bedeutet: Viele Betriebe haben aufgehört zu suchen. Sie haben ihr Konzept verkleinert, die Öffnungszeiten reduziert oder geschlossen. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Oktober 2025)

⚠️ Warnung: Weniger Stellenanzeigen ist kein gutes Zeichen
Weniger Stellenanzeigen für Gastro-Personal bedeutet nicht mehr Ruhe auf dem Markt. Es bedeutet, dass Betriebe kapituliert haben. Wer heute aufhört, Mitarbeiter in der Gastronomie zu suchen, lässt Umsatz liegen oder schließt komplett.

Was Gastronomen wirklich über Personal in der Gastronomie denken: Aus der HBS

Jeden Montag, 10 bis 11 Uhr, diskutieren wir in unserer Hospitality Business School mit Gastronomen und Hoteliers aus dem DACH-Raum über die Themen, die ihren Betrieb bewegen. Das Personalthema füllt diese Stunde regelmäßig komplett aus.

Eine aktuelle Diskussion hat das Thema auf den Punkt gebracht. Alexandra und Thomas, beide inhabergeführte Betriebe im DACH-Raum, haben es so formuliert:

🗣️ Aus der HBS-Diskussion vom Montag
„Die finanziellen Belastungen werden mehr. Aber das eigentliche Problem ist, dass wir Mitarbeitende bekommen, die entweder psychisch schon angeschlagen sind oder nach drei Monaten überarbeitet zusammenbrechen. Das ist kein Einzelfall mehr, das ist der Standard.“
Thomas beschrieb es noch schärfer: „Früher war Recruiting das Problem. Heute ist Recruiting nur noch der Anfang. Das eigentliche Problem ist, dass selbst wenn ich jemanden finde, ich ihn nach kurzer Zeit wieder verliere. Krank, frustriert, oder einfach weg. Ich weiß nicht mehr, was ich noch anders machen soll.“
Die Gruppe diskutierte zwei Strategien: Wachsen und professionalisieren, damit man echte HR-Strukturen aufbauen kann. Oder konsequent verkleinern, weniger Mitarbeiter in der Gastronomie brauchen, die Karte straffen, die Tische reduzieren, die Marge pro Gast erhöhen.
Beide Wege sind valide. Aber keiner davon funktioniert ohne eine Entscheidung.

Genau diese Diskussion ist der Kern dieses Artikels. Wir gehen beide Wege durch, mit konkreten Zahlen und Maßnahmen.

Personal in der Gastronomie: Warum ist es so schwer geworden?

Die Branche hat sich ihren Ruf selbst erarbeitet

Gastronomie gilt als Branche mit langen Arbeitszeiten, geteilten Diensten, schlechter Bezahlung und wenig Anerkennung. Das ist nicht ausschließlich ein Vorurteil. Ein großer Teil der Betriebe hat jahrzehntelang genau so gearbeitet. Wer heute Mitarbeiter in der Gastronomie sucht, zahlt die Rechnung dafür, auch wenn der eigene Betrieb es besser gemacht hat.

Demografischer Wandel: Der Pool für Gastro-Personal schrumpft

Die geburtenstarken Jahrgänge verlassen den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig entscheiden sich jüngere Menschen seltener für eine Ausbildung in der Gastronomie. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der Branche liegt deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Der Nachwuchs kommt nicht nach.

Verändertes Anspruchsdenken bei Mitarbeitern in der Gastronomie

Viele Betriebsinhaber beschreiben, dass neue Mitarbeiter in der Gastronomie höhere Ansprüche mitbringen: klare Arbeitszeiten, freie Wochenenden, Transparenz über Aufstiegschancen. Das wird oft als „Anspruchsdenken“ abgetan.

Unser Blickwinkel: Was sich verändert hat, sind die Vergleichsmöglichkeiten. Wer heute in die Gastronomie einsteigt, sieht auf TikTok, was andere Branchen bieten. Wer keine überzeugenden Antworten auf die Frage „Warum sollte ich bei dir arbeiten?“ hat, verliert den Wettbewerb. Denn heute ist es ein Käufermarkt für Arbeitnehmende.

Psychische Belastungen sind real, kein Vorwand

Wir erleben in der Beratung und in der HBS regelmäßig, dass Burnout und emotionale Erschöpfung als mangelnde Belastbarkeit abgetan werden. Das ist ein teurer Fehler. Psychische Erkrankungen verursachen bei Mitarbeitenden in der Gastronomie Krankschreibungen von durchschnittlich 33 Tagen je Fall. Das sind keine Schnupfen-Fehltage. Das ist strukturierter Ausfall, der den Betrieb in eine Notlage bringt. (Quelle: DAK Psychreport 2025, April 2025)

📊 Fallbeispiel aus unserer Beratung
Ein inhabergeführtes Stadtrestaurant in Sachsen (18 Sitzplätze innen, 30 auf der Terrasse) kam zu uns mit dem klassischen Mitarbeiterproblem in der Gastronomie: permanent unterbesetzt, Serviceleitung seit drei Jahren dieselbe Person, die Chef in der Küche und Kellner gleichzeitig war.
In der Analyse stellte sich heraus: Die Stundenzahl der Servicearbeiterin lag im Schnitt bei 54 Wochenstunden. Kein strukturiertes Onboarding neuer Mitarbeitender. Kein Lob-Feedback, nur Kritik. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit neuer Mitarbeiter lag bei sieben Wochen.
Maßnahmen: Klare Dienstpläne mit fester Ruhezeit, 30-Tage-Onboarding-Plan, monatliche Kurzgespräche. Ergebnis nach sechs Monaten: Betriebszugehörigkeit neuer Gastro-Mitarbeiter gestiegen auf durchschnittlich acht Monate, Krankenstand von 14 auf 7 Prozent halbiert.
Datenschutzhinweis: Name und Ort wurden aus Datenschutzgründen anonymisiert. Der geschilderte Fall basiert auf einer echten Beratungssituation der Gastro Piraten.

Mitarbeiter Gastronomie finden: Diese Kanäle und Methoden funktionieren heute

Wer nur auf Stellenanzeigen setzt, verliert den Wettbewerb um gutes Personal. Das war früher schon nicht ideal. Heute ist es nahezu wirkungslos.

Empfehlungsmarketing: Eigene Mitarbeiter als bester Recruiting-Kanal

Mitarbeiterempfehlungen sind der effektivste Weg, um Personal für Gastronomiebetriebe zu finden. Wer Stammkräfte bittet, aktiv Bekannte anzusprechen, und dafür eine kleine Prämie zahlt, reduziert die Einarbeitungszeit und erhöht die kulturelle Passung. Wer keine eigenen Leute hat, die andere empfehlen würden: Das ist das eigentliche Problem.

Social Recruiting: Sichtbarkeit als Arbeitgeber für Gastro-Personal aufbauen

Instagram und TikTok sind längst Recruiting-Plattformen. Ein kurzes Video, das zeigt, wie das Team zusammenarbeitet, wie die Schichten aussehen, wer im Betrieb das Sagen hat, schafft mehr Vertrauen als jede Stellenanzeige. Wer heute keine Präsenz als Arbeitgeber hat, ist für die Zielgruppe unter 35 faktisch unsichtbar.

💡 Praxistipp: Arbeitgebermarke für Gastro-Personal in 30 Minuten
Mach ein Smartphone-Video mit deinem Team, drei Minuten, keine Perfektion nötig. Zeige echte Schichten, echte Gesichter, echten Alltag. Post es auf Instagram und TikTok. Das kostet nichts und bringt mehr Bewerbungen von Mitarbeitern für deine Gastronomie als eine Anzeige auf einem Job-Portal.

Kooperation mit Berufsschulen: Fachkräfte im Gastgewerbe von morgen

Wer heute nicht in Ausbildungsbeziehungen investiert, wird in fünf Jahren keinen Fachkräfte-Nachwuchs im Gastgewerbe haben. Eine direkte Partnerschaft mit der lokalen Berufsschule, ein Praktikumsplatz, ein Schnuppertag: Das sind Investitionen, die sich über Jahre auszahlen.

Internationale Fachkräfte: Gastro-Personal aus dem Ausland gezielt integrieren

40,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe haben ausländische Staatsangehörigkeit. Gastro-Personal aus dem Ausland ist längst kein Ausnahmefall mehr, sondern Branchenrealität. (Quelle: DEHOGA Zahlenspiegel I/2024)

Wer internationale Fachkräfte integriert, braucht aber einen Plan: sprachliche Einarbeitung, Unterstützung bei Behördengängen, klare Ansprechpartner im Betrieb. Wer das nicht leistet, verliert sie nach drei Monaten wieder.

Mitarbeiter in der Gastronomie halten: Maßnahmen, die wirklich wirken

Personalgewinnung ist teuer. Mitarbeiterbindung in der Gastronomie ist billiger. Das weiß jeder. Aber kaum einer tut es konsequent.

Die Kosten für eine Neubesetzung liegen je nach Position zwischen einem halben und einem vollen Monatsgehalt, wenn man Recruiting, Einarbeitungszeit und Produktivitätsverlust zusammenzählt. Wer seinen Betrieb auf konstante Fluktuation beim Gastro-Personal ausrichtet, zahlt dauerhaft drauf.

Klare Dienstpläne: Das wichtigste Bindungsinstrument für Gastro-Mitarbeiter

Nichts zerstört Arbeitgebervertrauen so schnell wie unplanbares Leben. Wer seine Mitarbeitenden in der Gastronomie drei Tage vor dem Dienst anruft und den Dienst ändert, verliert sie. Nicht sofort, aber mittelfristig sicher.

Feste Dienstzeiten, kommuniziert mindestens zwei Wochen im Voraus. Wer das nicht schafft, hat kein Personalthema, sondern ein Planungsthema.

Lohn und Transparenz: Der Gehaltsmarkt für Personal in der Gastronomie

Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit Januar 2026 bei 13,90 Euro brutto pro Stunde. Ab Januar 2027 steigt er weiter auf 14,60 Euro. Wer damit wirbt, liegt am Boden des Wettbewerbs um Gastro-Personal. Hinzu kommt: In mehreren Bundesländern gelten regionaleTagifverträge, die über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben eigene Flächentarifverträge, die das verpflichtende Lohnniveau deutlich nach oben verschieben können.

Was das konkret für deine Lohnplanung bedeutet, haben wir in unserem Artikel zum Mindestlohn 2026 in der Gastronomie detailliert aufgeschlüsselt, inklusive Beispielrechnungen für Minijobber und die regionalen Unterschiede. Wer gute Mitarbeiter für die Gastronomie gewinnen will, zahlt mehr als den Pflichtbetrag und kommuniziert das klar. Ein Lohnband im Stellenangebot ist kein Zeichen von Schwäche, es ist ein Vertrauenssignal.

Führung als Bindungsinstrument für Mitarbeitende in der Gastronomie

Mitarbeitende verlassen selten Betriebe. Sie verlassen Führungskräfte. Das ist kein Klischee, das ist Realität.

Wir sehen in der Beratung und in der HBS immer wieder: Betriebe mit hoher Mitarbeiterbindung in der Gastronomie zeichnen sich durch eine Gemeinsamkeit aus. Die Führung zeigt echtes Interesse, gibt Feedback, hört zu. Das klingt banal. Es ist in der Gastronomie nach wie vor die Ausnahme.

Kurze regelmäßige Mitarbeitergespräche, alle vier bis sechs Wochen, zehn Minuten: Was läuft gut? Was belastet dich? Was brauchst du? Diese drei Fragen können mehr Bindung erzeugen als jede Prämie.

Benefits, die Gastro-Personal wirklich binden

Betriebliche Krankenversicherung (bKV), Fahrkostenzuschuss, kostenlose Mitarbeiterverpflegung, zusätzlicher Urlaub ab dem zweiten Betriebsjahr. Das sind die Benefits, die bei Mitarbeitenden in der Gastronomie aktuell am meisten zu Bindung führen.

Nicht jeder Betrieb kann alles davon leisten. Aber wer gar nichts bietet, hat im Wettbewerb um Gastro-Personal keine Chance mehr gegen den Betrieb zwei Straßen weiter, der es tut.

✅ Erfolgsbeispiel: Saisonbetrieb an der Nordsee
Ein Saisonbetrieb an der Nordseeküste führte 2023 eine bKV für alle Vollzeitkräfte ein. Monatliche Kosten: ca. 35 Euro pro Mitarbeitendem. Ergebnis: Die Rückkehrquote der Saisonfachkräfte im Gastgewerbe stieg von 42 auf 71 Prozent im Folgejahr. Einarbeitungskosten sanken entsprechend.
Datenschutzhinweis: Name und Ort wurden aus Datenschutzgründen anonymisiert. Der geschilderte Fall basiert auf einer echten Beratungssituation der Gastro Piraten.

Wachsen oder verkleinern: Die Entscheidung, die Alexandra und Thomas in der HBS diskutiert haben

Die Diskussion in unserer Hospitality Business School vom letzten Montag hat zwei Lager klar gemacht. Beide haben Recht. Die Frage ist, welcher Weg zu deinem Betrieb passt.

Option 1: Wachsen und Gastro-Personal professionell managen

Wer groß genug wird, kann eine eigene HR-Funktion aufbauen, professionelles Recruiting betreiben, Mitarbeitende intern weiterentwickeln und eine eigene Arbeitgebermarke aufbauen. Das Mindestmaß dafür liegt in der Gastronomie bei etwa 20 bis 25 festangestellten Mitarbeitenden.

Darunter ist alles Handarbeit. Und Handarbeit lässt sich nicht skalieren.

Option 2: Weniger Mitarbeiter in der Gastronomie brauchen statt mehr suchen

Die zweite Option ist so unbequem, dass viele sie gar nicht in Erwägung ziehen: weniger Öffnungszeiten, kleinere Karte, weniger Tische, weniger Mitarbeiter in der Gastronomie, höhere Marge pro Tisch.

Ein Restaurant mit 30 Tischen und chronischem Unterbesetzungsproblem verdient oft weniger als dasselbe Restaurant mit 18 Tischen, voller Auslastung und stabilem Team. Die Rechnung klingt paradox. Sie stimmt trotzdem.

Thomas hat es in der HBS so formuliert: „Ich möchte einen Betrieb führen, nicht jeden Tag nur Brände löschen.“ Das ist der Kern dieser Entscheidung.

ℹ️ Info: Personalplanung realistisch kalkulieren
Rechne einmal durch, wie viele Mitarbeiter du in der Gastronomie wirklich brauchst, wenn du dein Konzept auf deine tatsächlich profitablen Zeiten und Gästeöffnungen zuschneidest. Die meisten Betriebe betreiben zwei bis drei unrentable Schichten pro Woche mit, weil sie es immer so gemacht haben. Das ist reine Ressourcenverschwendung.

Wie finde ich als Gastronom Mitarbeiter, wenn niemand mehr in die Gastronomie will?

Das ist die Frage, die wir in der Beratung und in der HBS fast täglich hören. Hier die direkte Antwort:

Erstens: Der Satz „nobody wants to work anymore“ stimmt nicht. Menschen arbeiten, aber sie entscheiden sich bewusster, wo. Wer als Arbeitgeber nicht attraktiv ist, bekommt kein Personal mehr.

Zweitens: Die wirksamsten Maßnahmen, um Mitarbeiter für die Gastronomie zu finden, sind aktuell: Mitarbeiterempfehlungen mit Prämie, Social Recruiting über Instagram und TikTok, Kooperationen mit Berufsschulen, internationale Fachkräfte mit gezielter Integration, und die eigene Arbeitgebermarke systematisch aufzubauen.

Drittens: Wer sein Konzept nicht an die Personalverfügbarkeit anpasst, bleibt im Dauernotbetrieb. Manchmal ist die richtige Antwort auf den Personalmangel in der Gastronomie nicht mehr suchen, sondern weniger brauchen.

Psychische Gesundheit: Was Gastro-Personal wirklich belastet

Ein Mitarbeitender, der wegen Depression sechs Wochen ausfällt, verursacht direkte und indirekte Kosten, die weit über das Gehalt hinausgehen. Mehrarbeit der anderen, Qualitätsverlust, Kundenbeschwerden, eigene Zeit für Notbesetzungen.

Psychische Erkrankungen verursachen im Bundesdurchschnitt 342 Fehltage je 100 Beschäftigte im Jahr. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer liegt bei 33 Tagen pro Fall. Für Mitarbeitende in der Gastronomie sind das keine kurzen Ausfälle. (Quelle: DAK Psychreport 2025)

Was können Betriebe tun? Nicht therapieren. Das ist nicht deine Aufgabe. Aber Strukturen schaffen, die psychische Belastung nicht erhöhen.

Konkret:

  • Pausen einhalten lassen, auch in der Hauptsaison.
  • Keine Anrufe nach Schichtende wegen „kleiner Fragen“.
  • Probleme direkt ansprechen statt hoffen, dass sie sich lösen.
  • Beim Burnout-Verdacht das Gespräch suchen, nicht warten.
  • Ressourcen für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen einplanen, z.B. über die bKV.

Onboarding in der Gastronomie: Warum neue Mitarbeitende so schnell wieder gehen

Die meisten Betriebe verlieren neue Mitarbeitende in der Gastronomie in den ersten sechs Wochen. Nicht weil sie ungeeignet waren, sondern weil sie sich nicht willkommen gefühlt haben.

Kein Einarbeitungsplan. Keine definierte Ansprechperson. Keine klare Beschreibung, was erwartet wird. Am ersten Tag wird die neue Person einfach hinter den Tresen gestellt und es wird erwartet, dass sie funktioniert.

Wir haben dazu einen ausführlichen Artikel mit einem 30-Tage-Onboarding-Plan für Gastronomiebetriebe veröffentlicht. Dort findest du einen fertigen Plan, den du direkt umsetzen kannst.

Stellenbeschreibungen: Die Basis für gutes Gastro-Personal

Eine Stellenbeschreibung ist kein behördliches Dokument. Sie ist ein Führungsinstrument. Sie macht klar, was von Mitarbeitenden in der Gastronomie erwartet wird, wer für was zuständig ist, und wie Leistung bewertet wird. Ohne das hast du keine Grundlage für Feedback, keine Grundlage für Kritik und keine Grundlage für Weiterentwicklung.

Mehr dazu findest du in unserem Artikel zu Stellenbeschreibungen in der Gastronomie, der konkrete Vorlagen und Beispiele enthält.

📊 Fallbeispiel aus unserer Beratung
Ein Privathotel in der Bodenseeregion hatte jedes Jahr drei bis vier Stellen im Service nachzubesetzen. Die Fluktuation beim Gastro-Personal war so normal geworden, dass der Inhaber sie als „Branchenstandard“ akzeptiert hatte.
In der Analyse zeigte sich: Es gab keine schriftlichen Stellenbeschreibungen, kein Onboarding, kein Feedback-Gespräch in den ersten 90 Tagen.
Nach Einführung klarer Stellenbeschreibungen, eines 30-Tage-Onboarding-Plans und regelmäßiger 10-Minuten-Gespräche: Die jährliche Fluktuation sank von vier auf eine Stelle im Folgejahr. Der Inhaber spart seitdem geschätzt 8.000 bis 12.000 Euro jährlich an Recruiting- und Einarbeitungskosten.
Datenschutzhinweis: Name und Ort wurden aus Datenschutzgründen anonymisiert. Der geschilderte Fall basiert auf einer echten Beratungssituation der Gastro Piraten.

Checkliste: So findest und hältst du Mitarbeiter in der Gastronomie

📝 Sofortmaßnahmen für deinen Betrieb
☐ Dienstplan mindestens zwei Wochen im Voraus kommunizieren
☐ Mitarbeiterempfehlungs-Prämie einführen (z.B. 200 Euro nach drei Monaten Betriebszugehörigkeit des Empfohlenen)
☐ Team-Video für Instagram oder TikTok aufnehmen, echte Einblicke zeigen
☐ Stellenbeschreibung für jede Position schriftlich festhalten
☐ Erstes Mitarbeitergespräch nach 30 Tagen bei jedem Neuen einführen
☐ Offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit melden (kostenlos)
☐ Lohnband in zukünftigen Ausschreibungen veröffentlichen
☐ Betrieb auf tatsächlich profitable Öffnungszeiten zuschneiden, wenn Mitarbeitermangel in der Gastronomie chronisch ist
👤 Über den Autor
René Kaplick hat Gastronomie nicht studiert. Er ist darin aufgewachsen. Mit zehn Jahren hat er das erste Bier gezapft, neben seinen Eltern, für echte Gäste. Was folgte: Kochausbildung, Stationen in der Sternegastronomie (u.a. First Floor Berlin, Michelin-Stern), Handelsfachwirt, über 5.600 beratene Betriebe im DACH-Raum seit 2010. Die Fragen, die er stellt, hat er selbst durchgelebt.
Die Gastro Piraten sind KfW- und BAFA-akkreditierter Beratungsbetrieb und Partnerbetrieb des DEHOGA Berlin/Brandenburg. Leistungen: Beratung, Marketing, Lohnbuchhaltung, Buchhaltung, Digitalisierung.
Beratung für Gastronomiebetriebe
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Häufige Fragen: Mitarbeiter in der Gastronomie finden und halten

Warum ist der Fachkräftemangel bei Mitarbeitern in der Gastronomie so extrem?
Die Gastronomie kombiniert hohe physische und psychische Belastung mit historisch niedrigen Löhnen und unattraktiven Arbeitszeiten. Gleichzeitig scheiden die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Arbeitsmarkt aus, während jüngere Menschen seltener in die Branche einsteigen. Das Ergebnis ist eine strukturelle Lücke, die mit klassischen Stellenanzeigen allein nicht mehr zu schließen ist.
Was kostet Mitarbeiterfluktuation in der Gastronomie wirklich?
Die direkten und indirekten Kosten einer Neubesetzung liegen in der Gastronomie zwischen einem halben und einem ganzen Monatsgehalt der betreffenden Stelle. Dazu zählen Recruiting-Zeit, Stellenanzeigen, Einarbeitungszeit, Produktivitätsausfall und Mehrbelastung für das restliche Gastro-Personal. Bei drei bis vier Fluktuation-Fällen pro Jahr sind das schnell 15.000 bis 25.000 Euro.
Wie hoch ist der Krankenstand bei Gastro-Personal 2024?
Der Krankenstand im Hotel- und Gaststättengewerbe erreichte 2024 mit 6,14 Prozent einen historischen Höchstwert. Zum Vergleich: 2019 lag er bei 4,36 Prozent. Seit 2019 haben sich psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Beschwerden bei Mitarbeitenden in der Gastronomie um fast 50 Prozent erhöht. (Quelle: AOK Rheinland/Hamburg, 2025)
Welche Benefits binden Mitarbeiter in der Gastronomie am besten?
Die wirksamsten Benefits sind aktuell: betriebliche Krankenversicherung (bKV), Fahrkostenzuschuss, Mitarbeiterverpflegung, zusätzliche Urlaubstage ab dem zweiten Betriebsjahr und Dienstpläne mit ausreichend Vorlauf. Entscheidend ist nicht die Summe, sondern die Verlässlichkeit. Wer heute zwei freie Wochenenden im Monat garantiert, hat einen entscheidenden Vorteil bei der Mitarbeiterbindung in der Gastronomie.
Ist Social Recruiting für Gastro-Personal wirklich sinnvoll?
Ja, besonders für die Zielgruppe unter 35. Ein authentisches Video aus dem Betriebsalltag erzeugt mehr Vertrauen als eine formale Stellenanzeige. Mitarbeiter für Gastronomiebetriebe über Social Media zu gewinnen kostet faktisch nichts und kann klassische Job-Portale in der Wirkung übertreffen.
Was ist die Hospitality Business School und kann ich daran teilnehmen?
Die Hospitality Business School (HBS) ist ein wöchentliches Format der Gastro Piraten, jeden Montag von 10 bis 11 Uhr. Gastronomen und Hoteliers aus dem DACH-Raum diskutieren live über operative und strategische Themen: Personalprobleme, Kostenstruktur, Führung, Digitalisierung. Keine Vorträge, keine Präsentationen, echte Praxis. Wer dabei sein möchte, schickt einfach eine Nachricht an die Gastro Piraten oder bucht direkt über den Buchungskalender einen Termin.
Wie lange sollte ein Onboarding für neue Mitarbeiter in der Gastronomie dauern?
Mindestens 30 Tage strukturiert, mit definierten Meilensteinen. Das erste Feedback-Gespräch sollte spätestens nach 30 Tagen stattfinden. Betriebe mit strukturiertem Onboarding haben in unserer Erfahrung eine deutlich höhere Bleibequote beim Gastro-Personal in den ersten drei Monaten.
Welches Gehalt muss ich zahlen, um gutes Personal für die Gastronomie zu finden?
Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit Januar 2026 bei 13,90 Euro brutto pro Stunde, ab Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro. Wichtig: In mehreren Bundesländern gelten regionale Tarifverträge, die über diesem gesetzlichen Mindestwert liegen. Was tatsächlich in deinem Bundesland gilt, erklären wir im Artikel Mindestlohn 2026 in der Gastronomie auf gastro-piraten.de. Für erfahrenes Servicepersonal sind 15 bis 18 Euro brutto je Stunde marktüblich, je nach Region und Aufgabenbereich. Wer Fachkräfte für Küche oder Schichtführung sucht, bewegt sich häufig bei 2.900 bis 3.600 Euro Bruttomonatsgehalt.
Macht es Sinn, den Betrieb zu verkleinern statt Mitarbeiter in der Gastronomie zu suchen?
In bestimmten Konstellationen ja. Wenn ein Betrieb chronisch unterbesetzt ist, seine profitablen Zeiten aber klar identifizierbar sind, kann eine Reduzierung der Öffnungszeiten oder der Tischanzahl wirtschaftlich sinnvoller sein als dauerhaftes Recruiting ohne Ergebnis. Das setzt voraus, dass die Marge pro Tisch und Gast entsprechend optimiert wird.

Landgasthof übernehmen, ein Landgasthof im ländlichen raum, an einem Stausee mit einer vollen Terrasse und vielen Gästen

Landgasthof übernehmen: Was es wirklich kostet und die vollständige Übernahme-Kalkulation 2026/2027

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Existenzgründung & Übernahme Landgasthof | Lesedauer: ca. 15 Minuten

In Deutschland stirbt jährlich eine dreistellige Zahl an Dorfgasthäusern. Nicht weil niemand mehr essen will. Sondern weil der Wirt in Rente geht, kein Nachfolger gefunden wird und das Gebäude leer steht. Gemeinden verlieren damit oft ihren letzten sozialen Treffpunkt.

Gleichzeitig ist da ein wachsender Kreis von Menschen, die genau das suchen: einen Landgasthof übernehmen. Aus dem Stadtleben heraus, ruhiger arbeiten, regional kochen, Gemeinschaft aufbauen. Der Traum ist real. Die Zahlen dahinter sind es meistens nicht.

Eine Landgasthof-Übernahme ist strukturell anders als eine Neueröffnung. Du kaufst oder pachtest nicht nur vier Wände, sondern einen ganzen Betrieb mit Geschichte, mit Stammgästen, mit Inventar – und oft auch mit einem Investitionsstau, der erst nach einigen Monaten vollständig sichtbar wird. Die alte Heizungsanlage läuft noch. Die Küchentechnik aus dem Jahr 2003 auch. Bis sie es nicht mehr tun.

Dieser Artikel zeigt, wie eine Landgasthof Übernahme wirtschaftlich funktioniert: Pacht oder Kauf, Ablösesumme und Inventarbewertung, der Investitionsstau als Kernrisiko, Saisonalitätsprobleme im ländlichen Raum und warum es spezifische Förderprogramme gibt, die viele Neupächter nicht kennen.

Die Marktlage: Warum Landgasthöfe ein besonderes Kapitel sind

Der ländliche Gasthof ist betriebswirtschaftlich gesehen ein Hybridbetrieb. Er verbindet oft mehrere Konzepte gleichzeitig: Restaurant und Gaststätte, manchmal Veranstaltungsraum, manchmal Fremdenzimmer oder Pension, manchmal regionale Catering-Funktion für Hochzeiten und Vereinsfeste.

Das ist wirtschaftlich ein Vorteil sind mehrere Standbeine und gleichzeitig ein Risiko: Wer alles anbietet, muss alles gut machen, alles separat kalkulieren, alles besetzt haben.

Die Zahlen hinter dem Dorfgasthaus-Sterben Laut DEHOGA verlor Deutschland zwischen 2010 und 2023 rund 30.000 Gaststätten im ländlichen Raum. Ein Drittel dieser Betriebe hatte keinen Nachfolger gefunden. In Thüringen sind nach einer Befragung des Gastgewerbeverbands rund 82 Prozent der verbliebenen Betriebe Familienunternehmen – und viele suchen aktiv Nachfolger. Die Bundesländer Bayern, Hessen, Thüringen und mehrere andere haben inzwischen Sonderförderprogramme für Investitionen in ländliche Gastronomiebetriebe aufgelegt. Das hessische Heimatministerium startete 2025 ein explizites Sonderprogramm für den Erhalt der Gastronomie im ländlichen Raum. (Quelle: DEHOGA Branchenbericht 2024, Tourismusnetzwerk Thüringen 1/2025, Hessisches Heimatministerium 2025)

Das bedeutet konkret: Wer einen Landgasthof übernehmen will, findet ein Angebot, das größer ist als die Nachfrage. Auf dem Land ist der Verpächter oft froh über einen ernsthaften Interessenten. Das ist eine Verhandlungsposition wenn man weiß, wie man sie nutzt.

Erste Weichenstellung: Pacht oder Kauf des Landgasthofs?

Das ist die wichtigste Entscheidung vor jeder Kalkulation. Pacht und Kauf haben grundlegend unterschiedliche Risikostrukturen.

KriteriumPachtKauf
KapitalbedarfNiedrig – nur Pachtkaution und InvestitionenHoch – Kaufpreis + Notarkosten + Grunderwerbsteuer
Laufende BelastungMonatliche Pacht (Fixkosten)Kredit-Zins und -Tilgung (Fixkosten)
FlexibilitätGut – nach Vertragslaufzeit Ausstieg möglichGering – Verkauf dauert und kostet
WertsteigerungKeine für den PächterJa – Immobilienwert steigt mitunter
Verantwortung BausubstanzMeist beim VerpächterVollständig beim Eigentümer
RisikoVerpächter könnte Vertrag nicht verlängernGesamtes Investitionsrisiko beim Käufer
Typisch fürQuereinsteiger, erste Übernahme, begrenztes KapitalErfahrene Gastronomen, langfristige Planung

Für die meisten Erstübernahmen ist Pacht die richtige Wahl. Warum: Der Kapitalbedarf für Investitionen, Betriebsanlauf und Liquiditätspuffer ist ohnehin schon erheblich. Wer dazu noch den Kaufpreis einer Immobilie stemmen muss, ist von Anfang an hochverschuldet. Mit Pacht bleibt mehr Kapital für das, was den Betrieb wirklich voranbringt. (Quelle: pachtnetzwerk.immo, dish.co Pachtverträge Guide 2024)

Die Pacht mal acht Formel: Wie viel Pacht ist tragbar?

In der Gastronomiebranche gilt seit Jahrzehnten eine einfache Faustformel: Die Pacht ist wirtschaftlich tragbar, wenn der Jahres-Nettoumsatz mindestens das Achtfache der Jahresperson beträgt. Anders formuliert: Die Pacht sollte nicht mehr als 12,5 Prozent des Nettoumsatzes betragen. Für Restaurants gilt als Obergrenze in der Praxis oft 8 bis 12 Prozent.

Pacht-mal-acht: Konkrete Rechnung Angenommen, du prüfst einen Landgasthof mit einer verlangten monatlichen Pacht von 1.800 Euro netto (21.600 Euro pro Jahr).Laut Formel: Pacht x 8 = Mindestumsatz. 21.600 Euro x 8 = 172.800 Euro Jahres-Nettoumsatz als Untergrenze.Umgerechnet auf Monate: 14.400 Euro Nettoumsatz monatlich als Mindestanforderung und das ist wirklich Minimum, kein Zielwert.Wenn die BWA des Vorpächters zeigt, dass der Betrieb zuletzt 130.000 bis 140.000 Euro Nettoumsatz pro Jahr gemacht hat: Diese Pacht ist nicht tragbar. Die Faustformel zeigt dir sofort, welche Pacht zu welchem Umsatz passt. Und ob das Angebot stimmt. (Quelle: dish.co, absolut-gastronomie-immobilien.de)

Die Formel ist eine Faustformel, kein Gesetz. In Regionen mit sehr niedrigen Mietpreisen und stabilen Stammgaeste-Strukturen kann ein etwas höherer Pachtanteil noch funktionieren. In Regionen mit starker Saisonalität (Sommer schlägt Winter, oder umgekehrt) muss die Pacht noch tiefer liegen, weil die Jahresdurchschnittszahlen über schlechte Monate hinwegtäuschen können.

Die BWA-Prüfung: Warum du die Zahlen des Vorpächters brauchst

Bevor du über Pacht oder Kaufpreis verhandelst: Lass dir die BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) der letzten zwei bis drei Jahre zeigen. Wenn der Vorpächter sich sperrt, ist das ein Warnsignal. Ein guter Betrieb hat nichts zu verbergen.

Was du in der BWA prüfst:

KennzahlWas du suchstWarnsignal
NettoumsatzStabile oder steigende EntwicklungStarker Rückgang in letztem Jahr – Warum?
WareneinsatzquoteRichtwert: 28–35 % GastronomieÜber 38 %: Strukturproblem oder Übervorteilung
PersonalkostenRichtwert: 35–45 % vom UmsatzÜber 50 %: Fehlbesetzung oder zu viel Personal
Miete / PachtRichtwert: unter 12,5 % vom UmsatzÜber 15 %: Betrieb war auf Dauer nicht tragfähig
EBITDA (Rohertrag)Positiv nach KostenDauerhaft negativ: Betrieb war nicht profitabel
VerbindlichkeitenKeine offenen Rechnungen, keine GläubigerRückstände bei Lieferanten – Übergang prüfen
Saisonale SchwankungWie stark schwankt der Monatsumsatz?Wenn 3 Monate mehr als 80 % des Jahresumsatzes: Hochrisiko

Wenn du keine BWA bekommst: Lass dir ersatzweise die Umsätze aus dem Kassensystem der letzten 24 Monate zeigen. Das sind neutrale Daten, keine Schönwetter-Dokumente. Quelle: g-wie-gastro Übernahme-Guide, dish.co Restaurantübernahme-Checkliste 2025.

Die Ablösesumme: Was du wirklich zahlst, und wofür

Wenn ein bestehender Pächter den Betrieb übergibt, verlangt er oft eine Ablösesumme für das übernommene Inventar, die aufgebaute Kundenbasis, geleistete Investitionen oder schlicht als «Goodwill». Das ist legitim aber die Höhe ist verhandelbar, und viele Ablösesummen sind deutlich zu hoch angesetzt.

Was in einer Ablösesumme stecken kann

  • Inventarwert: Küchenausstattung, Mobiliar, Geschirr, Gaststätteneinrichtung – bewertet zum Zeitwert (Neupreis minus Abschreibung)
  • Laufender Warenbestand: Getränkelager, Vorräte, Tiefkühlbestand – bewertet zu Einkaufspreisen
  • Getränkepfand und Leergut
  • Aufgebauter Geschäftswert (Goodwill / Firmenwert): umstrittene Position, sehr verhandelbar
  • Bereits getätigte Investitionen des Vorgängers, die noch nicht abgeschrieben sind
Ablöse: Was du auf keinen Fall unkritisch bezahlen solltestEin Goodwill-Aufschlag von 30.000 bis 80.000 Euro auf ein Gasthaus, das zuletzt 120.000 Euro Jahresumsatz gemacht hat und das der Vorpächter nach zehn Jahren aufgibt, ist in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt. Goodwill ist nur dann real, wenn der Betrieb dauerhaft profitabel war, eine starke Markenidentität hat und du diesen Kundenstamm auch tatsächlich behältst. In ländlichen Regionen, wo die Stammgäste «den Betrieb» kennen und nicht «dich», ist ein hoher Goodwill oft ein Phantomwert. Lass alle Positionen einer Ablösesumme einzeln bewerten, bevor du unterschreibst. Und hol dir für alles über 15.000 Euro eine unabhängige Einschätzung. (Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis, g-wie-gastro.de)

Typische Ablösesummen bei Landgasthöfen

Betriebsgröße / ZustandInventar-ZeitwertGoodwill / GeschäftswertRealistische Ablöse gesamt
Kleines Gasthaus (<40 Sitzpl.), älteres Inventar3.000 – 10.000 Euro0 – 5.000 Euro3.000 – 15.000 Euro
Mittlerer Gasthof (50–80 Sitzpl.), gemischtes Alter10.000 – 30.000 Euro5.000 – 20.000 Euro15.000 – 50.000 Euro
Gut geführter Landgasthof mit Veranstaltungsraum25.000 – 60.000 Euro10.000 – 40.000 Euro35.000 – 100.000 Euro
Gasthof mit Fremdenzimmern (Pension/Hotel)30.000 – 80.000 Euro0 – 50.000 Euro30.000 – 130.000 Euro

Richtwerte 2026/2027. Der Inventarwert ist der wichtigste Posten und wird auf Basis von Neupreis, Alter und Zustand errechnet. Goodwill ist verhandelbar und sollte durch positive BWA-Geschichte belegt sein. Quelle: Übernahme-Bewertung, Gastro Piraten Beratungspraxis.

Der Investitionsstau: Das größte Risiko bei jeder Landgasthof-Übernahme

Ein Landgasthof, der seit 30 Jahren von derselben Familie betrieben wird, sieht auf den ersten Blick solide aus. Die Küche ist sauber. Die Heizung läuft. Das Fassungsvermögen ist ausreichend.

Was du nicht siehst: Die Küche hat seit 2008 keine größere Investition erlebt. Die Heizungsanlage ist eine Ölheizung aus dem Jahr 1994, die in zwei Jahren ersetzt werden muss. Die Elektroinstallation entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand, und das Gesundheitsamt hat bei der letzten Begehung schriftlich auf drei Punkte hingewiesen, die «dringend» angegangen werden sollten.

Das ist kein Einzelfall. Das ist der Normalzustand bei einem Landgasthof, der nach 20 oder mehr Jahren abgegeben wird.

Typische Investitionsstau-Positionen bei Landgasthöfen

PositionTypischer ZustandInvestitionskosten (netto)Priorität
Küchentechnik (Herd, Fritteuse, Kombidamäpfer)Oft 15–25 Jahre alt15.000 – 50.000 EuroHoch – ohne Küche kein Betrieb
Heizungsanlage (Öl auf Gas / Wärmepumpe)Meist Öl, >20 Jahre12.000 – 35.000 EuroHoch – Energiekosten und Pflicht
Gastraum-Renovierung (Bodenbelag, Wandfarbe)Abgenutzt, Jahrzehnte alt8.000 – 25.000 EuroMittel – für ersten Eindruck
Toilettenanlagen (Barrierefreiheit, Modernisierung)Oft nicht barrierefrei5.000 – 20.000 EuroHoch – teils gesetzliche Anforderung
Kassensystem (TSE-Pflicht seit 2020)Oft noch Altsystem1.500 – 5.000 EuroHoch – gesetzliche Pflicht
Elektroinstallation und SicherheitstechnikHäufig veraltet5.000 – 20.000 EuroMittel – Sicherheit und Versicherung
Fassade / Dach / AußenanlageAbgenutzt, Pflege rückständig10.000 – 60.000 EuroMittel – für Gesamteindruck
Wärmedämmung / FensterEinfachverglasung, keine Dämmung15.000 – 80.000 EuroMittel – Energieeinsparung langfristig
Außenterrasse / BiergartenHolz morsch, Bodenbelag defekt3.000 – 15.000 EuroSaisonal entscheidend
Fremdenzimmer (wenn vorhanden)Veraltete Ausstattung2.000 – 8.000 Euro pro ZimmerJe nach Konzept

Richtwerte 2025. Je nach Zustand kann eine Kombination mehrerer Positionen sehr schnell auf 80.000 bis 180.000 Euro Gesamtinvestitionsbedarf anwachsen – allein für den Investitionsstau, noch bevor du eine eigene Konzeptanpassung finanzierst. Quelle: steuer-husum.de Gastronomieküchen 2025, Gastro Piraten Beratungspraxis.

So prüfst du den Investitionsstau vor VertragsunterschriftBring vor Vertragsunterschrift einen Fachhandwerker mit, der dir die Küche, die Heizung und die Elektroinstallation begutachtet. Das kostet 200 bis 500 Euro für zwei bis drei Stunden – und kann dir 50.000 Euro ungeplante Ausgaben ersparen.Frag auch beim Gesundheitsamt nach dem letzten Prüfbericht. Dieser ist öffentlich zugänglich oder kann als neuer Pächter angefordert werden. Offene Punkte aus dem Hygieneprotokoll sind deine Verhandlungsgrundlage – sie rechtfertigen eine niedrigere Ablösesumme oder eine Investitionspflicht des Verpächters.Und: Lass den Pachtvertrag vor Unterschrift von einem Rechtsanwalt mit Erfahrung im Gastgewerberecht prüfen. Mindestens auf Laufzeit, Kündigungsmodalitäten und Investitionsklauseln.

Gesamtkapitalbedarf: Was eine Landgasthof-Übernahme wirklich kostet

Wir rechnen mit einem typischen mittleren Landgasthof: 60 bis 80 Sitzplätze Gastraum, Wirtsstube, kleiner Veranstaltungsraum bis 40 Personen, Pacht, ländliche Lage in einer deutschen Mittelregion (Allgäu, Sauerland, Erzgebirge, Voralpenland). Keine Fremdenzimmer.

Gesamtkapitalbedarf: Pacht-Übernahme Landgasthof (60–80 Sitzplätze, mittlere Lage)
KostenblockMinimumRealistischMit größerem Invest.stau
Ablösesumme Vorgänger (Inventar + Goodwill)5.000 Euro25.000 Euro60.000 Euro
Sofortinvestitionen: Kassenanlage, Hygiene2.000 Euro5.000 Euro8.000 Euro
Küchensanierung / -modernisierung0 Euro (gut gepflegt)20.000 Euro45.000 Euro
Gastraum-Renovierung3.000 Euro12.000 Euro25.000 Euro
Toiletten und Barrierefreiheit0 Euro8.000 Euro20.000 Euro
Heizungssanierung (mittelfristig einplan.)0 Euro (noch läuft)15.000 Euro35.000 Euro
Konzeptanpassung / neue Einrichtungselemente1.000 Euro8.000 Euro20.000 Euro
Erstlager Lebensmittel und Getränke3.000 Euro6.000 Euro10.000 Euro
Genehmigungen und Berater500 Euro2.000 Euro4.000 Euro
Marketing zur Übernahme / Eröffnung500 Euro3.000 Euro7.000 Euro
Pachtkaution (3 Monatspachten)3.000 Euro5.400 Euro8.000 Euro
Unvorhergesehenes (15 %)2.700 Euro16.000 Euro36.000 Euro
SUMME INVESTITIONca. 20.700 Euroca. 125.400 Euroca. 278.000 Euro
Liquiditätspuffer (5 Monate)40.000 Euro65.000 Euro90.000 Euro
GESAMTKAPITALBEDARFca. 61.000 Euroca. 190.000 Euroca. 368.000 Euro

Richtwerte für Deutschland 2025/2026. Das Minimum gilt nur bei einem Betrieb mit sehr gutem Inventar, gepflegtem Zustand, gutem Pächtervertrag und einem Vorgänger, der keine Ablöse verlangt. Das ist selten. Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis, g-wie-gastro.de.

Die laufenden Kosten: Was ein Landgasthof jeden Monat kostet

Pacht: Die richtige Höhe bestimmen

Für ländliche Gastronomie in Deutschland gelten Pachtsätze von 8 bis 12 Prozent des Jahres-Nettoumsatzes als wirtschaftlich tragbar. Konkret: Bei einem Zielumsatz von 200.000 Euro Nettoumsatz pro Jahr sind 16.000 bis 24.000 Euro Jahresperson – also 1.330 bis 2.000 Euro monatlich – realistisch. In manchen ländlichen Regionen (besonders ostdeutscher Raum, strukturschwache Gebiete) sind Pachten von 600 bis 1.000 Euro monatlich für einen mittelgroßen Gasthof keine Seltenheit – weil Verpächter froh sind, überhaupt einen Pächter zu finden. (Quelle: pachtnetzwerk.immo, absolut-gastronomie-immobilien.de)

Personal: Die größte Herausforderung auf dem Land

Der ländliche Raum hat ein Personalproblem, das sich vom städtischen fundamental unterscheidet. Nicht die Höhe der Bewerberzahl ist das Problem – sondern die Qualifikation und die Verfügbarkeit. Ausgebildete Köche und Servicekräfte zieht es in die Städte, nicht in den Voralpen-Gasthof.

Viele Landgasthöfe lösen das durch Familienarbeit. Inhaber und Lebenspartner arbeiten selbst in Küche und Service, ergänzt durch lokale Aushilfen (oft Studenten, Nachbarskinder, Pensionäre). Das hält die Personalkosten niedrig – aber es birgt ein enormes Burnout-Risiko und eine Qualitätsgrenze.

PersonalpositionStunden/MonatBruttolohnAG-KostenGesamt
Koch / Küchenchef (wenn nicht Inhaber)160 h2.500 Euro550 Euro3.050 Euro
Servicekraft (Vollzeit)160 h2.100 Euro462 Euro2.562 Euro
Theken- / Bardienst (Teilzeit)80 h1.026 Euro226 Euro1.252 Euro
Küchenhilfe / Spüler (Teilzeit)80 h1.026 Euro226 Euro1.252 Euro
Aushilfe für Veranstaltungen (Minijob)ca. 30 h384 EuroPauschale ~28 %492 Euro
Inhaberpaar (kalkulatorisch für beide)variabel4.000 – 6.000 Euro

Mindestlohn 2025/2026: 12,82 Euro/Stunde. Für einen mittleren Landgasthof ohne Familienarbeit: Personalkosten 8.000 bis 12.000 Euro monatlich. Mit Familienarbeit (Inhaber + Lebenspartner) und externem Koch: 4.000 bis 7.000 Euro. Das kalkulatorische Inhabergehalt müssen beiden Partner einplanen – auch wenn sie es anfangs nicht auszahlen. Quelle: BMAS, DEHOGA 2025.

Saisonalitätsproblem im ländlichen Raum

Das große Thema, das in städtischen Gastronomie-Ratgebern meistens fehlt: Viele Landgasthöfe sind de facto Saisonbetriebe, auch wenn sie formal ganzjährig geöffnet sind. Im Bayerischen Wald oder im Allgäu läuft der Gasthof im Winter (Ski) und Sommer (Wandern) – und im Frühjahr und Herbst ist es ruhig. Im Sauerland oder in der Eifel gibt es starke Sommer-Wochenend-Peaks, aber durchschnittliche Wochentage.

Region / SaisontypHochsaisonNebensaisonUmsatzschwankung ca.
Alpenregion (Allgäu, Voralpenland)Winter (Dez.–März) + Sommer (Jun.–Sep.)April–Mai, Oktober–November3:1 bis 5:1 Hochsaison vs. Nebensaison
Mittelgebirge (Schwarzwald, Eifel, Sauerland)Sommer (Jun.–Sep.) + WeihnachtenJan.–März, Oktober–November2:1 bis 4:1
Ostsee / NordseeSommer (Jul.–Aug.) dominantOktober–April sehr schwach4:1 bis 8:1 extrem
Dorf ohne TourismusWeihnachten, Hochzeiten, FesteJanuar–Februar1,5:1 bis 2:1 (geringere Schwankung)

Extreme Saisonalität bedeutet: Der Gasthof muss in 4 bis 5 Monaten das Geld verdienen, das er das ganze Jahr braucht. Das erfordert einen sehr großen Liquiditätspuffer und eine disziplinierte Rücklagenbildung in der Hochsaison. Quelle: sumup.com Saisonalitätsmanagemment 2024, Gastro Piraten Beratungspraxis.

Monatliche Gesamtkostenübersicht: Mittlerer Landgasthof (60–80 Sitzpl., Jahrespacht 18.000 Euro, ländliche Lage)
KostenblockMinimumRealistischGroßer Betrieb / Saisonregion
Pacht inkl. Nebenkosten800 Euro1.800 Euro3.000 Euro
Personal (ohne Inhabergehalt)3.000 Euro6.500 Euro12.000 Euro
Inhabergehalt (kalkulatorisch, Paar)2.000 Euro4.500 Euro7.000 Euro
Wareneinsatz (bei 15.000 Euro Umsatz, 32 %)3.200 Euro4.800 Euro7.200 Euro
Energie (Strom + Heizung, ländliche alten Objekte)500 Euro900 Euro1.800 Euro
Versicherungen100 Euro220 Euro400 Euro
Buchhaltung / Steuerberater120 Euro250 Euro450 Euro
GEMA + Rundfunkbeitrag50 Euro120 Euro200 Euro
Rücklagen Investitionsstau (monatlich anteilig)200 Euro500 Euro1.000 Euro
Sonstiges (Reinigung, Wartung, Marketing)200 Euro400 Euro800 Euro
SUMME LAUFENDE KOSTENca. 10.170 Euroca. 20.000 Euroca. 33.850 Euro
Benötigter Mindestumsatzca. 12.100 Euroca. 23.800 Euroca. 40.300 Euro

Alle Werte monatlich, netto. Wareneinsatz mit 32 Prozent gerechnet (typisch für Küchenbetrieb mit regionaler Küche). Achtung: In der Nebensaison muss der Betrieb trotzdem seine Fixkosten tragen. Der Liquiditätspuffer muss diese schlechten Monate finanzieren. Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis, DEHOGA Branchenkennzahlen 2024.

Fördermittel: Was viele Neupächter nicht kennen

Der ländliche Gastronomiebetrieb ist in Deutschland ein politisches Thema. Mehrere Bundesländer und der Bund haben in den letzten Jahren Programme aufgelegt, die gezielt die Gastronomie im ländlichen Raum fördern. Wer diese Mittel nicht kennt und nicht beantragt, verschenkt bares Geld.

FörderprogrammInhaltTypischer BetragWo beantragen
KfW ERP-Gründerkredit StartgeldGünstiger Kredit für GründungenBis 125.000 EuroKfW über Hausbank
KfW UnternehmerkreditGünstiger Kredit für bestehende Betriebe / ÜbernahmenBis 25 Mio. EuroKfW über Hausbank
BAFA Förderberatung für KMUZuschuss für Unternehmensberatung50 – 80 % der BeratungskostenBAFA direkt
Länderprogramme (Bayern, Hessen, Thüringen u.a.)Zuschüsse für Investitionen in ländl. Gastro5.000 – 50.000 EuroJeweiliges Landesministerium
EU LEADER-ProgrammRegionale Entwicklung ländlicher Raum10.000 – 200.000 Euro möglichRegionale Aktionsgruppe
Investitions- und Strukturbank (ISB, LfA etc.)Länderspezifische FörderbankenVariabel je BundeslandJeweilige Landesförderbank

Förderprogramme ändern sich regelmäßig. Prüfe die aktuellen Konditionen direkt bei KfW, BAFA und dem jeweiligen Landesministerium. Das hessische Heimatministerium hat 2025 ein explizites Sonderprogramm für Investitionen in ländliche Gastronomie gestartet (Antragstellung ab Juni 2025). Quelle: KfW Förderübersicht, Hessisches Heimatministerium 2025, BAFA-Website.

Fördermittel-Tipp: Den Antrag vor dem Kauf oder Pacht stellenViele Förderprogramme haben die Bedingung, dass der Förderantrag vor Baubeginn oder Vertragsabschluss gestellt werden muss. Wer erst unterschreibt und dann Fördermittel beantragt, bekommt oft eine Absage. Informiere dich über verfügbare Programme, bevor du den Pachtvertrag unterzeichnest.

Fallbeispiel: Wie eine Voralpenland-Übernahme durch einen übersehenen Investitionsstau fast scheiterte

Fallbeispiel: Landgasthof, Voralpenland (Bayern) Ein Ehepaar aus München übernahm nach jahrelangem Stadtleben einen Landgasthof in einer kleinen Gemeinde im Voralpenland: 70 Sitzplätze Gastraum, Wirtsstube, Veranstaltungsraum für bis zu 60 Personen, Biergarten mit 40 Plätzen. Pacht: 1.600 Euro monatlich netto. Ablösesumme: 28.000 Euro (Inventar und Goodwill). Die Pacht-mal-acht-Rechnung passte: Der Vorpächter hatte in guten Jahren rund 180.000 Euro Nettoumsatz gemacht.Das Problem: Der Investitionsstau war nicht vollständig sichtbar. Küchen- und Heizungsinspektion wurde erst nach der Unterschrift gemacht. Ergebnis: Der Kombidämpfer aus dem Jahr 2006 hatte einen Defekt im Brenner Reparatur: 3.800 Euro. Die Ölheizung war zuletzt 2009 gewartet worden, Gutachter empfahl dringend Tausch innerhalb von 18 Monaten Kosten: 22.000 Euro. Die Terrasse hatte verwitterte Träger, die auf Geheiß des Versicherungsgutachters gesperrt werden musste bis zur Sanierung Kosten: 9.500 Euro.Zusammen: 35.300 Euro ungeplante Investitionen in den ersten 9 Monaten, die aus dem Liquiditätspuffer gedeckt werden mussten. Gleichzeitig lief der Betrieb in den ersten beiden Saisons über unter Erwartung, weil eine Stammgast Gruppe dem alten Wirt treu blieb und nicht zurück kam.Was geholfen hat: Der Betrieb hatte einen ausreichend großen Liquiditätspuffer einkalkuliert (65.000 Euro). LEADER-Fördermittel wurden nach der Übernahme für die Heizungssanierung beantragt und bewilligt (Zuschuss 40 Prozent). Nach 18 Monaten stabilisierte sich der Betrieb mit eigenem Kundenstamm.Name und Ort wurden aus Datenschutzgründen anonymisiert. Der geschilderte Fall basiert auf einer echten Beratungssituation der Gastro Piraten.

Die 8 häufigsten Fehler bei der Landgasthof-Übernahme

Fehler 1: Den Investitionsstau nicht systematisch prüfen

Die meisten Fehler bei Landgasthof-Übernahmen passieren nicht beim Pachtpreis, sondern beim Investitionsstau. Wer nicht vor Unterschrift einen Fachhandwerker durch Küche, Keller, Heizung und Elektro schickt, kauft die Katze im Sack.

Fehler 2: Die Ablösesumme unkritisch akzeptieren

Eine Ablösesumme ist immer verhandelbar. Der Goodwill-Anteil besonders. Lass dir jeden Posten einzeln erklären und belegen. Ein Zeitwert-Gutachten für das Inventar kostet 300 bis 800 Euro – und kann die Ablöse um 10.000 bis 30.000 Euro senken.

Fehler 3: Die Saisonalitätsdaten nicht monatlich analysieren

Ein Jahresumsatz von 180.000 Euro klingt solide. Wenn aber 120.000 davon in drei Monaten gemacht werden und die restlichen neun Monate zusammen nur 60.000 Euro bringen, sieht das Liquiditätsbild fundamental anders aus. Lass dir immer den monatlichen Umsatzverlauf der letzten 24 Monate zeigen.

Fehler 4: Kein Rechtsanwalt für den Pachtvertrag

Ein Pachtvertrag für ein Gasthaus hat Fallstricke, die ein Laie nicht sieht: Instandhaltungspflichten, Übergabezustand, Konkurrenzschutzklauseln, automatische Verlängerungen, Kündigungsfristen. Ein Anwalt mit Gastgewerberecht-Erfahrung kostet 300 bis 800 Euro für die Prüfung. Er kann dir jahrelange Probleme ersparen.

Fehler 5: Das Inhabergehalt nicht einkalkulieren

Viele Neupächter planen kein oder ein zu geringes Inhabergehalt ein – mit dem Gedanken, «wir ziehen erstmal kein Gehalt, bis der Betrieb läuft». Problematisch: Wer zwei Jahre ohne Lohn arbeitet, hat de facto zweimal die Betriebskosten gesenkt, ohne eine stabile Grundlage aufgebaut zu haben. Plane mindestens 3.000 bis 4.000 Euro monatlich für das Inhaberpaar ein.

Fehler 6: Fördermittel nach Unterschrift beantragen

Viele Förderprogramme für ländliche Gastronomie haben die Bedingung, dass der Antrag vor Umsetzung der Investition gestellt werden muss. Wer erst renoviert und dann Fördermittel beantragt, bekommt oft eine Absage. Förderprogramme recherchieren, bevor du unterschreibst.

Fehler 7: Stammgäste überschätzen

Die Stammgäste des alten Wirts sind dem alten Wirt treu – nicht dem Haus. Kalkuliere realistische Anlaufzeit von 12 bis 18 Monaten, in denen du deinen eigenen Kundenstamm aufbaust. Daraus folgt: Der Liquiditätspuffer muss größer sein, als die BWA des Vorgängers suggeriert.

Fehler 8: Die Energiekosten bei altem Gebäude unterschätzen

Ein Landgasthof in einem Gebäude aus den 1960er oder 1970er Jahren mit Ölheizung, Einfachverglasung und ohne Außendämmung kann monatlich 1.200 bis 2.500 Euro Energiekosten erzeugen. Das sind Kosten, die in keiner BWA separat ausgewiesen werden. Lass dir die Energieabrechnungen der letzten drei Jahre zeigen.

Ein Landgasthof ist eine Lebensaufgabe – mit Kalkulation

Wer einen Landgasthof übernimmt, übernimmt mehr als einen Betrieb. Er übernimmt einen sozialen Auftrag in der Gemeinschaft, eine regionale Identität, manchmal ein Denkmal. Das klingt groß. Es ist auch groß.

Gleichzeitig ist es ein Unternehmen, das profitabel betrieben werden muss. Das geht nur, wenn die Zahlen stimmen. Wenn der Pachtpreis zur Pacht-mal-acht-Formel passt. Wenn der Investitionsstau realistisch eingepreist ist. Wenn der Liquiditätspuffer auch für den Winter reicht.

Die Kombination aus Herzblut und sauberer Kalkulation – das ist das Rezept. Wir haben beides.

Was erfolgreiche Landgasthof-Übernahmen gemeinsam habenSie haben die BWA des Vorgängers sorgfältig geprüft und sich vom monatlichen Umsatzverlauf nicht blenden lassen. Sie haben den Investitionsstau professionell begutachten lassen, bevor sie unterschrieben. Sie haben Fördermittel recherchiert und beantragt, bevor die ersten Rechnungen bezahlt wurden. Und sie haben mit einem realistischen Inhabergehalt kalkuliert nicht damit, jahrelang umsonst zu arbeiten und zu hoffen, dass der Betrieb dann schon reicht. (Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis)

Häufige Fragen aus der Praxis

Wie finde ich Landgasthöfe, die zur Übernahme angeboten werden?
Spezifische Portale für Gastronomie-Immobilien: gastro-pacht.de, pachtnetzwerk.immo, gastrodus.de. Auch IHK-Regionalstellen listen Betriebe mit Nachfolgebedarf. In vielen ländlichen Regionen gibt es informelle Netzwerke Gespräche mit dem Bürgermeister, der Tourismusorganisation oder dem lokalen DEHOGA-Verband können Kontakte herstellen, bevor ein Betrieb auf einem Portal erscheint. Manchmal sind die besten Angebote die, die nie öffentlich ausgeschrieben werden.
Was ist, wenn der Verpächter keine BWA herausgibt?
Das ist ein Warnsignal, aber kein automatischer Ausschlussgrund. Als Alternative: Lass dir die Kassensystem-Ausdrucke der letzten 24 Monate zeigen (monatsweise), die Energieabrechnungen und die Getränkebestellungen. Diese Daten zusammen geben ein realistisches Bild des Betriebsvolumens. Wenn auch das verweigert wird: Tu es nicht. Ein Betrieb, dessen Zahlen nicht gezeigt werden können, hat Zahlen, die man nicht zeigen möchte.
Brauche ich eine Ausbildung in der Gastronomie für die Übernahme?
Für die Gaststättenkonzession brauchst du die IHK-Unterrichtung im Gastgewerbe (1 bis 3 Tage). Eine Koch- oder Restaurantfachmann Ausbildung ist keine gesetzliche Voraussetzung aber betriebswirtschaftlich sinnvoll. Wer nicht selbst kochen kann, ist vollständig auf einen Fremdkoch angewiesen. Auf dem Land ist das ein erhebliches Abhängigkeitsrisiko: Wenn der Koch kündigt, steht der Betrieb. Plan entweder dich selbst in die Küche ein, oder baue mindestens eine zweite Personen auf, die das Kernhandwerk beherrscht.
Wie lange dauert es, bis ein übernommener Landgasthof profitabel läuft?
Realistisch: 12 bis 24 Monate, bis der Break-even dauerhaft erreicht und ein eigener Kundenstamm aufgebaut ist. Das hängt stark davon ab, wie viele Stammgäste vom Vorgänger übernommen werden, wie der Betrieb in der Region wahrgenommen wird und wie gut das Konzept zur lokalen Nachfrage passt. Wenn du in der Hochsaison direkt startest und das Konzept greift: kürzer. Wenn du in der Nebensaison beginnst und der erste Winter kommt, bevor die Stammgäste da sind: länger. Plane entsprechend.
Was kostet eine Gastronomieberatung vor der Übernahme?
Ein strukturiertes Beratungsgespräch vor der Übernahme kostet bei spezialisierten Beratern wie den Gastro Piraten je nach Umfang zwischen 200 und 1.500 Euro. Die Inhalte einer guten Übernahmeberatung: BWA-Analyse und Pachtprüfung, Investitionsstau-Einschätzung, Fördermittelcheck, Kalkulation des Gesamtkapitalbedarfs. Dieser Betrag amortisiert sich bei einer Übernahme, die besser verhandelt oder ein überteuertes Objekt gar nicht erst unterschrieben wird, sehr schnell.

 

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Motivierte Gastronomiemitarbeiter mit unschlagbaren Benefits

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Motivierte Mitarbeiter sind das Herzstück eines erfolgreichen Gastronomiebetriebs. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf, begeistern die Gäste und tragen maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei. Doch wie schaffst du es, deine Mitarbeiter langfristig zu motivieren und ihnen unschlagbare Benefits zu bieten? In diesem Blogartikel erfährst du, warum motivierte Mitarbeiter so wichtig sind und welche Benefits du ihnen bieten kannst. Außerdem erfährst du, wie du deine Mitarbeiter aktiv in die Gestaltung der Benefits einbeziehen und diese effektiv kommunizieren kannst. Lass uns gemeinsam auf dem Weg zum Erfolg gehen und eine positive Arbeitsatmosphäre schaffen, von der sowohl du als auch deine Mitarbeiter profitieren! Es geht nichts über motivierte Gastromitarbeiter. Davon sind wir überzeugt.

1. Warum sind motivierte Mitarbeiter so wichtig für deinen Gastronomiebetrieb?

Motivierte Mitarbeiter sind das Herzstück eines erfolgreichen Gastronomiebetriebs. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass deine Gäste sich wohlfühlen und gerne wiederkommen. Aber nicht nur das: motivierte Mitarbeiter arbeiten effektiver und effizienter, was sich auch auf deinen Umsatz auswirken kann. Wenn deine Mitarbeiter Spaß an ihrer Arbeit haben und sich geschätzt fühlen, steigt ihre Motivation automatisch an. So kannst du sicherstellen, dass sie ihr Bestes geben und sich mit dem Unternehmen identifizieren. Doch wie schaffst du es, deine Mitarbeiter langfristig zu motivieren? Mit unschlagbaren Benefits und einer positiven Arbeitsatmosphäre!

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2. Welche unschlagbaren Benefits kannst du deinen Mitarbeitern bieten?

Motivierte Gastromitarbeiter sind das Herzstück eines jeden erfolgreichen Gastronomiebetriebs. Sie sorgen dafür, dass Gäste sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Doch wie motiviert man seine Mitarbeiter am besten? Eine Möglichkeit sind unschlagbare Benefits, die den Arbeitsalltag angenehmer gestalten und zusätzliche Motivation schaffen. So kannst du deinen Mitarbeitern beispielsweise kostenfreie Mahlzeiten oder einen flexiblen Arbeitsplan bieten. Auch Möglichkeiten zur Weiterbildung und Karriereentwicklung können sehr motivierend sein. Wenn du deine Mitarbeiter aktiv in die Gestaltung der Benefits einbeziehst, zeigen sie sich zudem noch mehr an ihrem Arbeitsplatz engagiert und identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen. Es ist wichtig, die Benefits effektiv zu kommunizieren, damit sie von allen Mitarbeitern wahrgenommen werden. Eine regelmäßige Feedback-Kultur fördert eine positive Arbeitsatmosphäre und steigert langfristig die Motivation deiner Mitarbeiter. Zusammenfassend kann gesagt werden: Unschlagbare Benefits sind ein wichtiger Baustein für den Erfolg deines Gastronomiebetriebs und sorgen für zufriedene Mitarbeiter sowie glückliche Gäste.

3. Wie kannst du deine Mitarbeiter aktiv in die Gestaltung der Benefits einbeziehen?

In der Gastronomiebranche sind motivierte Mitarbeiter von unschätzbarem Wert. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass Kunden sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Doch wie kannst du sicherstellen, dass deine Mitarbeiter motiviert bleiben und sich mit deinem Betrieb identifizieren? Eine Möglichkeit ist, sie aktiv in die Gestaltung der Benefits einzubeziehen. So können sie ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern und das Gefühl haben, gehört zu werden. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Benefits wirklich von den Mitarbeitern wahrgenommen werden und somit auch effektiv zur Motivation beitragen. Überlege dir also, wie du Feedback einholen kannst – sei es durch persönliche Gespräche oder anonyme Umfragen. Auch regelmäßige Meetings oder Workshops können dazu beitragen, dass sich deine Mitarbeiter mehr mit dem Unternehmen identifizieren und langfristig motiviert bleiben.

4. Wie kommunizierst du die Benefits effektiv an deine Mitarbeiter?

Wenn du deinen Gastronomiebetrieb erfolgreich führen möchtest, sind motivierte Mitarbeiter ein entscheidender Faktor. Denn nur wenn deine Mitarbeiter mit Freude und Engagement bei der Sache sind, können sie auch den Gästen eine positive Erfahrung bieten. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen Mitarbeitern unschlagbare Benefits anbietest. Doch allein das Anbieten reicht nicht aus – du musst auch sicherstellen, dass deine Mitarbeiter von den Vorteilen wissen und sie zu schätzen wissen. Eine effektive Kommunikation der Benefits ist hierbei unerlässlich. Überlege dir daher genau, wie du die Informationen am besten vermitteln kannst. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise ein monatlicher Newsletter oder regelmäßige Meetings, in denen die Benefits besprochen werden können. Wichtig ist dabei vor allem: Mach deutlich, welchen Mehrwert die Benefits für deine Mitarbeiter haben und warum es sich lohnt, für dein Unternehmen zu arbeiten. So schaffst du langfristig eine positive Arbeitsatmosphäre und erhältst dir motivierte Mitarbeiter – ein Schlüssel zum Erfolg!

5. Wie motivierst du deine Mitarbeiter langfristig und sorgst für eine positive Arbeitsatmosphäre?

Eine positive Arbeitsatmosphäre und langfristig motivierte Gastromitarbeiter sind das A und O für jeden erfolgreichen Gastronomiebetrieb. Denn nur wer zufriedene Mitarbeiter hat, kann auch auf lange Sicht gute Leistungen erwarten. Doch wie schafft man es, dass die Mitarbeiter langfristig motiviert bleiben und gerne zur Arbeit kommen? Eine Möglichkeit ist es, den Mitarbeitern unschlagbare Benefits zu bieten, die sie als Teil des Teams wertschätzen und anerkennen lassen. Aber nicht nur das – indem du deine Mitarbeiter aktiv in die Gestaltung der Benefits einbeziehst, zeigst du ihnen auch, dass ihre Meinung und ihr Wohlbefinden dir wichtig sind. Eine transparente Kommunikation der Benefits sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter davon erfahren und sich darüber freuen können. Langfristige Motivation entsteht jedoch nicht nur durch materielle Vorteile – eine positive Arbeitsatmosphäre mit einem guten Teamgeist kann genauso viel bewirken. Hier kommt es darauf an, regelmäßige Team-Events oder Feedback-Gespräche anzubieten und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Nur so entsteht eine Atmosphäre des Zusammenhalts, in der jeder gerne arbeitet und sein Bestes gibt.

6. Fazit: Gemeinsam zum Erfolg – So profitieren sowohl du als auch deine Mitarbeiter von den unschlagbaren Benefits

Gemeinsam zum Erfolg – das ist das Motto, unter dem du deine Mitarbeiter motivierst und gleichzeitig deinen Gastronomiebetrieb erfolgreich machst. Denn motivierte Mitarbeiter sind das Herzstück jedes erfolgreichen Unternehmens. Du kannst ihnen unschlagbare Benefits bieten und dadurch nicht nur ihre Arbeitszufriedenheit steigern, sondern auch ihre Leistungsbereitschaft erhöhen. Doch wie genau kannst du deine Benefits gestalten? Hier ist es wichtig, dass du deine Mitarbeiter aktiv einbeziehst und auf ihre Bedürfnisse eingehst. Nur so wird die Wirkung der Benefits langfristig positiv bleiben. Eine gute Kommunikation der Benefits ist ebenfalls entscheidend für den Erfolg. Schließlich soll jeder Mitarbeiter wissen, welche Vorteile er hat und wie er diese nutzen kann. Langfristige Motivation entsteht jedoch nicht allein durch Benefits, sondern vor allem durch eine positive Arbeitsatmosphäre. Ein respektvoller Umgang miteinander sowie die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Betriebsalltags sind hierbei ebenso wichtig wie ein offenes Ohr für Probleme oder Anregungen der Mitarbeiter. Zusammengefasst profitieren sowohl du als auch deine Mitarbeiter von den unschlagbaren Benefits: Deine Angestellten werden zufriedener und leistungsbereiter, während dein Betrieb durch eine höhere Produktivität erfolgreich bleibt – gemeinsam geht’s eben einfach besser! Fragen? Wir haben einen Weg für Dich: Finde motivierte Gastromitarbeiter. Wir helfen gerne.

Wein in der Gastronomie

Bedeutung von Wein in der Gastronomie

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Warum Wein das Herzstück der Gastronomie ist – eine Ode an den erlesenen Tropfen!

Wein ist ein wahrer Segen für uns Gastronomen und unser Herzstück. Er kann jedes Dinner zu einem besonderen Erlebnis machen und jeden Tag versüßen. Also lass uns gemeinsam ein Glas auf den erlesenen Tropfen heben und feiern, wie wundervoll Wein ist!

1. Warum Wein eine so wichtige Rolle in der Gastronomie spielt

Wein ist nicht nur ein alkoholisches Getränk, sondern ein wahrer Genuss für die Sinne. Er kann den Geschmack eines Gerichts perfekt ergänzen oder sogar verbessern. Deshalb spielt er in der Gastronomie eine so wichtige Rolle. Ein gut ausgewählter Wein kann das kulinarische Erlebnis komplettieren und dem Gast ein unvergessliches Geschmackserlebnis bescheren. Zudem ist Wein auch ein Symbol für Geselligkeit und Zusammenkommen. Eine Flasche Wein am Tisch zu teilen, fördert die Kommunikation und schafft eine angenehme Atmosphäre. Kein Wunder also, dass Wein seit jeher das Herzstück der Gastronomie bildet und auch heute noch von vielen Köchen und Sommeliers als unverzichtbar betrachtet wird.

2. Ein Blick auf die Geschichte des Weins

Wein ist seit Jahrtausenden ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Kultur. Bereits im antiken Griechenland und Rom wurde Wein als Genussmittel geschätzt und auch in der Bibel wird er oft erwähnt. Im Mittelalter waren es vor allem die Klöster, die den Weinbau vorantrieben und sich um die Weiterentwicklung von Rebsorten kümmerten. Heute gibt es unzählige Weingüter auf der ganzen Welt, die sich auf verschiedenste Rebsorten spezialisiert haben und eine große Vielfalt an Weinen produzieren. Wein ist nicht nur ein Getränk, sondern ein Erlebnis für alle Sinne. Er begleitet uns bei besonderen Anlässen und verbindet Menschen miteinander. Kein Wunder also, dass er das Herzstück der Gastronomie bildet und zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer Kultur geworden ist.

3. Der Aufstieg des Weins als Gourmetgetränk

Wein ist schon lange nicht mehr nur ein einfaches Getränk zum Essen. In den letzten Jahren hat sich der Wein zu einem wahren Gourmetgetränk entwickelt und ist mittlerweile aus der gehobenen Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Der Aufstieg des Weins als Gourmetgetränk liegt vor allem daran, dass er eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen bietet, die perfekt zu verschiedenen Speisen passen. Aber auch die Kunst des Weinanbaus und der Weinherstellung hat in den letzten Jahren einen enormen Fortschritt gemacht, was dazu führt, dass immer mehr Weine auf höchstem Niveau produziert werden können. Es ist also keine Überraschung, dass Wein heute das Herzstück der Gastronomie bildet und bei jedem guten Essen nicht fehlen darf.

4. Wie Wein ein perfekter Begleiter zu jeder Mahlzeit sein kann

Wenn es um das perfekte Essen geht, ist Wein oft der beste Begleiter. Ob ein leichter Weißwein zu einem Salat oder ein kräftiger Rotwein zu einem Steak – Wein kann jedes Gericht ergänzen und verbessern. Ein guter Wein kann die Aromen des Essens hervorheben und den Geschmack des Gerichts intensivieren. Aber nicht nur das Essen profitiert vom Wein, auch der Wein selbst kann durch das Essen verbessert werden. Ein passendes Gericht kann dazu beitragen, dass sich die verschiedenen Aromen des Weins entfalten und zur Geltung kommen. Deshalb ist es wichtig, bei der Auswahl des Weins auf die richtige Kombination mit dem Essen zu achten. So wird jede Mahlzeit zu einem besonderen Erlebnis für den Gaumen – dank des erlesenen Tropfens Wein.

5. Die Vielfalt an Weinen und ihre unterschiedlichen Geschmacksrichtungen

Wein ist ein wahrhaft erstaunliches Getränk. Es gibt so viele verschiedene Sorten und Geschmacksrichtungen, dass es unmöglich ist, sie alle zu kennen. Von trocken bis süß, von fruchtig bis würzig – jeder Wein hat seine eigene Persönlichkeit und kann zu jedem Anlass genossen werden. Ein kräftiger Rotwein passt perfekt zu einem saftigen Steak, während ein spritziger Weißwein ideal zu frischen Meeresfrüchten ist. Aber das Schöne am Wein ist, dass es keine Regeln gibt. Du kannst deinen Lieblingswein mit allem genießen, was dir schmeckt! Also lass dich von der Vielfalt der Weine verzaubern und entdecke neue Aromen und Geschmacksrichtungen.

6. Wie man den perfekten Wein zu einer Mahlzeit aussucht

Wenn es darum geht, den perfekten Wein zu einer Mahlzeit auszuwählen, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Zunächst einmal solltest du das Gericht selbst betrachten und die Aromen und Geschmacksrichtungen identifizieren. Dann kannst du nach einem Wein suchen, der diese Aromen ergänzt oder kontrastiert. Eine weitere wichtige Überlegung ist die Intensität des Weins im Vergleich zum Essen. Ein schwerer Rotwein kann ein leichteres Gericht überwältigen, während ein leichterer Wein möglicherweise nicht stark genug ist, um mit einem kräftigeren Gericht mithalten zu können. Es ist auch wichtig, die Jahreszeit und das Klima zu berücksichtigen – an einem heißen Sommerabend passt ein kühler Weißwein besser als ein schwerer Rotwein. Und schließlich solltest du immer darauf achten, dass der Wein deinem persönlichen Geschmack entspricht – schließlich geht es darum, das Essen und den Wein gleichermaßen zu genießen!

7. Warum man Wein trinken sollte, um seinen Gaumen zu schulen

Eines der vielen Gründe, warum Wein das Herzstück der Gastronomie ist, liegt in seiner Fähigkeit, unseren Gaumen zu schulen. Durch das Probieren von verschiedenen Weinen können wir unsere Geschmacksknospen trainieren und unser Verständnis für die verschiedenen Aromen und Nuancen erweitern. Jeder Wein hat seine eigene Persönlichkeit und Geschichte, die sich durch seine Farbe, den Geruch und den Geschmack ausdrücken. Wenn wir uns Zeit nehmen, um Wein bewusst zu probieren und zu genießen, können wir nicht nur unseren Gaumen schulen, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Kultur und Geschichte hinter jedem Glas gewinnen. Deshalb sollten wir uns immer wieder auf neue Weinreisen begeben und uns von dem erlesenen Tropfen verzaubern lassen.

8. Welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, um Wein zu genießen

Es gibt unzählige Möglichkeiten, um Wein zu genießen. Ob pur oder als Begleitung zu einem leckeren Essen – der erlesene Tropfen verleiht jeder Situation das gewisse Etwas. Für diejenigen, die es gerne klassisch mögen, empfiehlt sich ein Glas Rotwein zum Steak oder ein kühler Weißwein zum Fisch. Wer es experimenteller mag, kann auch einen spritzigen Rosé zum Picknick oder einen süßen Dessertwein zum Nachtisch wählen. Doch auch abseits des Essens gibt es viele Gelegenheiten, um Wein zu genießen. Wie wäre es mit einem gemütlichen Abend auf dem Sofa mit einer Flasche Rotwein und guter Gesellschaft? Oder einem romantischen Dinner bei Kerzenschein und einem edlen Weißwein? Die Möglichkeiten sind grenzenlos und jeder kann seinen persönlichen Lieblingswein finden, um das Leben zu genießen.

9. Warum man sich beim Kauf von Wein informieren und beraten lassen sollte

Wenn es um Wein geht, ist es oft schwer zu entscheiden, welcher Tropfen der richtige ist. Die Vielfalt an Weinen und die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen können schnell überfordern. Doch genau deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf eine Beratung in Anspruch zu nehmen oder sich selbst zu informieren. Denn wer den passenden Wein zum Essen auswählt, kann das Geschmackserlebnis noch intensivieren und abrunden. Auch für besondere Anlässe oder als Geschenk eignet sich ein gut ausgewählter Wein hervorragend. Lass dich also ruhig von einem Experten beraten oder informiere dich selbst über die verschiedenen Sorten und Herkunftsregionen – es lohnt sich!

10. Fazit: Warum Wein das Herzstück der Gastronomie ist – eine Ode an den erlesenen Tropfen!

Wenn es um die Gastronomie geht, ist Wein das Herzstück. Er ist nicht nur ein Getränk, sondern eine Kunstform, die von Generationen von Winzern und Sommeliers perfektioniert wurde. Von der Auswahl der Trauben bis hin zur Lagerung in Fässern und Flaschen – jede Phase des Weinherstellungsprozesses erfordert Zeit, Geduld und Hingabe. Das Ergebnis ist ein erlesener Tropfen, der alle Sinne anspricht und perfekt zu den feinsten Gerichten passt. Wein ist mehr als nur ein Getränk – er ist ein Erlebnis, das uns verbindet und uns in die Welt des Genusses entführt. Also lasst uns anstoßen auf den erlesenen Tropfen und die Kunst des Weinmachens! Übrigens, in unserer Onlineakademie findest Du einen kostenfreien Videokurs zur Weinkarte. Melde Dich hier an. Wenn Du magst kannst Du auch mit diesem Link Kontakt zu uns aufnehmen.

internorga

Internorga und die Gastro-Piraten

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Internorga – Dein ultimatives Gastronomie-Erlebnis:

Die Internorga ist ein einzigartiges Gastronomie-Erlebnis. Es bietet eine Vielzahl von exklusiven Veranstaltungen und Events, die Ihnen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Erleben Sie neue Trends und Innovationen sowie spannende Kontakte und Networking-Möglichkeiten auf der größten Gastronomie-Messe Europas. Beginnen Sie Ihr ultimatives Gastronomie-Erlebnis und lassen Sie sich von der Internorga begeistern!

Selbstverständlich können Wir uns auf der Internorga treffen. Vereinbare hier https://calendly.com/gastro-piraten/30min?month=2023-02 einen Termin mit uns.

1. Warum Internorga?

Das ultimative Gastronomie-Erlebnis – das ist es, was die Internorga bietet. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Seminaren und Workshops ist es eine einzigartige Plattform, um sich über die neuesten Trends in der Gastronomie zu informieren. Du erhältst Einblick in die neuesten Technologien und Lösungen, die die Branche revolutionieren, und kannst dich mit Experten und Branchenführern austauschen. Dazu kommen viele weitere Highlights, wie zum Beispiel die Möglichkeit, neue Produkte und Dienstleistungen zu entdecken, die dein eigenes Geschäft voranbringen. All das macht die Internorga zu einem einzigartigen Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.

2. Was macht Internorga besonders?

Gastronomie ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Lebens. Ob Sie ein Anfänger oder ein professioneller Gastronom sind, Internorga bietet Ihnen die Möglichkeit, ein ultimatives Gastronomie-Erlebnis zu erleben. Mit einer Vielzahl an Ausstellern, Veranstaltungen, Seminaren und vielem mehr können Sie das Beste aus Ihrer Gastronomie machen. Aber das ist nicht alles, was Internorga so besonders macht. Mit einer einzigartigen Mischung aus Innovation, Inspiration und Kreativität können Sie Ihre Gastronomie auf ein völlig neues Level bringen. Von modernster Technologie in der Küche bis hin zu neuen Ideen und Trends in der Gastronomie. Das ist es, was Internorga so besonders macht. Mit Internorga können Sie Ihre Gastronomie in neue Höhen treiben und ein ultimatives Gastronomie-Erlebnis schaffen.

3. Wie sieht ein typischer Besuch bei Internorga aus?

Du wirst auch einige besondere Highlights erleben, wenn Du auf die Internorga kommst. Als Gastronom wirst Du die einzigartigen Möglichkeiten bewundern können, innovative Produkte und Konzepte kennenzulernen und einzigartige Inspiration zu bekommen. Dies bringt Dich in eine neue Welt der Gastronomie, die Dir noch mehr Freude bereiten wird. Außerdem wirst Du einzigartige Events erleben, die Dich zu einem ultimativen Gastronomie-Erlebnis machen. Von kulinarischen Workshops über Kochwettbewerbe bis hin zu Live-Musik – es gibt unzählige Möglichkeiten, Dein Internorga-Erlebnis zu bereichern. Nicht nur das, aber auch die einzigartige Auswahl an Ausstellern, die Dir die besten Produkte und Dienstleistungen der Branche bieten, wird Dir ein unvergleichliches Erlebnis bieten. Es ist eine einmalige Gelegenheit, neue Trends und Innovationen auszuprobieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Also, wenn Du die Internorga besuchst, wirst Du ein einzigartiges Erlebnis haben, das Dich zu einem ultimativen Gastronomie-Erlebnis machen wird.

4. Welche Gastronomie-Erlebnisse bietet Internorga?

Auf der Internorga kannst Du ein einzigartiges Gastronomie-Erlebnis erleben. Hier gibt es ein breites Angebot an verschiedenen Produkten, Dienstleistungen und Veranstaltungen, die für jeden Gastronomie-Liebhaber ein interessantes und spannendes Erlebnis bieten. Ob du ein Koch, ein Gastronom oder ein Profi bist – bei der Internorga findest du alles, was dein Herz begehrt. Auf der Internorga kannst du neue Trends und Produkte entdecken, inspirierende und informative Vorträge besuchen und an Seminaren teilnehmen. Auch für netzwerken und Kontakte knüpfen ist die Internorga der perfekte Ort. Hier hast du die Möglichkeit, viele Menschen aus der Gastronomie-Branche zu treffen und dein Netzwerk zu erweitern. Darüber hinaus kannst du verschiedene Veranstaltungen besuchen, zum Beispiel den „Chef’s Club“ oder die „Gastronomie-Awards“, die auf der Internorga stattfinden. Hier hast du die Chance, an verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen und dein Können unter Beweis zu stellen. Außerdem kannst du die neuesten Trends und Entwicklungen in der Gastronomie kennenlernen und dich mit anderen Branchen-Profis austauschen. Es ist ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte. Komm zur Internorga und erlebe das ultimative Gastronomie-Erlebnis!

5. Wie kann man von Internorga profitieren?

Wenn du auf der Internorga bist, solltest du auf jeden Fall die Vorteile dieser Plattform nutzen. Sie bietet nämlich nicht nur eine einmalige Gelegenheit, Gastronomen aus aller Welt zu treffen und sich auszutauschen, sondern auch eine Fülle an Möglichkeiten, um dein eigenes Geschäft zu optimieren. Durch die verschiedenen Ausstellungen und Seminare kannst du deine Kenntnisse in der Gastronomie vertiefen und neue Ideen und Produkte entdecken. Auch die zahlreichen Workshops und Veranstaltungen können dir den Einstieg in das Gastgewerbe erleichtern oder dir helfen, dein bestehendes Geschäft zu verbessern. Die Internorga ist auch eine hervorragende Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und dein Netzwerk aufzubauen. Mit einem Besuch der Internorga erlebst du ein ultimatives Gastronomie-Erlebnis und holst dir alle wichtigen Informationen, die du für dein Geschäft brauchst.

Zur aktuellen Website der Internorga geht es hier: https://www.internorga.com/

6. Fazit

Es ist uns gelungen, Dir ein ultimatives Gastronomie-Erlebnis auf der Internorga zu bieten. Wir durften Teilnehmer, Aussteller und Besucher mit einem vielfältigen Programm überraschen. Mit unserem breiten Spektrum an Workshops, Seminaren, Vorträgen und Diskussionsrunden haben wir interessante Einblicke in aktuelle Themen der Gastronomie gegeben. Darüber hinaus haben wir uns auch ausreichend Zeit für einen lockeren Austausch und Netzwerken genommen. Mit unserer Messe konnten wir Menschen zusammenbringen und für viele ein unvergessliches Erlebnis schaffen. Ein besonderer Dank geht an alle, die uns bei der Umsetzung unterstützt haben. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und hoffen, dass die Internorga auch in Zukunft ein Ort für spannende Erlebnisse und Inspirationen bleibt.

Wenn Du Eindrücke zu vergangenen Internorga suchst, wirst Du hier https://www.gastro-piraten.de/wir-sind-wieder-auf-der-internorga/ fündig.

lieferservice restaurant, erfolgreich in der Gastronomie,

Wie geht Digitalisierung in der Gastronomie richtig?

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Über die Digitalisierung in der Gastronomie wird viel diskutiert – bisweilen auch geschwafelt. Das meist auch noch von selbsternannten Experten, die keine Expertise von über 1300 Beratungsgesprächen, allein zu diesem Thema, im Jahr haben. Theoretische Ansätze gibt es viele, in der Praxis umsetzbar sind die wenigsten. Doch wie geht Digitalisierung in der Gastronomie richtig?

Das zu ändern war unsere Mission in 2022

Die Gastro Piraten, Piraten waren für die Gastronomen in Hessen unterwegs! In diesem Bericht findet Ihr die Ergebnisse unseres Herzensprojektes!

Das Team der Gastro Piraten war vor Ort und hat in über 1320 kostenlosen Vor-Ort-Beratungen individuell erfolgreich die digitalen Potenziale der Gastrobetriebe identifiziert und Lösungswege aufgezeigt.

Neben den persönlichen Beratungen konnten sich die Hoteliers und Restaurantbetreiber auf der Online-Lernplattform im Selbststudium viel Fachwissen zu digitalen Branchenthemen ansehen. Es ging nicht darum, Fachwissen zu erlernen, sondern die Betriebe in die aktive Umsetzung zu bringen.

Wie so oft gilt auch hier – wir sind Wissensgiganten, aber Umsetzungszwerge.

Es ging darum, die Arbeit im Tagesgeschäft einfacher zu gestalten, um so Zeit für die wichtigen Aufgaben -den Gast- zu gewinnen. Die fünf Themenbereich

– Digitale Kundenkommunikation,

– Digitaler Vertrieb,

– Buchen undBezahlen,

– Digitale Personalplanung und Workflow

– Digitale Bestellaufnahme und

– Digitale Warenwirtschaft

sind in über 130 Videos so aufgearbeitet worden, das sie leichtverständlich abrufbar waren. Sie sind für alle angemeldeten Betriebe nach wie vor jederzeit zum Selbststudium abrufbar.

ZDF – Zahlen, Daten, Fakten:

  • über 300 Gastronomen und Hoteliers wurden beraten.
  • 95% alle Betriebe fanden die Beratung hilfreich oder sehr hilfreich.
  • 88% aller Betriebe fanden, dass der Beratungsbedarf gedeckt wurde.
  • Über 2500 angesehene E-Learning-Einheiten.

Doch wie kann ich als Gastronom am Besten vorgehen, um selber zu digitalisieren?

„Der Markt an digitalen Möglichkeiten ist riesig und unübersichtlich.“ weiß René Kaplick von den Gastro-Piraten zu berichten und Carsten Rengert ergänzt: „gefühlt kommen täglich 10 neue Tool um zu digitalisieren hinzu und 76 verschwinden wieder.

Das Team der Gastro Piraten empfihlt daher folgende Schritte:

  1. Gehe in die Vogelperspektive und schaue, welchen Stand Du grade hast.
  2. Schließe Deine Augen und Träume (heute darfst Du mal) davon, wie Deine digitale Welt in „richtig geil“ wäre. (Bitte entschuldige die Ausdrucksweise.)
  3. Schaffe Dir einen Überblick am Markt.
  4. Vereinbare überall Demotermine (Achte besonders auf einen schnellen und kostenfreien Suport).
  5. Rede mit Deinen Branchen Kollegen über deren Erfahrungen.
  6. Berede das Tool mit Deinen Mitarbeitern, die damit arbeiten müssen.

Natürlich kannst Du diesen Weg auch einfacher haben, indem Du ein kostenloses Erstgespräch mit uns vereinbarst, in dem wir Dir unverbindlich Unterstützung bieten. Folge einfach dem Link: https://calendly.com/gastro-piraten/30min

Blog für Neues aus der Gastro und Hotelbranche

Welche Gastro-Trends erwarten uns zum Restart 2021? Welche food-trends sollte ich in meinem Gastronomiekonzept beachten?

Welche Gastro-Trends erwarten uns zum Restart 2021? Welche food-trends sollte ich in meinem Gastronomiekonzept beachten?

In der Gastronomie suchen wir ständig nach neuen Ideen und Trends. Das ist auch gut so. Doch was helfen uns Trendreisen in ferne Länder und neue Konzepte, die wir momentan gar nicht umsetzen können? Die Krise hat uns schließlich genug Geld und Nerven gekostet.

Wie also können wir aktuelle Trends, im Jahr 2021 umsetzen und erkennen?

Zum Glück kommt uns all jährlich die Bundesregierung zur Hilfe, in dem sie den Ernährungsreport des BMEL veröffentlicht. Zum kompletten Report geht es hier.

Zu erwarten war ja, dass sich das Verbraucherverhalten in jüngster Vergangenheit geändert hat.

Die Menschen kochen mehr zu Hause. Logisch, essen gehen, um lecker zu essen war ja nicht möglich. Das kann ein enormer Vorteil für uns sein. Doch lest selber.

Die guten Nachrichten für unsere Restaurants vorab:

  • Lebensmittel liefern ist nicht Alltag in Deutschland.
  • Kalorienzählen ist nicht mehr ganz so wichtig.
  • Der Geschmack von Speisen rückt in den Fokus.

Alles in Allem doch ganz gut, oder?

Viele Gastronomen haben ja befürchtet, dass alle Welt verwöhnt ist und sich Lebensmittel liefern lässt. Nur 13% der befragten Verbraucher haben sich Lebensmittel und Getränke liefern lassen. Zum Glück nur 13%. Warum zum Glück? Wir glauben, dass der Verbraucher dadurch den Wert zu schätzen weiß, den wir Restaurantbetreiber uns mit dem Einkauf machen. Und der Gast ist es immer noch gewohnt, dass er zum essen, sein Haus verlassen kann bzw. sollte.

Während im Vorjahr noch 44% angaben, bei ihrer Ernährung auf Kalorien zu achten, so sind es heute nur noch 35%. Bedeutet für uns Gastronomen dann auch, dass wir bei der Auswahl unseres Angebotes noch kreativer werden können. Wobei, gesundes Essen ist auch ein sehr wichtiges Thema geworden.

Da wir Gastro Piraten  davon ausgehen, dass Ihr Alle kochen könnt, freut es uns natürlich, dass der Geschmack immer wichtiger wird.

Doch welche food-trends lassen sich noch ablesen?

Da 51% angegeben haben, dass ihnen beim Essen eine schnelle und einfache Zubereitung wichtig ist, wissen wir, dass unsere tägliche Arbeit in den Restaurants geschätzt wird. Ziemlich genial, finden wir.

Der Knaller ist jedoch, dass 99% den Geschmack in den Vordergrund rücken. Das sollte für uns ja nun wirklich ein Leichtes sein.

91% sagten, dass sie stark auf eine gesunde Ernährung achten. Mal Hand aufs Herz – das sollten wir 2021 in unseren Konzepten locker umsetzen können.

Welche Zutaten werden denn nun täglich oder mehrmals täglich gegessen? Und was kann ich davon 2021 in meine Restaurants übernehmen? Welche food-trends sind für mich umsetzbar?

Spannenderweise sagen 76% der Befragten, dass Gemüse und Obst dazugehören. Zeit für uns, auch mal den Blick auf eine gesunde, eventuell sogar vegane Ernährung zu richten.

64% sagen, dass sie täglich, oder auch mehrfach am Tag Milchprodukte verzehren. Dem hingegen greifen nur noch 27% zu Süßem oder Knabbereien. Stellt sich uns die Frage, ob das das Comeback des Käsewagens bedeuten wird. Einen Gedanken ist es durchaus wert.

Was mich überrascht hat, ist die Tatsache, dass nur noch 26% zu Fleisch und Wurst greifen. Wie dem auch sei, prüft doch einfach mal, ob Ihr Eure Karte mit vegetarischen oder veganen Alternativen aufwerten könnt.

Ergeben nachhaltigere Gesundheitskonzepte einen Sinn? Sind das bloß irgendwelche food-trends?

Also grundsätzlich sagen alle Gastroexperten „ja“.

Bedenkt dabei jedoch bitte, dass es zusätzlich folgende Punkte in Eurem Konzept zu beachten sind:

  • 71% probierten vegane Alternativen aus Neugier,
  • 59% wegen dem Tierwohl,
  • 54% wegen der Klima- und Umweltfreundlichkeit,
  • 56% wegen dem Geschmack und
  • 47% wegen der Gesundheit.

Ein kleiner Tipp:

Wenn Ihr vegetarische Alternativen auf die Karte setzen wollt, dann setzt gleich auf vegan! Nachhaltige Konzepte gewinnen.

Warum? Ganz einfach. Vegetarier essen auch vegane Kost. Veganer hingegen sind einer vegetarischen Ernährungsform gegenüber abgeneigt.

Auf Welche food-trends sollten wir in unseren Restaurants bezüglich der Lebensmittel in 2021 achten?

Die Tatsache, dass 96% auf den Geschmack achten, haben wir ja schon oft genug erwähnt. Spannend sind allerdings die Punkte, auf die die Verbraucher achten.

  • 82% bevorzugen eine regionale Herkunft,
  • 78% achten auf saisonale Herkunft,
  • 61% lassen sich vom Sortiment inspirieren,
  • 54% beachten die Produktinformationen,
  • 48% achten auf den Preis.

Im Klartext heißt das für uns, dass nachhaltige, regionale Konzepte mit einer saisonalen Speisekarte weiterhin im Kommen sind.

Was spricht also dagegen, dies transparent an die Gäste unseres Restaurants zu kommunizieren. Es ist auch nicht verkehrt, sofern es zum Konzept passt, im Eingangsbereich mit Bildern von Erzeugern und deren Betrieben zu werben. Unsere Gäste wollen immer mehr wissen, woher Ihr Essen kommt.

Allein die Tatsache, dass sich Verbraucher vom Sortiment inspirieren lassen, bedeutet, dass eine verkaufsstarke Speisekarte ein Umsatzbringer werden kann. Analysiert doch mal Eure Speisekarte nach den Positionen, die den besten Deckungsbeitrag haben und setzt die in den Fokus. Wenn Ihr dazu mehr erfahren wollt, lest hier noch einmal nach.

 Wenn wir schon beim Thema Gastronomiekonzept sind, sollten wir auch daran denken, welchen Sinn Siegel für uns ergeben.

Immerhin achten 68% der Befragten darauf, wie regional die Mahlzeiten sind. 64% achten auf ein Biosiegel, 57% achten auf Nachhaltigkeit und und fairen Handel beim Kauf Ihrer Lebensmittel. Auch das Thema Tierwohl (immerhin 55%) erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Ganz wichtig, liebe Gastronomen, ist die regionale und frische Herkunft bei den Eiern (86%), dicht gefolgt beim frischen Obst und Gemüse mit 86%. Ein weiterer spannender food-trend geht zu regional erzeugtem Brot, mit 83%. Warum also nicht mit ortsansässigen Bäckern kooperieren? Auch hier habt Ihr wieder ein wunderbares Argument für Euer Regionalmarketing in der Hand.

Wenn Ihr mehr über die Möglichkeiten erfahren wollt, wie Ihr in Euren Restaurants in 2021 wirtschaftlich nachhaltige Konzepte fahren könnt, ruft uns gerne an.

Buchhaltung für Hotellerie und Gastronomie

Liquiditätshilfe vom Finanzamt?!?

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„Gibts ja gar nicht.“ „Gibts ja wohl“

Angesichts der aktuellen Situation sind schnell wirksame Liquiditätshilfen die erste Wahl. Besonders praktisch ist es, wenn diese Liquiditätshilfe vom Finanzamt kommt.

Wenn ein Unternehmen, in diesem Jahr aufgrund von Corona mit einem Verlust rechnet, kann es sich pauschal nachträglich die für 2019 gezahlen Vorauszahlungen für Einkommensteuer bzw. Körperschaftssteuer erstatten lassen. (BMF, Schreiben vom 24.04.2020, Az. IV C 8 – S2225/20/10003:010

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2020-04-24-Corona-Sofortmassnahme-Antrag-auf-pauschalierte-Herabsetzung-bereits-geleisteter-Vorauszahlungen-fuer-2019.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Bitte beachte, dass dieser Artikel nicht den Gang zu einem Steuerberater eretzt. Dies ist keine Steuer- und / oder Rechtsberatung.

Doch zu den Fakten.

Mal angenommen, in diesem Jahr (2020) verursacht Dein Betrieb (Coronabedingt) Verluste, dann kannst Du diese mit den geleisteten Vorauszahlungen zur Einkommen- bzw Körperschaftssteuer verrechen.

Dies geht auch, wenn der Veranlagungszeitraum 2019 noch nicht veranlagt wurde und die Verluste für dieses Jhar (2020) noch gar nicht feststehen oder nachgewiesen sind. Logisch – das geht ja auch noch nicht.

Es ist zugelassen, den Verlustrücktrag pauschal zu ermitteln.

Dies ist davon unabhängig, ob Du wieder öffnest oder weiter geschlossen lassen musst.

Desweiteren musst Du Dir keine Gedanlen machen, dass Du Dir eventuell einen höheren rücktragstfähigen Verlust verbaust.

Ein Überblick über die veränderte Verlustrechnung

Antragsberechtigung:

Einkommensteuer- oder Körperschaftsteuerpfllichtige Personen, die im Laufe des Jahres 2020 Einkünfte im Sinne von §2 Abs. 1 Nr. 1,2,3 oder 6 EStG. Das sind Gewinneinkünfte oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Der pauschal ermittelte Verlustrücktrag aus 2020 kann auch dann genutzt werden, wenn Du auch ander Einkünfte erzielst.

Antrag:

Am Besten online beim Finanzamt über Elster. Diesen findest Du, wenn Du nach „pauschal ermittelten Verlustrücktrag aus 2020“ suchst.

Corona:

Du musst „von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ betroffen sein“.

Davon geht das Finanzamt aus, wenn:

  • die Vorauszahlung für 2020 „auf Null“ herabgesetzt wurde und
  • Du versicherst, dass Du für den Veranlagungszeitraum 2020 aufgrund der Corona-Krise einen nicht unerheblichen Verlust erwartest.

Bitte sprich unbedingt mit Deinem Steuerberater!

Höhe des pauschal ermittelten Verlustrücktrages aus 2020

Er beträgt 15% des Saldos der Gewinneinkünfte und / oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, die die Grundlage für die Festsetzung der Vorauszahlungen für 2019 bilden. Maximal 1 Mio €, bei Zusammenveranlagung 2 Mio. €.

Dies ist die Grundlage, auf der die Vorauszahlungen für 2019 neu berechnet werden. Eine Überzahlung wird erstattet.

Achtung: Solltest Du in 2020 doch einen Gewinn erzeilen, wird die bis dahin gestundete Nachzahlung für 2019 fällig. Um diese Zahlung zu leistenhast Du bis zu einen Monat nach Zugang des Steuerbescheides 2020 Zeit.

Auch möglich ist folgendes: Aus der Veranlagung für 2020 ergibt sich ein Verlustrücktrag nach 2019, die Steuerminderung ist jedoch wegen der entsprechenden nderung der Veranlagung für 2019 aber geringer als der bisher gestundete Betrag. Auch in diesem Fall hast Du für die Nachzahlung für 2019 bis zu einem Monat nach Zugang des berichtigten Steuerbescheids 2019 Zeit.

Solltest Du Fragen dazu haben, nimm gerne mit uns Kontakt auf. https://www.gastro-piraten.de/kontakt/

Autor: Carsten Rengert

Gastroberatung, was macht ein Gastroberater

Wann wird es wie früher?

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Wann wird es wie früher? Diese Frage stellen sich derzeit viele Gastronomen. Wir hoffen: „Nie“!

Die Gastro-Piraten verraten Dir in diesem Artikel, warum wie glauben, des es nie so wie früher sein sollte.

Bereits vor dem Lock-Down hatte die Branche mit vielen Problemen zu kämpfen.

Viele Chefs, Gastronomen und Hoteliers saßen zu Hause und hatten viel Zeit. Zeit um über vergangenes nach zu denken, Zeit Fehler zu beheben. Zeit um das Geschäft auf sichere Beine zu stellen.

Doch haben sie die Zeit genutzt?

Einige sicherlich, die meisten eher nicht. Wir haben drei Probleme der Gastronomie und Hotellerie herausgesucht, die schon lange ein Problem in der Branche waren und bestimmt auch bleiben werden.

Gegeneinander statt miteinander

Viele Gastronomen (Du natürlich ausgenommen) sahen andere Gastronomiebetreiber immer als Feind. Spätestens in Zeiten der Krise wäre es Zeit gewesen, diesen Standpunkt zu überdenken. Wie kann es denn bitte sein, dass man sich bei Facebook und Co hinstelllt und einen Zusammenhalt und gemeinsame Aktionen fordert und, wenn es diese dann gibt, nicht mal in der Lage ist einen leeren Stuhl abzugeben?

Oh, den Gastronmen ist der Stuhl zu schwer? Na gut, dachten sich die Initiatoren der Demonstration und schwenkten auf Löffel um. Diese sind ja bekanntlich leichter. Doch weit gefehlt: auch hier haben sich viel zu wenige beteiligt. Am wenigsten die, die vorher nach gemeinsamen Aktionen geschrien haben.

Schade, finden die Gastro-Piraten.

Den großen Tarifpartnern wird vorgeworfen, sich nicht ausreichend zu engagieren. Freunde, Dehoga https://www.dehoga-bundesverband.de/ und NGG https://www.ngg.net/ können nur durch das Engagement von uns aktiv werden. Beide Seiten haben versucht, Ihren Einfluss geltend zu machen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Zugegeben. Aber sie haben gekämpft. Ein Herabsetzen der Umsatzsteuer auf 7% (wenn auch nur zeitlich begenzt) ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Liebe Gastronomen und Hoteliers. Wir glauben ganz fest, dass die Zeiten des Einzelkämpfertums vorbei sind.

Es ist an der Zeit gemeinsam für eine gesamte Branche zu kämpfen.

Es ist an der Zeit, die Marktbegleiter nicht mehr als Feind zu betrachten.

Personalmangel und Mitarbeiterführung

Auch den hatten wir schon lange und er ist uns nicht neu. Doch was ist -bei den meisten- passiert?

Unsere Mitarbeiter wurden auf Kurzarbeit gesetzt. Soweit unspektakulär. Doch was ist dann passiert? Meistens nichts.

Wenn sich bei den Mitarbeitern gemeldt wurde, dann maximal zum Putzen. Jetzt werden sie angerufen um den Betieb hoch zu fahren. Und dazwischen? Nichts!

Freunde, Respekt und Wertschätzung funktionieren aus unserer Sicht anders.

Hast du Dich zwischendurch bei Deinen Mitarbeitern gemeldet? Hast Du mal gefragt, wie es ihnen grade geht? Gab es von Dir einen Ostergruß?

Ja? Dann hast Du alles richtig gemacht.

Nein? Dann gehe doch mal bitte in Dich und stelle Dir die Frage, warum Dich Deine Mitarbeiter als Mensch schätzen sollten.

Grade bei der Generation X und Y ist ein regelmäßiges Gehalt nicht mehr der größte Ansporn. Wir reden hier von der Dritten oder Vierten Generation von Erben. Dort sind Werte wie Respekt, Wertschätzung, sich einbringen können und ernstgenommen werden viel wichtiger.

Hast Du mit Deinen Mitarbeitern darüber geredet, wie sie die aktuellen Regelungen umsetzen würden? Habt Ihr gemeinsam überlegt, wie Ihr die Mindestabstände so einhalten könnt, dass es trotzdem für den Gast ansprechend ist? Oft haben die Menschen im Tagesgeschäft die besten Ideen.

Es geht heute darum Werte zu leben. Eure Mitarbeiter sind Markenbotschafter für Deinen Betrieb.

Oft sind wir als Gastro Piraten in Hotels, HR Abteilungen und im Backoffice unterwegs. Da hängen sie, die bunten Bilder mit tollen Kalendersprüchen.

Wenn das, was dort drauf steht nicht gelebt wird, dann tut Euch selbst einen Gefallen und reißt sie von der Wand und verbrennt sie. Eure Mitarbeiter fühlen sch davon im besten Fall ver**scht.

Kalkulation

Es ist klar, ohne Einnahmen ist es schwer zu überleben. Doch wie wurden bei vielen Gastronomen Rücklagen aufgebaut?

Häufig gar nicht.

Das erleben wir in unserer täglichen Beratungspraxis regelmäßig. Doch woran liegt das?

Meistens daran, dass nicht vernünftig kalkuliert wurde. Auch jetzt, wo einige Betriebe wieder hochfahren, sehen wir Angebote für Schitzel zum Preis von 6,50€. Eine Gastronomin wollte, in Zeiten mit weniger Sitzplätzen, ein Drei-Gang Menü für 20,– € anbieten.

Da stelle ich mir die Frage, ob die Mitarbeiter überhaupt bezahlt werden, oder ob die Zutaten geklaut sind.

Kennt Eure Zahlen und kalkuliert richtig! Auch wenn Euch ggf. das Thema nicht liegt. Wenn Ihr unsicher seit klickt diesen Link und ladet unseren kostenlosen Kalkulationkurs herrunter https://www.gastro-piraten.de/kalkulation/

Ihr habt die Verantwortung für Euch, Eure Familie und Euer Personal.

Und, auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Wenn Euer Unternehmen keine vier Wochen ohne Einnahmen leben kann, dann sind Fehler in der Betriebswirtschaft gemacht worden.

Klingt hart? Tut mir leid. Ist aber leider so.

Ein Wort der Hoffnung

Eines sollte Dir bewußt sein:

Es wird immer Hotels und Restaurants geben. Unsere Branche wird nicht sterben.

Einzelne Betriebe sicherlich. Es gab auch große Unternehmen, die schon vorher insolvent waren und die Krise genutzt haben, um einen Schuldigen zu finden.

Ich vergleich die Situation gerne mit einem Rebstock im Weinberg.

Der Rebstock wird zurück geschnitten, damit er im nächsten Jahr besser trägt. Ich hoffe in unserer wunderbaren Branche wird es ähnlich sein.

Wie geht es weiter?

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Wie geht es weiter? Fast allen Gastronomen und Hoteliers geht es nahezu gleich in der aktuellen Situation.

Einige Unternehmen versuchen über den außer Haus Verkauf zumindest einen Teil der fixen Betriebskosten zu erwirtschaften. Viele andere Unternehmen haben die Geschäfte eingestell. Die Mitarbeiter in Kurzarbeit versetzt und warten nun auf die dringend herbei gesehnte Freigabe das Geschäft wieder eröffnen zu dürfen.

Bei einigen macht sich Zuversicht breit, dass bei anlaufendem Geschäft der entstandende Schaden in Grenzen gehalten werden kann.

Wieder andere blicken skeptisch auf den Tag der Wiedereröffnung, da im Vorfeld Waren vorfinanziert werden müssen. Dann müssen auch wieder die Gäste zahlreich erscheinen. Die Liquiditätssituation ist in jedem Fall bei allen Unternehmen, egal ob Gastronomie oder Hotelerie, durch die vergangenen Monate belastet wurden.

Doch was bedeutet dieser Umstand für die Zeit nach Corona?

Diese Frage sollten sich wirklich alle Unternehmen spätestens jetzt in der ruhigen Zeit stellen! Denn, wenn nicht jetzt, wann dann?

Aktuell haben viele Unternehmer und Unternehmerinnen so viel Zeit wie schon lange nicht mehr um sich Gedanken um die weitere Zukunft des Unternehmens zu machen. Und das sollten auch alle Unternehmer und Unternehmerinnen unbedingt tun.

Eins hat uns die aktuelle Situation sicher gelehrt. Wie gehe ich mit einer solchen Situation um, sollte sie erneut eintreten?

Das JETZT ist entscheidend und man sollte dringend nicht nur in die Zukunft schauen, sondern auch die Vergangenheit und die Gegenwart genau analysieren.

Wir empfehlen daher dringend das Unternehmen einmal einer tiefen Analyse zu unterziehen. Erst dann können weitere Schrtte geplant werden. Hierzu haben wir den BWA-Check vorberietet.

Dieser verrät Dir:

  • Welche Schwachstellen es in Deinem Unternehmen gibt.
  • Ob ein Kredit der KfW überhaupt sinnvoll ist.
  • Welche KfW Mittel überhaupt in Frage kommen.

Viele Gastronomen haben versucht über die Corona-Soforthilfe ihre Liquidität zu verbessern. Langsam richtet sich dann der Fokus auf ein KfW-Darlehen.

Doch hier ist auch Vorsicht geboten.

Ausunserer Sicht muss dieser Weg zwingend vorher hinterfragt werden. Viele Unternehmen befanden sich auch vor der Krise in einer schwierigen Situation. Einige wiesen sogar ein negatives Eigenkapital in ihrer Bilanz aus.

Im Rahmen der Eilverfahren werden viele Darlehen durch die 100%ige Haftungsübernahme durch den Bund fast selbstverständlich ausbezahlt.

Doch was bedeutet das für meine Haftung?

Der Unternehmer muss in jedem Fall versichern, dass sein Unternehmen vor der Krise nicht zu den „Unternehmen in Schwierigkeiten“ zählte.

Dies können jedoch nur die wenigsten Unternehmer beantworten.

Aus genau diesem Grund ist es unbedingt notwendig jetzt zu handeln und das Unternehmen zu analysieren. Gerne helfen wir mit unserem „BWA-Check“. So können wir verhindern, dass falsche Entscheidungen getroffen werden.

Kontaktieren Sie uns gerne unter https://www.gastro-piraten.de/kontakt/

Unsere Hilfe ist für Sie kostenfrei.

Ihre Gastro Piraten.