Marketing in der Hotellerie und Gastronomie

Thomas Cook ist insolvent

Es wird ganz groß durch die Medien gerufen: Thomas Cook ist pleite! Was ist genau passiert? Und wer ist eigentlich genau insolvent? In unserer allerneusten Folge möchten wir Euch Hoteliers helfen mit dieser schwierigen Situation zurecht zu kommen.

Wir erklären Euch, was ihr nun am besten tut solltet, wie ihr nun gegenüber Gästen, die vor Ort bei Euch, oder vielleicht auf dem Weg zu sind. Ivar Mensik von den Gastro Piraten kennt sich hervoragend mit verschiedenen Reiseveranstalter aus, und erzählt Euch, wie ihr nun am besten handelt.

Gastgeberorientierte Sprache

Kommunikation ist das beste Mittel um unsere Gäste von unserem Unternehmen und Dienstleistungen zu überzeugen. Doch wie funktioniert unsere Sprache eigentlich? Und wie verwenden wir sie gekonnt?

Marc Weitzmann ist Experte in Sachen „Gastgeberorientierte Sprache“ und erzählt uns die Dinge auf die es ankommt.

Dienstleistungen für Hotel und Gastro

Gib dem Käse ein Gesicht

Noch immer ist der Käse nicht so beliebt wie das Dessert in der Gastronomie. Viele Servicemitarbeiter und Köche fürchten sich vor diesem Thema. Doch wie können wir das ändern?

Was muss passieren, damit Käse sowohl bei den Gästen, als auch bei den Gastro-Mitarbeitern beliebter wird? Wir haben nachgefragt bei den Affineuren Markus Kober und Dobbin Lange, die Käse reifen lassen und Berater sind für die Gastronomie in ganz Deutschland.

Beratung für Gastro und Hotel

Wie bereite ich mich als Arbeitgeber auf Berwerbungsgespräche vor?

Es gibt viele Bewerbungstrainings für Bewerber, aber kaum etwas für die Arbeitgeber. Ein Grund warum wir jemanden zum Podcast eingeladen haben, der in diesem Fall Profi ist. Jochen Oehler ist Geschäftsführer der Einkaufsgesellschaft „progros“ und ist Experte, wenn es um das Thema Verhandlung, Face-Reading und Kommunikation geht. Er erklärt uns, wie wir Gastronomen uns auf ein Bewerbungsgespräch verhalten müssen; welche Unterschiede es zu heute und früher gibt und wie wir als potenzieller Arbeitgeber seriös wirken anhand unserer Gestik und Mimik.

Wie man als Hotelier den Trend zu immer mehr Online-Buchungen in Belegung und Umsatz verwandeln kann!

Die Situation bzw. der Trend ist seit Jahren so: Der Anteil digital gebuchter Reisen steigt stetig weiter, auch bei kurzen oder längeren Urlauben.

Dazu einige aktuelle Fakten zum Thema online-Buchungen vom deutschen Reisemarkt:

  • Bei Reisen mit einer Dauer von mehr als 5 Tagen betrug der Anteil online oder via E-Mail vorgenommenen Reservierungen im Jahr 2018 bereits 42 %.
  • Im persönlichen Gespräch kamen noch 40% zu Stande.
  • Bei Kurzreisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tage stieg der Anteil digitaler Buchungen auf 80 %.
  • Insgesamt, also inklusive der aus Freizeitmotiven erfolgten Reservierungen für nur eine Nacht, wurden im vergangenen Jahr 65% online oder per E-Mail gebucht.
  • die Zahl der Pauschalreisen ist gegenüber Einzelbuchungen leicht rückläufig.*

Soweit die aktuellen statistischen Fakten.

Was können oder besser sollten wir als Hotelier tun, um bei diesen Trends im Wettbewerb die „Nase vorn“ zu haben? Um Auslastung, Umsatz und Gewinn zu steigern?

Und das unabhängig von Größe oder Standort des Betriebes.

5 erste Tipps dazu:

  1. Zunächst:  online buchbar sein! Über Portale und (besser) über die eigene Webseite!
  2. Unseren Betrieb in Portalen und Ihrer Webseite attraktiv darstellen und dem Suchenden gute Argumente geben, genau zu uns zu kommen!
  3. Neben der Option zur Einzelbuchung auch Pauschalarrangements anbieten!
  4. Jeden anwesenden Gast aktiv motivieren, seinen nächsten Aufenthalt direkt zu buchen oder anderen eine Buchung bei uns zu empfehlen!
  5. Zu früheren Gästen im Kontakt bleiben und immer mal wieder aktiv in Erinnerung rufen!

Okay, das ist jetzt noch recht allgemein und die Frage ist immer – WIE?

Konkrete Antworten dazu geben wir in unseren Blogs in loser Folge!

Wer nicht auf die nächsten Artikel warten möchte, kann uns gerne kontaktieren.

* Fakten-Quelle: auf dem „VIR Online Summit 2019“ der ITP 2019 vorgestellte „Reiseanalyse 2019 der FUR“, veröffentlicht im Branchenbericht „VIR Daten & Fakten 2019 zum Online-Reisemarkt“ des Verband Internet Reisevertrieb e.V.

Autor: Gerd Lasinski

Beratung für Gastronomie

No-Shows

No-Shows sind nicht nur ärgerlich für den Gastwirt. Sie kosten auch eine ganze Menge Geld.

Umso ärgerlicher ist es, dass Gäste immer häufiger ihre eigenen Reservierungen nicht nachgehen. Trotz Erinnerungsmails und Anrufe passiert es immer häufiger, dass Gäste sporadisch nicht kommen. Diese No-Shows kosten uns Zeit, Geld und Nerven.

Woran liegt das?

Es geht ein Trend daher, dass Gäste nicht mehr spontan in einen Betrieb essen gehen wollen, sondern kurz vorher reserviert wird. Noch schlimmer wird es, wenn der Gast in fünf verschiedenen Restaurants einen Tisch für 6 Personen bucht und kurz vorher erst entschieden wird, wo man gemeinsam nun essen geht. Natürlich ohne die anderen fünf Betriebe zu informieren, dass man nicht mehr kommt.

Wenn man das nun einen Sechsertisch hochrechnet, wieviel Geld einem Betrieb durch das Fortbleiben „flöten“geht, erschreckt manch ein Gastronom. Pro Person kann man mit zwei Gängen plus Getränke rechnen. Im Schnitt pro Person also mindestens 50,00€, je nachdem, was für ein Betrieb es handelt und das Ganz mal sechs. Traurig, nicht wahr?

Also brauchen wir Lösungen hierfür.

Einige Gastronomen haben sich auch schon Gedanken gemacht. Wenn es Stornokosten für ein Fortbleiben eines Hotelzimmers gibt, warum sollte es nicht sowas auch für Reservierungen in der Gastronomie geben? Gastronomen in Hamburg hatten folgende Idee:

Reservierungen werden nur noch online angenommen und gegen Angabe der Kreditkartennummer. So kann ein Einmalbetrag von dieser Kreditkarte abgebucht werden, sollte der Gast nicht erscheinen. Dieses wird natürlich vorher kommuniziert und klargemacht. Hier überlegt sich ein Gast zweimal, ob er reserviert und dann nicht kommt.

Viele Restaurants nehmen teilweise gar keine Reservierungen mehr an. Sie vertrauen auf die Laufkundschaft und die Spontanität der Gäste. Allerdings ist das bei hochklassigen Sterne-Lokalen verdammt schwierig zu organisieren. Große Menüs werden anhand der reservierten Plätze kalkuliert und vorbereitet. Hier sollten wohl auch Adressen von den Gästen notiert werden, damit man gegebenfalls eine Stornorechnung schreiben kann.

Es klingt natürlich sehr hart gegenüber den Gästen. Aber andererseits: Sind sie nicht auch hart zu uns in diesem Thema?

Eure Marlina

Neu im Team. Service- und Personalexpertin Marlina Butt

Neu im Team. Service- und Personalexpertin Marlina Butt.

Wir haben unser Team aufgestockt und gegrüßen Marlina Butt an Bord der Gastro-Piraten.  Sie hat sich trotz Ihrer Jugend recht schnell den Ruf als Service- und Personalexpertin aufgebaut und unterstützt uns mit ihrem Spezialwissen in den Bereichen Blog und Podcast.

Die 1991 geborene Marlina beendete 2012 Ihre Ausbildung zur „staatlich geprüften Assistentin für Hotellerie, Gastronomie und Fremdenverkehrswirtschaft“.

Es folgten mehrere Stationen im Service verschiedener Sternehotels, bis sie 2015 Betriebsleiterin in einem Restaurant im Taunus wurde. Noch im selben Jahr übernahm sie die Restaurantleitung in einem anderen Betrieb.

Momentan arbeitet sie als Assistentin der Personalabteilung bei einem großen Systemgastronom und findet nebenbei die Zeit, einen Podcast aufzubauen und für den Studiengang zur Hotelbetriebswirtin.

Seit neuem unterstützt sie uns mit Ihrem Wissen über den Service . Zu Ihren bisherigen Aufgaben gehören der Bereich Blog und Podcast. Willkommen an Bord.