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Tomaten: Warum sind sie so beliebt?

Kaum zu glauben, aber Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland.

Im Durschnitt verzehrt jeder Deutsch zwischen 7 und 8 kg frische Tomaten pro Jahr. Daoch damit nicht genug, denn es kommen nochmal pro Kopf gut 17 kg in Form von Soßen, Tomatenmark und Co hinzu. Ein Grund mehr, sich mit dem Thema Tomaten einmal näher zu befassen.

Interessant sind die Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung von 1012/13

  • In dieser Zeit wurden ca. 1,7 Mio. Tonnen Tomaten im Bundesgebiet verbraucht.
  • Der Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 20,6 kg Tomaten. Dies ist eine deutliche Senkung gegenüber dem Vorjahr, als der Verbrauch pro Person bei 24,9 kg lag.
  • Von diesen 20,6 kg waren durchschnittlich 6,7 kg Frischtomaten. Der Rest des Verbrauchs errechnet sich aus verarbeiteten Produkten.
  • 2012 betrug die Anbaufläche in Deutschland 315 Hektar angebaut

Doch welchen Grund hat diese Beliebtheit?

Abgesehen vom guten Geschmack (je nach Sorte) sind sie sehr kalorienarm und gesund. Hinzu kommt eine große Anzahl von Rezepten und Variationsmöglichkeiten. Daruber hinaus sollen sie aphrodisierend wirken, ob dies Stimmt müssen wir jedoch erst noch erforschen, werden dann aber ggf berichten. Fakt ist, dass sie viele Nährstoffe enthalten, die den menschlichen Organismus unterstützen.

Da die deutsche Tomatenproduktion den immensen Bedarf nicht allein decken kann, müssen diese zu großem Teil Importiert werden. 2012/13 wurden ca. 637.000 Tonnen Tomaten aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt

Für das Wirtschaftsjahr 2012/13 zeigen sich bei Importtomaten die folgenden Angaben:

Herkunftsland Menge
Niederlande Rund 354.300 Tonnen
Spanien Rund 163.500 Tonnen
Belgien Rund 58.600 Tonnen
Marokko Rund 36.000 Tonnen
Italien Rund 29.400 Tonnen
Sonstige Importe von außerhalb der EU Rund 9.700 Tonnen

 

Die Erntezeit ist in Deutschland auf den Zeitraum zwischen Juli und Oktober beschränkt.

Aufgrund der ganzjährigen Nachfrage wurde mehr importiert, die dadurch höhere Verfügbarkeit und ein wachsender Konkurrenzkampf sorgen für sinkende Preise für frische Tomaten:

  • Laut Angaben der BLE betrug der Preis für 1 kg Rispentomaten in der 27. Kalenderwoche des Jahres 2012 1,59 €. In der Vorwoche hatte dieselbe Menge Tomaten noch 1,75 € gekostet.
  • Importtomaten sind oft deutlich billiger. Rispentomaten aus den Niederlanden wurden in derselben Woche für 94 Cent/kg verkauft. In der Vorwoche hatte der Kilopreis noch bei 1,04 € gelegen.

 

Autor: C. Rengert

Gründe ich? Drei Punkte zum Bedenken….

🔄  Aktualisiert: April 2026  –  Erstveröffentlichung: März 2018

Dieser Artikel wurde vollständig überarbeitet. Neue Inhalte: Insolvenz-Statistiken 2025, digitale Lage als fünfter Erfolgsfaktor, Eigenkapitalanforderungen, Konzept-Tauglichkeit 2026, Standortanalyse mit modernen Tools.

Gründe ich in der Gastronomie? Fünf Punkte, die 2026 über Erfolg oder Insolvenz entscheiden

Kategorie: Existenzgründung | Lesezeit: ca. 9 Minuten

2025 haben in Deutschland rund 12.300 Gaststätten, Restaurants und Kneipen dichtgemacht. Nicht alle wegen Pech. Nicht alle wegen schlechter Küche. Sondern weil sie beim Gründen Fehler gemacht haben, die sich erst zwei oder drei Jahre später rächen.

Klingt hart? Ist es auch.

Die Frage „Wie gründe ich mein Unternehmen in der Gastronomie richtig?“ ist eine der häufigsten, die wir von Gaströpieraten hören. Sie war es 2018. Sie ist es 2026. Was sich verändert hat: Das Umfeld ist rauer geworden, die Fehlertoleranz der Zahlen ist kleiner, und wer mit romantischer Kochbegeisterung und ohne Substanz gründet, scheitert schneller als je zuvor.

Dieser Artikel zeigt dir die fünf Punkte, die 2026 über Erfolg oder Insolvenz entscheiden. Punkt eins bis drei kennst du vielleicht schon. Vier und fünf werden dir neu sein.

🚩  Du planst eine Gründung in der Gastronomie?

Lass uns gemeinsam prüfen, ob dein Plan trägt – bevor du investierst: https://gastro-piraten.de/kontakt/

Warum Gründen in der Gastronomie 2026 mehr Vorbereitung braucht als je zuvor

Lass uns kurz bei den Zahlen bleiben, bevor wir zur Strategie kommen. Denn wer 2026 ohne Marktkenntnis gründet, ignoriert etwas Wichtiges.

Allein 2025 meldeten mehr als 2.900 Gastronomieunternehmen Insolvenz an – knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Stand seit 2011. (Quelle: Creditreform Wirtschaftsforschung, März 2026) Zwischen 2020 und 2025 haben über 11.200 Betriebe Insolvenz angemeldet. Zusätzlich stellten fast 69.000 Unternehmen ihren Betrieb still – ohne formales Insolvenzverfahren.

Das ist keine Drohung. Das ist der Kontext, in den du hineingrundest. Wer das weiß und trotzdem gründet – mit dem richtigen Plan – hat eine echte Chance. Denn der Markt lichtet sich: Weniger Konkurrenz, mehr Suchende nach guten Angeboten.

Quelle: Creditreform Wirtschaftsforschung, März 2026; DEHOGA Bundesverband, 2025

⚠️  WARNUNG

Romantik tötet Restaurants. „Ich liebe Kochen“ ist kein Businessplan. Das war 2018 so. 2026 ist die Marge zu dünn, um es auf die harte Tour herauszufinden.

 

Punkt 1: Lage – der Klassiker, der immer noch stimmt

Das erste, was ein Gastronom wissen muss: Wo er eröffnet. Diese Antwort hat sich seit 2018 nicht verändert – aber die Komplexität dahinter schon.

Lage bedeutet nicht: „Hübsche Straße in der Innenstadt.“ Lage bedeutet: Passantenfrequenz zur relevanten Tageszeit, Parksituation, ÖPNV-Anbindung, direktes Wettbewerbsumfeld und – entscheidend – Mietkosten im Verhältnis zum erreichbaren Umsatz.

Die Pacht-mal-acht-Formel ist dabei ein bewährter erster Check: Monatliche Pacht × 8 ergibt den Mindestumsatz, den du braucht, um die Miete überhaupt tragen zu können. Wer diese Zahl nicht aus dem Stand mit einer realistischen Kalkulation schlagen kann, hat einen Standortfehler vor sich.

💡  TIPP

Lass dich bei der Standortwahl nicht von Schaufensterfantasien leiten. Steh einmal während deiner geplanten Öffnungszeiten vor dem Lokal und zähle Passanten. Das kostet nichts und sagt mehr als jede Präsentation.

 

Punkt 2: Wo sind deine Gäste – die Frage hinter der Frage

Eine gute Lage ohne die richtige Zielgruppe ist wie ein Schiff ohne Steuerrad. Du bewegst dich, aber nicht in die richtige Richtung.

In der Gastronomie 2026 hat sich das Konsumverhalten spürbar verändert. Gäste gehen seltener aus – aber wenn, dann bewusster. Der Mittelklasse-Betrieb ohne klare Positionierung – nicht günstig genug für den Alltagsbesuch, nicht gut genug für den Anlass – verliert an beide Seiten.

Die Frage ist also nicht nur: „Wer wohnt hier?“ Sondern: „Wer kommt hier her, hat Geld für das, was ich anbieten will, und tut das regelmäßig – nicht nur einmal?“

ℹ️  HINWEIS

Kaufkraftdaten deines geplanten Stadtteils findest du beim statistischen Amt deines Bundeslandes und bei der IHK. Beide bieten kostenlose oder günstige Beratung für Gründer an.

 

Punkt 3: Dein Konzept muss zur Lage passen – und zu 2026

Das war der dritte Punkt im Originalartikel von 2018. Er gilt heute genauso – mit einem zusätzlichen Dreh.

Ja: Ein Fischrestaurant auf einem Berggipfel im Skigebiet ergibt keinen Sinn. Das ist immer noch wahr. Aber 2026 reicht es nicht mehr, dass dein Konzept zur Lage passt. Es muss auch zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passen.

Konkret: Ein aufwendiges Fine-Dining-Konzept mit Personalintensität von 35 Prozent Personalkostenanteil am Umsatz war 2018 schwierig. Mit einem Mindestlohn von 13,90 Euro brutto pro Stunde (2026) und einem Fachkräftemangel, der keine Schonfristen gibt, kann es zur Falle werden.

📊  Das sehen wir regelmäßig in unserer Beratung: Gründer kommen mit einem Konzept, das sie sich erdächtig haben – aber nie kalkuliert haben. Wenn wir dann gemeinsam den Wareneinsatz, die Personalkosten und die Pacht gegeneinander aufrechnen, sehen wir oft schon auf Papier, dass der Betrieb nur überleben kann, wenn alles perfekt läuft. Und in der Gastronomie läuft nie alles perfekt.

✅  GUT ZU WISSEN

Das Konzept, das 2026 funktioniert, ist nicht das aufwendigste. Es ist das, das die Marge hält: klare Speisekarte, kontrollierbarer Wareneinsatz unter 30 Prozent, Personalplanung die aufgeht, und ein Durchschnittsumsatz pro Gast, der die Rechnung macht.

 

Punkt 4: Eigenkapital – ohne diesen Puffer startest du auf verlorenem Posten

Das stand 2018 nicht im Originalartikel. Es gehört heute unbedingt dazu.

Wer ein Restaurant eröffnet, braucht nicht nur das Geld für die Einrichtung und die ersten Warenbestellungen. Er braucht einen Liquiditätspuffer für die ersten sechs bis zwölf Monate, in denen der Betrieb hochläuft. Die Faustregel: Mindestens drei bis sechs Monatsmieten als eiserne Reserve, zusätzlich zu allem, was im Businessplan steht.

Was die Zahlen sagen: Laut Creditreform-Analyse liegt bei knapp 40 Prozent aller Gastronomiebetriebe die Eigenkapitalquote unter 10 Prozent. Knapp ein Drittel schreibt Verluste. Das bedeutet: Betriebe ohne Polster haben bei der ersten echten Krise – ein Wasserschaden, ein schlechter Monat, ein Personalausfall – keine Handlungsfähigkeit mehr.

Quelle: Creditreform Wirtschaftsforschung, 2025/2026

⚠️  WARNUNG

Wer mit 10.000 Euro Eigenkapital und vollem Enthusiasmus gründet: Nicht machen. Das ist kein Mut. Das ist Leichtsinn auf Kosten von Lieferanten, Mitarbeitern und der eigenen Familie. Wenn das Geld nicht reicht, warte, spare weiter oder such Dir Partner.

 

📂  FALLBEISPIEL AUS DER BERATUNG

Neueröffnung Café-Bistro in einer südwestdeutschen Mittelstadt

Ausgangssituation: Ein Koch mit 12 Jahren Berufserfahrung möchte sich selbstständig machen. Gutes Konzept, guter Standort – aber zu wenig Eigenkapital. Er startet mit 22.000 Euro Eigenmittel, finanziert den Rest über einen KfW-Kredit. Der erste Sommer läuft gut. Im Oktober bricht der Umsatz saisonal ein, die Heizkosten steigen, ein Mitarbeiter kündigt.

Problem: Keine Liquiditätsreserve. Die Kreditrate läuft weiter. Lieferantenrechnungen häufen sich auf. Nach 14 Monaten Betrieb kommt er zu Gastro Piraten – kurz vor dem Aus.

Maßnahmen: Umstrukturierung der Finanzierung, Preisanpassung, Rückbau des Angebots auf profitablere Kernprodukte, Stundungsvereinbarungen mit zwei Lieferanten. Betrieb konnte gehalten werden.

Name und Ort wurden aus Datenschutzgründen anonymisiert. Der geschilderte Fall basiert auf einer echten Beratungssituation der Gastro Piraten.

 

Punkt 5: Die digitale Lage – der Faktor, den 2018 noch niemand auf dem Schirm hatte

2018 haben wir über Lage, Lage, Lage gesprochen. 2026 müssen wir über eine fünfte Dimension reden: deine digitale Sichtbarkeit.

Dein Betrieb kann an der besten Ecke der Stadt sitzen – wenn du auf Google Maps keine Bewertungen hast, keine Fotos, keine aktuelle Speisekarte und kein gepflegtes Profil, verlierst du Gäste, bevor sie auch nur ans Fenster geguckt haben. Die meisten Entscheidungen für oder gegen ein Restaurant fallen heute auf dem Handy. Nicht auf der Straße.

Digitale Lage bedeutet konkret: Google Business Profile vollständig und aktuell, mindestens 20+ Rezensionen mit aktivem Antwortmanagement, Instagram- oder andere Präsenz mit regelmäßigem Content, und eine funktionsfähige Online-Reservierungsmöglichkeit. Das ist 2026 kein Bonus. Das ist der Standard.

💡  TIPP

Such bei Google Maps nach deinen drei direkten Wettbewerbern am geplanten Standort. Wer hat wie viele Bewertungen? Wie wird geantwortet? Wie sehen die Fotos aus? Dort siehst du sofort, wo die digitale Latte liegt, die du überbieten musst.

 

Was wir bei Gastro Piraten konkret tun

Wir prüfen dein Gründungsvorhaben auf alle fünf Punkte: Standort, Zielgruppe, Konzept, Eigenkapital, digitale Aufstellung. Aus über 5.600 beratenen Betrieben wissen wir, was trägt – und was auf dem Papier gut aussieht, aber in der Realität scheitert.

→ Gründungsberatung anfragen: https://gastro-piraten.de/kontakt/

Wie gründe ich ein Restaurant in Deutschland richtig?

Diese Frage stellen sich Tausende jährlich. Die ehrliche Antwort für 2026 in fünf Schritten:

  • Standortanalyse: Frequenz, Kaufkraft, Wettbewerb, Mietbelastbarkeit prüfen – Pacht mal acht als erster Check.
  • Zielgruppen-Definition: Konkret benennen, wer regelmäßig kommt, wie viel ausgibt und warum gerade bei dir.
  • Konzeptprüfung: Passt das Angebot zur Lage und zur Zielgruppe? Sind Wareneinsatz und Personalkosten kalkulierbar auf Margenzielen von 12–18 %?
  • Finanzplan mit Puffer: Businessplan erstellen, Eigenkapital sichern (mind. 20–30 % Eigenanteil), Liquiditätsreserve einplanen.
  • Digitale Infrastruktur aufbauen: Google Business, Reservierungssystem, Social-Media-Präsenz – vor Eröffnung, nicht danach.

Wer alle fünf Punkte vor Eröffnung sauber bearbeitet hat, startet mit einer soliden Ausgangsbasis. Wer drei davon überspringt, weil die Küche so gut ist, findet sich in zwei Jahren in einer Statistik wieder, die er lieber nicht kennen würde.

 

Häufige Fragen zur Gastro-Gründung 2026

Wie viel Eigenkapital brauche ich, um ein Restaurant zu eröffnen?
Als Faustregel gilt: mindestens 20 bis 30 Prozent der Gesamtinvestition als Eigenkapital, plus eine Liquiditätsreserve von drei bis sechs Monatsmieten für die Anlaufphase. Wer mit weniger startet, hat bei der ersten Krise keinen Handlungsspielraum. Die KfW und regionale Förderbanken ergänzen Eigenkapital, ersetzen es aber nicht.

Was sind die häufigsten Gründe, warum Restaurants scheitern?
Aus unserer Beratungspraxis mit über 5.600 Betrieben: falscher Standort oder zu hohe Pacht, fehlende Kalkulation (Wareneinsatz, Personalkosten nicht im Griff), unklare Zielgruppe, zu wenig Eigenkapital für die Anlaufphase und fehlende betriebswirtschaftliche Führung nach Eröffnung. Gute Küche allein schlützt nicht vor Insolvenz.

Wie finde ich den richtigen Standort für mein Restaurant?
Starte mit Passantenfrequenz zur relevanten Tageszeit, Kaufkraftdaten des Stadtteils (IHK, statistisches Landesamt) und einem Wettbewerbscheck in einem Radius von 500 Metern. Dann rechne: Monatsmiete mal acht ergibt deinen Mindestumsatz. Wenn dieser nicht erreichbar scheint, ist der Standort nicht tragfähig – egal wie schön die Räume sind.

Was ist die Pacht-mal-acht-Formel?
Die Pacht-mal-acht-Formel ist ein praxiserprobter Richtwert aus der Gastronomieberatung: Die monatliche Pacht multipliziert mit 8 ergibt den Mindestumsatz, der nötig ist, damit die Miete tragbar bleibt. Bei einer Monatsmiete von 3.000 Euro wären das 24.000 Euro Monatsumsatz. Liegt dein realistischer Umsatz darunter, ist die Miete zu hoch für diesen Betrieb.

Brauche ich als Gastronom 2026 zwingend eine Social-Media-Präsenz?
Nicht zwingend auf jeder Plattform – aber ein gepflegtes Google Business Profile mit aktuellen Fotos, Bewertungen und Reservierungsmöglichkeit ist 2026 kein Bonus, sondern Standard. Wer dort nicht sichtbar ist, verliert Gäste, bevor sie das Lokal je betreten haben. Zusätzliche Social-Media-Kanäle sind sinnvoll, aber erst dann, wenn Zeit und Kapazität da sind, sie regelmäßig zu bespielen.

Wie schreibe ich einen Businessplan für die Gastronomie?
Ein Businessplan für die Gastronomie muss mindestens enthalten: Standortanalyse, Zielgruppendefinition, Konzeptbeschreibung, Kalkulation (Wareneinsatz, Personalkosten, Pacht, Fixkosten), Umsatzplanung mit realistischen und pessimistischen Szenarien, Finanzierungsplan und Liquiditätsvorschau für die ersten 12 Monate. Wir unterstützen dich dabei: https://gastro-piraten.de/kontakt/

Wie viel Startkapital braucht ein Café oder Bistro?
Das hängt stark von Größe, Ausstattungsaufwand und Standort ab. Als grobe Orientierung: Ein kleines inhabergeführtes Café mit 30–60 Sitzplätzen erfordert in der Regel 80.000 bis 150.000 Euro Gesamtinvestition. Davon sollten mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital sein. Hinzu kommt die Liquiditätsreserve für die Anlaufphase.

Welche Fördermittel gibt es für Gastronomiegründer 2026?
Die KfW bietet das ERP-Gründerdarlehen für Existenzgründer an, außerdem gibt es BAFA-Förderung für Beratungskosten. Regionale Förderbanken und IHK-Programme ergänzen das Angebot. Wir sind akkreditierter KfW- und BAFA-Berater und helfen dir, die passenden Förderungen zu identifizieren. Konkrete Finanzierungsfragen beantwortet zusätzlich ein Steuerberater oder Ihre Hausbank.

 

Beratung für Gastronomie

Warenkunde Kokosnuss: Harte Schale, köstlicher Kern

Harte Schale, köstlicher Kern: Dies sagt man nicht nur über gewisse Personen, sondern auch über die Kokosnuss. Obwohl schwer zu knacken, ist sie sehr begehrt. Auch dies bezieht sich auf die Koksnuss. Ein Grund mehr, für die Gastro-Piraten, sich mit ihr auseinander zu setzen.

In Ihren Anbauländern gehört sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, da sie nicht nur die begehrte Kokosmilch enthält, sondern sich auch zu Kokosraspeln und Kokosöl weiterverarbeiten lässt. Ein Kokospalme trägt bis zu 60 kindskopfgroße Früchte, die bis zu 2,5kg schwer werden können.

Hinter der hellbraunen oder grünen und wasserdichten Haut (diese wird nach der Ernte sofort entfernt) liegt die typische trockene Faserschicht. Direktdahinter steckt eine zwar nur ½ cm dicke, aber extrem harte Schale mit drei „Augen“. Wird diese geknackt, erkennt man im wahrsten Sinn des Wortes den Kern der Sache. Das ist die zart rotbraunen Samenschale mit dem schneeweißen und köstlichen Fleisch, und in der Mitte findet sich das begliebte Kokoswasser.

Auch spannend: Selten findet man eine „Kokosperle“. Diese sieht in Form und Farbe einer echten Perle sehr ähnlich. Wer jetzt daran denkt seiner liebsten Kokosnussesserin eine Kokosperlenkette zu schenken wird jedoch viele harte Schalen knacken müssen, da sich nur in jeder 11.000 Kokosnuss eine Perle finden lässt. Diese entsteht wenn sich statt zwei, alle drei Augen zu einer Kokosnuss verwachsen. Dann verkapselt sich der Keimling in der Mitte und bildet eine Perle.

In den Herkunftsländern werden auch die Fasern der Kokosnuss zu Alltagsgegenständen verarbeitet. Dies sind zum Beispiel Hängematten. Und mal ganz ehrlich, wer träumt nicht ab und zu von einem Urlaub in der Karibik mit der Liebsten, mit Hängematte und eventuell einem Kokos-Tomaten-Curry. Die Schale hingegen dient für Schnitzereien und zur Ölpressung.

Nährwerte von Kokosnuss pro 100 Gramm  
Kalorien 363
Eiweiß 3,9 g
Fett 36,5 g
Kohlenhydrate 4,8 g
Ballaststoffe 9 g

Wenn Sie jetzt Kokosnüsse kaufen wollen, achten Sie darauf, dass diese hörbar glckern. Nur dann sind sie im optimalen

Im Gemüsefach Ihres Kühlschranks bleiben sie ca 2-3 Wochen Vorbereiten:

Autor: C. Rengert