Digitalisierung für Gastronomie und Hotellerie

Standortanalyse Gastronomie

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Standortanalyse für Gastronomiebetrieb und Gastronomiekonzepte

 

Eine genaue Standortanalyse ist Voraussetzung für die erfolgreichen Aufbau eines Gastronomiebetriebes, sowie für ein gelungenes Gastronomiekonzept.

Die soziale und wirtschaftliche Struktur des zukünftigen  Gastronomiestandortes wird von den Gastro Piraten analysiert und im Anschluss wird der Gastronomiestandort bewertet, um eine erfolgreiche Eröffnung des Gastronomiebetriebes zu ermöglichen.

Wir analysieren das Wohnviertel und verschaffen uns eine Übersicht über die sozialen Verhältnisse der Anwohner , sowie der dort ansässigen Gastronomie und anderer Firmen, ob Handwerksbetriebe oder mehr Büros, Arztpraxen , größere Firmen etc.

Diese Analysen sind elementar für eine Betriebsgründung bzw. für eine Gastronomieeröffnung. Eine nur oberflächliche Einschätzung kann zum  Scheitern des Gastronomie Projektes führen. Dies kann sofort erfolgen, aber was viel komplizierter und kostspieliger ist,ein nach der Eröffnung langsamer und unerwarteter Rückgang der Gastronomieumsätze .

Befinde ich mich zum Beispiel in einer einfachen Wohnlage, wo Arbeiter, kleinere Angestellte und Rentner wohnen, kann man natürlich keine gehobene Speise- oder Bargastronomie eröffnen, d.h.aber nicht ,das ich bei einem geeigneten Objekt eine Clubgastronomie oder Discoeinrichtung eröffnen könnte.

Die Ergebnisse der Standortanalyse sind dann Basis für den aus unserer Sicht möglichen Charakter des zu gründenden Gastronomiebetriebes.

Die entsprechenden Qualitäts- und Quantitätsstufen des Gastronomiebetriebes werden dabei berücksichtigt. Des weiteren bieten wir in Folge der gesammelten Erkenntnisse eine Gastronomieberatung hinsichtlich der Raumausstattung , Gestaltung der Getränke- und Speisekarte und der Umsetzung von Gastronomie Marketing technische Maßnahmen an.

Gerne werden wir Ihnen auf Anfrage ein Angebot unterbreiten.

 

Beratung für Gastronomie

Gastronomie Beratung im TV

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Kochen, Sprüche reißen und neben bei Restaurants retten?

Die TV Landschaft ist voll von Ihnen. Restaurantretter, wohin man schaut. Doch was geschieht bei diesen „Coachings“ genau?

Der Ablauf ist immer der Selbe: Ein Gastronom hat wirtschaftliche Probleme und irgendein „Kochprofi, Küchenchef oder Restaurantretter“ eilt zur Hilfe. Probeessen, bewerten oder bewerten lassen (je nach Produktion), alles grausam finden, mit dem Betreiber streiten, ein bisschen Drama (am Besten irgendein Schicksalsschlag), sich versöhnen, Kochen beibringen, große Wiedereröffnung und alles ist gut.

Traurige Bilanz des ganzen? Zum Beispiel Frank Rosin „rettete“ in 6 Jahren 60 Restaurants. 37 davon gibt es noch. Bei den anderen „Experten“ ist die Quote ähnlich.

Was im Fernsehen gerne vergessen wird, ist dass mehr als kochen zur Gastronomie gehört. Leider wird, wenn überhaupt, nur nebenbei auf die Themen Service, Weinberatung, Kalkulation, Finanzierung und Personalkosten eingegangen. Als Gastro – Piraten ist es uns aber aufgefallen, dass diese Themen elementarer Bestandteil des Geschäftsbetriebes ist. Auch ist es kaum möglich, in nur 6 Tagen, auf all diese Bereiche einzugehen.

Wichtiger ist es für jeden Bereich einen Experten im Team zu haben finden die Gastro -Piraten. Einer allein kann nicht in allen Themen beraten. So besteht unser Team aus Küchen-, Servicecoaches, Buchführungs-, Personalexperten und einem Sommelier.

Demnächst gibt es ein neues Format zu bewundern, ein Sternekoch rettet im Superheldenkostüm, Teller werfend die Kantinen Deutschlands…

Bleibt ab zu warten ob sich die deutsche Gastrolandschaft nicht die nächste Rosine ins Nest gelegt hat

Autor: C. Rengert

Blog für Neues aus der Gastro und Hotelbranche

Nordseekrabben teuer wie nie. Warum?

Zur Zeit scheinen die Preise für Nordseekrabben zu explodieren. Um die 60,– € pro Kilo sind auch bei langjährigen Kunden-Lieferanten Verhältniss nicht ungewöhnlich. Eine Änderung zeichnet sich nicht ab! Unser Küchencoach, Carsten Rengert hat an der Küste recherchiert und mit Fischern und Lieferanten gesprochen. Hier nun seine Ergebnisse

Zur Zeit kostet ein Kilo Krabben bem Fischer ca 8,– €. Ok, das klingt erstmal nicht viel. Doch leider geht die Rechnung noch weiter, da für ein Kilo geschälte Krabben ca 3 kg ungepulte Krabben benötigt werden. Wenn ich in Deutschland pulen lasse, und das von Hand, habe ich Personalkosten für den Puler. Das sind 8,50 € pro Stund (ohne Lohnnebenkosten), das Problem dabei ist, dass ein Puler pro Stund ca 500g – 600g pulen kann. Die Rechnung ist nun ganz einfach:

3 kg Krabben für 1 kg Krabbenfleisch für insgesamt 24,00 €

1 kg Krabbenfleisch zu puhlen kostet 18,00 €

= 42,00 € pro KG + Verpackung, Personal, Abwicklung, Raumkosten

Die Herstellung kostet z.Zt. zwischen 48,00 und 52,00 € zuzüglich Mehrwertsteuer!

Die Alternativen sind das Pulen in Marokko und in anderen Lohnbilligländern. Oder aber die Krabbenpulmaschinen in Holland, diese sind jedoch noch zu selten und voll ausgelastet.

Bleibt also nur abzuwarten, dass die Krabbenpreise sinken….

Autor: C. Rengert

Blog für Neues aus der Gastro und Hotelbranche

Matjessaison startet am 14. Juni in Hamburg

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Viel Tamtam und großes mediales Interesse Jahr für Jahr.

Der Start der Majessaison steht vor der Tür. Traditionellerweise startet die Holländische Königin die Saison, wenn sie das erste Fass Majes verköstigt hat. In Deutschland haben wir keine Königin… Dafür aber Maren Gilzer, die am 14. Juni in Hamburg die Saison eröffnet. Das Gute daran ist, dass Sie für das Holländische Fischbüro eine Spende an die Stiftung Kinderherzen überreicht. Hiefür wurden von deutschen und holländischen Fischunternehmen bereits lange im Vorfeld Spenden für karikative Einrichtungen gesammelt. Neben diesem Guten Zweck gibt es jedoch auch anderer Gründe für diese Praxis.

 

Die Fische müssen einen Fettgehalt von mindestens 16% aufweisen, bevor sie gefangen und in einer Salzlake eingelegt werden. Butterweich und zartrosa soll der Matjes sein. Schließlich genießen die Deutschen jährlich 12,5 Millionen Kilogramm der Holländischen Spezialität.

Autor: C. Rengert

Dienstleister für Gastronomie und Hotellerie

Gastro Coach goes Asia, und es wird scharf.

Überall in Deutschland schießen sie aus der Erde. Kleine Asia-Imbisse und versprechen thailändische, vietnamesische und koreanische Küche.

Doch allein bei den verschiedenen Currygerichten tun sich gewaltige Unterschiede auf. „Currys sind aus der Liebe zu intensiven Gewürzen der malaysischen und indischen Küche entstanden“: weiß unser Küchencoach zu berichten. Der Name soll auf das Hinduwort cari zurückgehen und bedeutet soviel wie Soße. Erst die Engländer schufen den heutigen Begriff Curry. Im thailändischen bedeutet das Wort cari „etwas, das aus Indien stammt“.

Wichtiger Bestandteil sind die verschiedenen Currypasten, die uns mittlerweile nicht nur im Asiamarkt, sondern auch in den Supermärkten begegnen. Grade die thailändische Ware bietet eine sehr hohe Qualität, diese reicht jedoch nicht an die Aromenvielfalt von selbthergestellten Pasten heran. Hierfür werden die verschiedensten Kräuter und Gewürze zu eine einheitlichen Masse zerstampft. Rote und Grüne Currypasten sind die schärfsten, darauf folgen dann die Pasten aus getrockneten Chilis, dies sind die orangen und gelben Pasten. Im muslimischen Teil Thailands werden mildere (massaman) Pasten verwendet.

Sehr unterschiedlich Fallen die Currygerichte Thailands von Nord nach Süd aus. Im Norden ist man mehr dünn flüßige Currys mit Klebreis. Im Nordosten werden in Brühe oder Wasser gekochte Currys bevorzugt. Im Süden und Zentralthailand findet man das grüne oder rote Curry mit Kokosmilch.

Für diejenigen, die jetzt Lust auf Curry haben verrät unser Küchencoach nun seine Lieblings Zubereitung für eine Rote Paste.

Benötigt werden: ½ EL Korianderkörner, 50g zerkleinerte rote Schalotten, 30g zerkleinerte Knoblauchzehen, je 100g frische rote und grüne Vogelaugenchilis, 10g zerkleinerte Galantwurzel, 1 zerkleinerter Stängel Zitronengras, etwas Abrieb einer Kaffirlimette, 2 Korianderwurzeln, 30g getrocknete Chilischoten, 1 TL Salz.

Als erstes werden die Korianderkörner in einem Wok ohne Fett geröstet bis sie zu duften beginnen. Nach dem Abkühlen werden sie mit den getrockneten Chilis und dem Salz in einem Mörser zerstoßen. Die restlichen Zutaten werden klein geschnitten und dazu gegeben und alles solange stampfen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Autor: C. Rengert

Team für Gastro und Hotellerie

Der Gast ist König???

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Keine neue Erkenntnis, aber dennoch ein wichtiges Thema für Gastronomen. Die Konsequenz daraus ist, dass jeder Gastronom und seine Mitarbeiter stets ihr Bestes geben sollten, damit sich der Gast zu jedem Zeitpunkt wohl fühlt, positive Erlebnisse hat und seinen Aufenthalt in guter Erinnerung behält. Nur so ist zu erreichen, dass ihr Gast positiv über ihr Geschäft redet und dies im Idealfall sogar im Internet verbreitet. Immer wieder bestätigt sich die Tatsache, dass Gäste eher auf andere Gästemeinungen hören, als sich objektiv ein Bild zu machen. Grade deswegen ist es so wichtig, auch auf negatives Feedback zu reagieren.

Doch wie schafft man das am Besten?

Auch hier hilft, wie so oft, ein Blick über den Tellerrand, wie folgendes Beispiel aufzeigt. „Es ist früh, viel zu früh für einen Gastronomen. Nicht nur das, es regnet und ist grau. Dennoch steigst Du aus dem Bett und quälst Dich zum Zeitungsladen. Der Zeitungsverkäufer strahlt Dir entgegen „Guten Morgen, Jessica“. Deine Laune steigt erstmal. Ein kürzer Blick in die Auslage reicht und Du merkst, dass keine „EssPress“ mehr vorhanden sind, ausgerechnet Deine Lieblingszeitung. „Du, ich hab Dir Deine EssPress zurückgelegt, die wollten wohl heute alle lesen!“ Was kann da noch die gute Laune trüben?

Das schöne ist, dass der Zeitungsverkäufer alles richtig gemacht hat. Er kennt seine Kunden und auch was sie mögen. Menschen brauchen Anerkennung und Aufmerksamkeit. Wir alle freuen uns, wenn wir sie bekommen und entsprechend behandelt werden.

Unsere Gäste funktionieren genau so. Wir müssen ihnen bloß zuhören und ihnen Aufmerksamkeit schenken. Es ist überhaupt nicht von Nöten, ein riesen Brimborium zu veranstalten. Achtsamkeit genügt.

Doch wie setze ich das um?

  1. Reden Sie Ihre Gäste so oft es geht mit ihrem Namen an.
  2. Merken Sie sich die Lieblingsgerichte und Getränke. Nur so ist es möglich, gezielt Alternativen aus der Tageskarte anzubieten
  3. Sei aufmerksam und kenne Deinen Gast, gerade ältere Menschen mit Schwierigkeiten in der Mobilität sind dankbar, wenn ihnen beim Betreten und Verlassen des Restaurants geholfen wird.
  4. Haben Sie stets ein offenes Ohr für ihre Gäste. Hat ein Familienangehöriger Geburtstag? Steht ein wichtiges Jubiläum in der Firma an? Oft ergeben sich grade hier Möglichkeiten für den „Verkauf“ von Caterings und ähnliches.
  5. Überrasche Sie mit etwas Besonderem. Zum Beispiel lass Sie neue Kreationen probieren, die noch nicht auf der Karte stehen. Und ganz wichtig, frag nach ihrer Meinung dazu. Jeder fühlt sich dabei geehrt und ernst genommen.

Sicherlich ist es günstig, diese Information in einer Datenbank einzupflegen. Das hilft, immer auf dem Laufenden zu bleiben und ergibt grade bei Allergien und Sonderwünschen Sinn. Und mal Hand aufs Herz, jeder kennt diese Stammgäste (Frau Müller bitte keine Petersilie, Herr Schmidtke bitte keine Sprossen, ausgenommen Radieschen).

Mit diesen kleinen Tipps steigert jeder Gastronom die Wahrscheinlichkeit, dass ihn die Gäste ebenso mögen, wie Du Deinen Zeitungsverkäufer.

– Erschienen im Hügli Kundenmagazin „Gusto“

Gastro Piraten Dienstleistungen für Hotel und Gastro Digitalisierung

Streetfoodfestival in Potsdam

Streetfood ist in aller Munde…… möchte man meinen. Wenn man jedoch nach guten Festivals sucht, sucht man allerdings oft vergebens….. bisher jedenfalls. Vom 10-12.3.2017 fand in Potsdam das Streetfoodfestival statt. Grund genug für uns Gastro-Piraten auf einen Besuch vorbeizuschauen. Und, was sollen wir sagen? Wir waren begeistert.

 

Gefühlt alle Stunde gibt es Neuigkeiten aus dem Bereich Streetfood, neue Anbieter erscheinen fast täglich, und verschwinden auch genauso schnell wieder. Streetfoodmagazine bevölkern die Auslagen beim lokalen Zeitungsdealer. Einer ist kreativer als der andere, zumindest glaubt er das. Ob es wirklich kreativ ist, den X-tausendsten Burgerbräter aus dem Boden zu stampfen, sei einmal dahingestellt.

Abwechslung??? Naja, kann schon mal vorkommen. Umso schöner war es am Wochenende festzustellen, dass es doch noch kreative Menschen gibt, die sich mit Ihrem Truck, Zelt oder Stand auf den Weg machen und unter dem Motto: “Delikatessen aus aller Welt – auf die Hand in den Mund“ ihre Kreationen anbieten. Über 50 Gastronomen hatten sich versammelt und eine bunte Mischung angeboten.

Ob nun frittiertes Eis und Schokoriegel, ausgefallene Burgerkreationen oder auch Insekten. Alles war dabei.

 

Sogar die Veganer und Vegetarier kamen auf ihre Kosten. Und das ist auch gut so. Machen wir uns doch nichts vor, sobald (M)an(n) eine attraktive Frau kennenlernt ist diese Vegetarier.

Lediglich das Motto „auf die Hand in den Mund“ konnten viele Gäste nicht so wirklich umsetzen, so das der Titel in „auf die Hand und auf die Jacke/Mantel“ geändert werden sollte.

Liebe Streetfoodies, man kann auch so anrichten, das das neue Hemd nicht unbedingt als Speisekarte für darauf folgende Besucher dient.

Lediglich ein Hinweis auf den Eintritt von 3,– € wäre wünschenswert gewesen. Dieser kamen dafür aber als „Kulturbeitrag“ getarnt daher.

Nicht nachvollziehen konnte ich die Beschwerden einiger Besucher ob der langen Wartezeiten am Stand. Hallo!!! Das sind kleine Trucks oder Stände, die Jungs und Mädels kochen frisch mit wenig Platz, und ihr habt sie überrannt. Dann wartet doch lieber auf Qualität. Wenn es schnell gehen muss, dann geht doch bitte zum irgendwelchen Burgerketten und nervt nicht mit eurem Gemaule.

 

Festzuhalten ist, dass dies eine gelungene, familienfreundliche Veranstaltung war, die nach Wiederholung im Sommer schreit.

Autor: C. Rengert

gastrokonzept,Marketing in der Hotellerie und Gastronomie

HACCP-Leitfaden von EU überarbeitet

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🔄  Dieser Artikel stammt aus 2018. Wir haben das Thema vollständig neu aufgesetzt.

Seit 2018 hat sich bei HACCP einiges geändert: VO (EU) 2021/382, Lebensmittelsicherheitskultur als neue Pflicht, Allergenmanagement im Konzept, aktualisierter EU-Leitfaden 2022.

→ Den vollständigen, aktuellen Artikel findest du hier: https://gastro-piraten.de/haccp-gastronomie/

Die EU war mal wieder fleißig und hat den HACCP-Leitfaden überarbeitet.

Nach Nichtraucherschutz und Allergenkennzeichnungsverordnung hat sich die EU Mühe gegeben und ihre Gute Nacht Lektüre für Gastronomen überarbeitet. Diesmal erleichtert eine überarbeitetet Version des HACCP-Leitfadens zur Umsetzung des Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über Lebensmittelhygiene werden Lebensmittelunternehmer, dem Gastronomen die Entspannung bei leichter Lektüre, um nach seinem 14 Stunden Tag abzuschalten.

Das positive ist, dass endlich mal auf kleine Betriebe eingegangen wird. Damit die Umsetzung erleichtert wird, ist diese jedoch nicht rechtlich bindend. Die komplette Auslegung unterliegt immer noch der jeweiligen Gerichtsbarkeit. Also, liebe Gastronomen, bitte einmal so umsetzen, um im Zweifelsfall vor Gericht etwas Gegenteiliges zu erfahren. Gerne senden wir Euch den gültigen Leitfaden zu. Bitte nutzt dafür unser Kontaktformular.

 

Blog für Neues aus der Gastro und Hotelbranche

Tomaten: Warum sind sie so beliebt?

Kaum zu glauben, aber Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland.

Im Durschnitt verzehrt jeder Deutsch zwischen 7 und 8 kg frische Tomaten pro Jahr. Daoch damit nicht genug, denn es kommen nochmal pro Kopf gut 17 kg in Form von Soßen, Tomatenmark und Co hinzu. Ein Grund mehr, sich mit dem Thema Tomaten einmal näher zu befassen.

Interessant sind die Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung von 1012/13

  • In dieser Zeit wurden ca. 1,7 Mio. Tonnen Tomaten im Bundesgebiet verbraucht.
  • Der Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 20,6 kg Tomaten. Dies ist eine deutliche Senkung gegenüber dem Vorjahr, als der Verbrauch pro Person bei 24,9 kg lag.
  • Von diesen 20,6 kg waren durchschnittlich 6,7 kg Frischtomaten. Der Rest des Verbrauchs errechnet sich aus verarbeiteten Produkten.
  • 2012 betrug die Anbaufläche in Deutschland 315 Hektar angebaut

Doch welchen Grund hat diese Beliebtheit?

Abgesehen vom guten Geschmack (je nach Sorte) sind sie sehr kalorienarm und gesund. Hinzu kommt eine große Anzahl von Rezepten und Variationsmöglichkeiten. Daruber hinaus sollen sie aphrodisierend wirken, ob dies Stimmt müssen wir jedoch erst noch erforschen, werden dann aber ggf berichten. Fakt ist, dass sie viele Nährstoffe enthalten, die den menschlichen Organismus unterstützen.

Da die deutsche Tomatenproduktion den immensen Bedarf nicht allein decken kann, müssen diese zu großem Teil Importiert werden. 2012/13 wurden ca. 637.000 Tonnen Tomaten aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt

Für das Wirtschaftsjahr 2012/13 zeigen sich bei Importtomaten die folgenden Angaben:

Herkunftsland Menge
Niederlande Rund 354.300 Tonnen
Spanien Rund 163.500 Tonnen
Belgien Rund 58.600 Tonnen
Marokko Rund 36.000 Tonnen
Italien Rund 29.400 Tonnen
Sonstige Importe von außerhalb der EU Rund 9.700 Tonnen

 

Die Erntezeit ist in Deutschland auf den Zeitraum zwischen Juli und Oktober beschränkt.

Aufgrund der ganzjährigen Nachfrage wurde mehr importiert, die dadurch höhere Verfügbarkeit und ein wachsender Konkurrenzkampf sorgen für sinkende Preise für frische Tomaten:

  • Laut Angaben der BLE betrug der Preis für 1 kg Rispentomaten in der 27. Kalenderwoche des Jahres 2012 1,59 €. In der Vorwoche hatte dieselbe Menge Tomaten noch 1,75 € gekostet.
  • Importtomaten sind oft deutlich billiger. Rispentomaten aus den Niederlanden wurden in derselben Woche für 94 Cent/kg verkauft. In der Vorwoche hatte der Kilopreis noch bei 1,04 € gelegen.

 

Autor: C. Rengert

Gründe ich? Drei Punkte zum Bedenken….

🔄  Aktualisiert: April 2026  –  Erstveröffentlichung: März 2018

Dieser Artikel wurde vollständig überarbeitet. Neue Inhalte: Insolvenz-Statistiken 2025, digitale Lage als fünfter Erfolgsfaktor, Eigenkapitalanforderungen, Konzept-Tauglichkeit 2026, Standortanalyse mit modernen Tools.

Gründe ich in der Gastronomie? Fünf Punkte, die 2026 über Erfolg oder Insolvenz entscheiden

Kategorie: Existenzgründung | Lesezeit: ca. 9 Minuten

2025 haben in Deutschland rund 12.300 Gaststätten, Restaurants und Kneipen dichtgemacht. Nicht alle wegen Pech. Nicht alle wegen schlechter Küche. Sondern weil sie beim Gründen Fehler gemacht haben, die sich erst zwei oder drei Jahre später rächen.

Klingt hart? Ist es auch.

Die Frage „Wie gründe ich mein Unternehmen in der Gastronomie richtig?“ ist eine der häufigsten, die wir von Gaströpieraten hören. Sie war es 2018. Sie ist es 2026. Was sich verändert hat: Das Umfeld ist rauer geworden, die Fehlertoleranz der Zahlen ist kleiner, und wer mit romantischer Kochbegeisterung und ohne Substanz gründet, scheitert schneller als je zuvor.

Dieser Artikel zeigt dir die fünf Punkte, die 2026 über Erfolg oder Insolvenz entscheiden. Punkt eins bis drei kennst du vielleicht schon. Vier und fünf werden dir neu sein.

🚩  Du planst eine Gründung in der Gastronomie?

Lass uns gemeinsam prüfen, ob dein Plan trägt – bevor du investierst: https://gastro-piraten.de/kontakt/

Warum Gründen in der Gastronomie 2026 mehr Vorbereitung braucht als je zuvor

Lass uns kurz bei den Zahlen bleiben, bevor wir zur Strategie kommen. Denn wer 2026 ohne Marktkenntnis gründet, ignoriert etwas Wichtiges.

Allein 2025 meldeten mehr als 2.900 Gastronomieunternehmen Insolvenz an – knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Stand seit 2011. (Quelle: Creditreform Wirtschaftsforschung, März 2026) Zwischen 2020 und 2025 haben über 11.200 Betriebe Insolvenz angemeldet. Zusätzlich stellten fast 69.000 Unternehmen ihren Betrieb still – ohne formales Insolvenzverfahren.

Das ist keine Drohung. Das ist der Kontext, in den du hineingrundest. Wer das weiß und trotzdem gründet – mit dem richtigen Plan – hat eine echte Chance. Denn der Markt lichtet sich: Weniger Konkurrenz, mehr Suchende nach guten Angeboten.

Quelle: Creditreform Wirtschaftsforschung, März 2026; DEHOGA Bundesverband, 2025

⚠️  WARNUNG

Romantik tötet Restaurants. „Ich liebe Kochen“ ist kein Businessplan. Das war 2018 so. 2026 ist die Marge zu dünn, um es auf die harte Tour herauszufinden.

 

Punkt 1: Lage – der Klassiker, der immer noch stimmt

Das erste, was ein Gastronom wissen muss: Wo er eröffnet. Diese Antwort hat sich seit 2018 nicht verändert – aber die Komplexität dahinter schon.

Lage bedeutet nicht: „Hübsche Straße in der Innenstadt.“ Lage bedeutet: Passantenfrequenz zur relevanten Tageszeit, Parksituation, ÖPNV-Anbindung, direktes Wettbewerbsumfeld und – entscheidend – Mietkosten im Verhältnis zum erreichbaren Umsatz.

Die Pacht-mal-acht-Formel ist dabei ein bewährter erster Check: Monatliche Pacht × 8 ergibt den Mindestumsatz, den du braucht, um die Miete überhaupt tragen zu können. Wer diese Zahl nicht aus dem Stand mit einer realistischen Kalkulation schlagen kann, hat einen Standortfehler vor sich.

💡  TIPP

Lass dich bei der Standortwahl nicht von Schaufensterfantasien leiten. Steh einmal während deiner geplanten Öffnungszeiten vor dem Lokal und zähle Passanten. Das kostet nichts und sagt mehr als jede Präsentation.

 

Punkt 2: Wo sind deine Gäste – die Frage hinter der Frage

Eine gute Lage ohne die richtige Zielgruppe ist wie ein Schiff ohne Steuerrad. Du bewegst dich, aber nicht in die richtige Richtung.

In der Gastronomie 2026 hat sich das Konsumverhalten spürbar verändert. Gäste gehen seltener aus – aber wenn, dann bewusster. Der Mittelklasse-Betrieb ohne klare Positionierung – nicht günstig genug für den Alltagsbesuch, nicht gut genug für den Anlass – verliert an beide Seiten.

Die Frage ist also nicht nur: „Wer wohnt hier?“ Sondern: „Wer kommt hier her, hat Geld für das, was ich anbieten will, und tut das regelmäßig – nicht nur einmal?“

ℹ️  HINWEIS

Kaufkraftdaten deines geplanten Stadtteils findest du beim statistischen Amt deines Bundeslandes und bei der IHK. Beide bieten kostenlose oder günstige Beratung für Gründer an.

 

Punkt 3: Dein Konzept muss zur Lage passen – und zu 2026

Das war der dritte Punkt im Originalartikel von 2018. Er gilt heute genauso – mit einem zusätzlichen Dreh.

Ja: Ein Fischrestaurant auf einem Berggipfel im Skigebiet ergibt keinen Sinn. Das ist immer noch wahr. Aber 2026 reicht es nicht mehr, dass dein Konzept zur Lage passt. Es muss auch zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passen.

Konkret: Ein aufwendiges Fine-Dining-Konzept mit Personalintensität von 35 Prozent Personalkostenanteil am Umsatz war 2018 schwierig. Mit einem Mindestlohn von 13,90 Euro brutto pro Stunde (2026) und einem Fachkräftemangel, der keine Schonfristen gibt, kann es zur Falle werden.

📊  Das sehen wir regelmäßig in unserer Beratung: Gründer kommen mit einem Konzept, das sie sich erdächtig haben – aber nie kalkuliert haben. Wenn wir dann gemeinsam den Wareneinsatz, die Personalkosten und die Pacht gegeneinander aufrechnen, sehen wir oft schon auf Papier, dass der Betrieb nur überleben kann, wenn alles perfekt läuft. Und in der Gastronomie läuft nie alles perfekt.

✅  GUT ZU WISSEN

Das Konzept, das 2026 funktioniert, ist nicht das aufwendigste. Es ist das, das die Marge hält: klare Speisekarte, kontrollierbarer Wareneinsatz unter 30 Prozent, Personalplanung die aufgeht, und ein Durchschnittsumsatz pro Gast, der die Rechnung macht.

 

Punkt 4: Eigenkapital – ohne diesen Puffer startest du auf verlorenem Posten

Das stand 2018 nicht im Originalartikel. Es gehört heute unbedingt dazu.

Wer ein Restaurant eröffnet, braucht nicht nur das Geld für die Einrichtung und die ersten Warenbestellungen. Er braucht einen Liquiditätspuffer für die ersten sechs bis zwölf Monate, in denen der Betrieb hochläuft. Die Faustregel: Mindestens drei bis sechs Monatsmieten als eiserne Reserve, zusätzlich zu allem, was im Businessplan steht.

Was die Zahlen sagen: Laut Creditreform-Analyse liegt bei knapp 40 Prozent aller Gastronomiebetriebe die Eigenkapitalquote unter 10 Prozent. Knapp ein Drittel schreibt Verluste. Das bedeutet: Betriebe ohne Polster haben bei der ersten echten Krise – ein Wasserschaden, ein schlechter Monat, ein Personalausfall – keine Handlungsfähigkeit mehr.

Quelle: Creditreform Wirtschaftsforschung, 2025/2026

⚠️  WARNUNG

Wer mit 10.000 Euro Eigenkapital und vollem Enthusiasmus gründet: Nicht machen. Das ist kein Mut. Das ist Leichtsinn auf Kosten von Lieferanten, Mitarbeitern und der eigenen Familie. Wenn das Geld nicht reicht, warte, spare weiter oder such Dir Partner.

 

📂  FALLBEISPIEL AUS DER BERATUNG

Neueröffnung Café-Bistro in einer südwestdeutschen Mittelstadt

Ausgangssituation: Ein Koch mit 12 Jahren Berufserfahrung möchte sich selbstständig machen. Gutes Konzept, guter Standort – aber zu wenig Eigenkapital. Er startet mit 22.000 Euro Eigenmittel, finanziert den Rest über einen KfW-Kredit. Der erste Sommer läuft gut. Im Oktober bricht der Umsatz saisonal ein, die Heizkosten steigen, ein Mitarbeiter kündigt.

Problem: Keine Liquiditätsreserve. Die Kreditrate läuft weiter. Lieferantenrechnungen häufen sich auf. Nach 14 Monaten Betrieb kommt er zu Gastro Piraten – kurz vor dem Aus.

Maßnahmen: Umstrukturierung der Finanzierung, Preisanpassung, Rückbau des Angebots auf profitablere Kernprodukte, Stundungsvereinbarungen mit zwei Lieferanten. Betrieb konnte gehalten werden.

Name und Ort wurden aus Datenschutzgründen anonymisiert. Der geschilderte Fall basiert auf einer echten Beratungssituation der Gastro Piraten.

 

Punkt 5: Die digitale Lage – der Faktor, den 2018 noch niemand auf dem Schirm hatte

2018 haben wir über Lage, Lage, Lage gesprochen. 2026 müssen wir über eine fünfte Dimension reden: deine digitale Sichtbarkeit.

Dein Betrieb kann an der besten Ecke der Stadt sitzen – wenn du auf Google Maps keine Bewertungen hast, keine Fotos, keine aktuelle Speisekarte und kein gepflegtes Profil, verlierst du Gäste, bevor sie auch nur ans Fenster geguckt haben. Die meisten Entscheidungen für oder gegen ein Restaurant fallen heute auf dem Handy. Nicht auf der Straße.

Digitale Lage bedeutet konkret: Google Business Profile vollständig und aktuell, mindestens 20+ Rezensionen mit aktivem Antwortmanagement, Instagram- oder andere Präsenz mit regelmäßigem Content, und eine funktionsfähige Online-Reservierungsmöglichkeit. Das ist 2026 kein Bonus. Das ist der Standard.

💡  TIPP

Such bei Google Maps nach deinen drei direkten Wettbewerbern am geplanten Standort. Wer hat wie viele Bewertungen? Wie wird geantwortet? Wie sehen die Fotos aus? Dort siehst du sofort, wo die digitale Latte liegt, die du überbieten musst.

 

Was wir bei Gastro Piraten konkret tun

Wir prüfen dein Gründungsvorhaben auf alle fünf Punkte: Standort, Zielgruppe, Konzept, Eigenkapital, digitale Aufstellung. Aus über 5.600 beratenen Betrieben wissen wir, was trägt – und was auf dem Papier gut aussieht, aber in der Realität scheitert.

→ Gründungsberatung anfragen: https://gastro-piraten.de/kontakt/

Wie gründe ich ein Restaurant in Deutschland richtig?

Diese Frage stellen sich Tausende jährlich. Die ehrliche Antwort für 2026 in fünf Schritten:

  • Standortanalyse: Frequenz, Kaufkraft, Wettbewerb, Mietbelastbarkeit prüfen – Pacht mal acht als erster Check.
  • Zielgruppen-Definition: Konkret benennen, wer regelmäßig kommt, wie viel ausgibt und warum gerade bei dir.
  • Konzeptprüfung: Passt das Angebot zur Lage und zur Zielgruppe? Sind Wareneinsatz und Personalkosten kalkulierbar auf Margenzielen von 12–18 %?
  • Finanzplan mit Puffer: Businessplan erstellen, Eigenkapital sichern (mind. 20–30 % Eigenanteil), Liquiditätsreserve einplanen.
  • Digitale Infrastruktur aufbauen: Google Business, Reservierungssystem, Social-Media-Präsenz – vor Eröffnung, nicht danach.

Wer alle fünf Punkte vor Eröffnung sauber bearbeitet hat, startet mit einer soliden Ausgangsbasis. Wer drei davon überspringt, weil die Küche so gut ist, findet sich in zwei Jahren in einer Statistik wieder, die er lieber nicht kennen würde.

 

Häufige Fragen zur Gastro-Gründung 2026

Wie viel Eigenkapital brauche ich, um ein Restaurant zu eröffnen?
Als Faustregel gilt: mindestens 20 bis 30 Prozent der Gesamtinvestition als Eigenkapital, plus eine Liquiditätsreserve von drei bis sechs Monatsmieten für die Anlaufphase. Wer mit weniger startet, hat bei der ersten Krise keinen Handlungsspielraum. Die KfW und regionale Förderbanken ergänzen Eigenkapital, ersetzen es aber nicht.

Was sind die häufigsten Gründe, warum Restaurants scheitern?
Aus unserer Beratungspraxis mit über 5.600 Betrieben: falscher Standort oder zu hohe Pacht, fehlende Kalkulation (Wareneinsatz, Personalkosten nicht im Griff), unklare Zielgruppe, zu wenig Eigenkapital für die Anlaufphase und fehlende betriebswirtschaftliche Führung nach Eröffnung. Gute Küche allein schlützt nicht vor Insolvenz.

Wie finde ich den richtigen Standort für mein Restaurant?
Starte mit Passantenfrequenz zur relevanten Tageszeit, Kaufkraftdaten des Stadtteils (IHK, statistisches Landesamt) und einem Wettbewerbscheck in einem Radius von 500 Metern. Dann rechne: Monatsmiete mal acht ergibt deinen Mindestumsatz. Wenn dieser nicht erreichbar scheint, ist der Standort nicht tragfähig – egal wie schön die Räume sind.

Was ist die Pacht-mal-acht-Formel?
Die Pacht-mal-acht-Formel ist ein praxiserprobter Richtwert aus der Gastronomieberatung: Die monatliche Pacht multipliziert mit 8 ergibt den Mindestumsatz, der nötig ist, damit die Miete tragbar bleibt. Bei einer Monatsmiete von 3.000 Euro wären das 24.000 Euro Monatsumsatz. Liegt dein realistischer Umsatz darunter, ist die Miete zu hoch für diesen Betrieb.

Brauche ich als Gastronom 2026 zwingend eine Social-Media-Präsenz?
Nicht zwingend auf jeder Plattform – aber ein gepflegtes Google Business Profile mit aktuellen Fotos, Bewertungen und Reservierungsmöglichkeit ist 2026 kein Bonus, sondern Standard. Wer dort nicht sichtbar ist, verliert Gäste, bevor sie das Lokal je betreten haben. Zusätzliche Social-Media-Kanäle sind sinnvoll, aber erst dann, wenn Zeit und Kapazität da sind, sie regelmäßig zu bespielen.

Wie schreibe ich einen Businessplan für die Gastronomie?
Ein Businessplan für die Gastronomie muss mindestens enthalten: Standortanalyse, Zielgruppendefinition, Konzeptbeschreibung, Kalkulation (Wareneinsatz, Personalkosten, Pacht, Fixkosten), Umsatzplanung mit realistischen und pessimistischen Szenarien, Finanzierungsplan und Liquiditätsvorschau für die ersten 12 Monate. Wir unterstützen dich dabei: https://gastro-piraten.de/kontakt/

Wie viel Startkapital braucht ein Café oder Bistro?
Das hängt stark von Größe, Ausstattungsaufwand und Standort ab. Als grobe Orientierung: Ein kleines inhabergeführtes Café mit 30–60 Sitzplätzen erfordert in der Regel 80.000 bis 150.000 Euro Gesamtinvestition. Davon sollten mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital sein. Hinzu kommt die Liquiditätsreserve für die Anlaufphase.

Welche Fördermittel gibt es für Gastronomiegründer 2026?
Die KfW bietet das ERP-Gründerdarlehen für Existenzgründer an, außerdem gibt es BAFA-Förderung für Beratungskosten. Regionale Förderbanken und IHK-Programme ergänzen das Angebot. Wir sind akkreditierter KfW- und BAFA-Berater und helfen dir, die passenden Förderungen zu identifizieren. Konkrete Finanzierungsfragen beantwortet zusätzlich ein Steuerberater oder Ihre Hausbank.