Landgasthof übernehmen: Was es wirklich kostet und die vollständige Übernahme-Kalkulation 2026/2027
Existenzgründung & Übernahme Landgasthof | Lesedauer: ca. 15 Minuten
In Deutschland stirbt jährlich eine dreistellige Zahl an Dorfgasthäusern. Nicht weil niemand mehr essen will. Sondern weil der Wirt in Rente geht, kein Nachfolger gefunden wird und das Gebäude leer steht. Gemeinden verlieren damit oft ihren letzten sozialen Treffpunkt.
Gleichzeitig ist da ein wachsender Kreis von Menschen, die genau das suchen: einen Landgasthof übernehmen. Aus dem Stadtleben heraus, ruhiger arbeiten, regional kochen, Gemeinschaft aufbauen. Der Traum ist real. Die Zahlen dahinter sind es meistens nicht.
Eine Landgasthof-Übernahme ist strukturell anders als eine Neueröffnung. Du kaufst oder pachtest nicht nur vier Wände, sondern einen ganzen Betrieb mit Geschichte, mit Stammgästen, mit Inventar – und oft auch mit einem Investitionsstau, der erst nach einigen Monaten vollständig sichtbar wird. Die alte Heizungsanlage läuft noch. Die Küchentechnik aus dem Jahr 2003 auch. Bis sie es nicht mehr tun.
Dieser Artikel zeigt, wie eine Landgasthof Übernahme wirtschaftlich funktioniert: Pacht oder Kauf, Ablösesumme und Inventarbewertung, der Investitionsstau als Kernrisiko, Saisonalitätsprobleme im ländlichen Raum und warum es spezifische Förderprogramme gibt, die viele Neupächter nicht kennen.
Die Marktlage: Warum Landgasthöfe ein besonderes Kapitel sind
Der ländliche Gasthof ist betriebswirtschaftlich gesehen ein Hybridbetrieb. Er verbindet oft mehrere Konzepte gleichzeitig: Restaurant und Gaststätte, manchmal Veranstaltungsraum, manchmal Fremdenzimmer oder Pension, manchmal regionale Catering-Funktion für Hochzeiten und Vereinsfeste.
Das ist wirtschaftlich ein Vorteil sind mehrere Standbeine und gleichzeitig ein Risiko: Wer alles anbietet, muss alles gut machen, alles separat kalkulieren, alles besetzt haben.
| Die Zahlen hinter dem Dorfgasthaus-Sterben Laut DEHOGA verlor Deutschland zwischen 2010 und 2023 rund 30.000 Gaststätten im ländlichen Raum. Ein Drittel dieser Betriebe hatte keinen Nachfolger gefunden. In Thüringen sind nach einer Befragung des Gastgewerbeverbands rund 82 Prozent der verbliebenen Betriebe Familienunternehmen – und viele suchen aktiv Nachfolger. Die Bundesländer Bayern, Hessen, Thüringen und mehrere andere haben inzwischen Sonderförderprogramme für Investitionen in ländliche Gastronomiebetriebe aufgelegt. Das hessische Heimatministerium startete 2025 ein explizites Sonderprogramm für den Erhalt der Gastronomie im ländlichen Raum. (Quelle: DEHOGA Branchenbericht 2024, Tourismusnetzwerk Thüringen 1/2025, Hessisches Heimatministerium 2025) |
Das bedeutet konkret: Wer einen Landgasthof übernehmen will, findet ein Angebot, das größer ist als die Nachfrage. Auf dem Land ist der Verpächter oft froh über einen ernsthaften Interessenten. Das ist eine Verhandlungsposition wenn man weiß, wie man sie nutzt.
Erste Weichenstellung: Pacht oder Kauf des Landgasthofs?
Das ist die wichtigste Entscheidung vor jeder Kalkulation. Pacht und Kauf haben grundlegend unterschiedliche Risikostrukturen.
| Kriterium | Pacht | Kauf |
| Kapitalbedarf | Niedrig – nur Pachtkaution und Investitionen | Hoch – Kaufpreis + Notarkosten + Grunderwerbsteuer |
| Laufende Belastung | Monatliche Pacht (Fixkosten) | Kredit-Zins und -Tilgung (Fixkosten) |
| Flexibilität | Gut – nach Vertragslaufzeit Ausstieg möglich | Gering – Verkauf dauert und kostet |
| Wertsteigerung | Keine für den Pächter | Ja – Immobilienwert steigt mitunter |
| Verantwortung Bausubstanz | Meist beim Verpächter | Vollständig beim Eigentümer |
| Risiko | Verpächter könnte Vertrag nicht verlängern | Gesamtes Investitionsrisiko beim Käufer |
| Typisch für | Quereinsteiger, erste Übernahme, begrenztes Kapital | Erfahrene Gastronomen, langfristige Planung |
Für die meisten Erstübernahmen ist Pacht die richtige Wahl. Warum: Der Kapitalbedarf für Investitionen, Betriebsanlauf und Liquiditätspuffer ist ohnehin schon erheblich. Wer dazu noch den Kaufpreis einer Immobilie stemmen muss, ist von Anfang an hochverschuldet. Mit Pacht bleibt mehr Kapital für das, was den Betrieb wirklich voranbringt. (Quelle: pachtnetzwerk.immo, dish.co Pachtverträge Guide 2024)
Die Pacht mal acht Formel: Wie viel Pacht ist tragbar?
In der Gastronomiebranche gilt seit Jahrzehnten eine einfache Faustformel: Die Pacht ist wirtschaftlich tragbar, wenn der Jahres-Nettoumsatz mindestens das Achtfache der Jahresperson beträgt. Anders formuliert: Die Pacht sollte nicht mehr als 12,5 Prozent des Nettoumsatzes betragen. Für Restaurants gilt als Obergrenze in der Praxis oft 8 bis 12 Prozent.
| Pacht-mal-acht: Konkrete Rechnung Angenommen, du prüfst einen Landgasthof mit einer verlangten monatlichen Pacht von 1.800 Euro netto (21.600 Euro pro Jahr).Laut Formel: Pacht x 8 = Mindestumsatz. 21.600 Euro x 8 = 172.800 Euro Jahres-Nettoumsatz als Untergrenze.Umgerechnet auf Monate: 14.400 Euro Nettoumsatz monatlich als Mindestanforderung und das ist wirklich Minimum, kein Zielwert.Wenn die BWA des Vorpächters zeigt, dass der Betrieb zuletzt 130.000 bis 140.000 Euro Nettoumsatz pro Jahr gemacht hat: Diese Pacht ist nicht tragbar. Die Faustformel zeigt dir sofort, welche Pacht zu welchem Umsatz passt. Und ob das Angebot stimmt. (Quelle: dish.co, absolut-gastronomie-immobilien.de) |
Die Formel ist eine Faustformel, kein Gesetz. In Regionen mit sehr niedrigen Mietpreisen und stabilen Stammgaeste-Strukturen kann ein etwas höherer Pachtanteil noch funktionieren. In Regionen mit starker Saisonalität (Sommer schlägt Winter, oder umgekehrt) muss die Pacht noch tiefer liegen, weil die Jahresdurchschnittszahlen über schlechte Monate hinwegtäuschen können.
Die BWA-Prüfung: Warum du die Zahlen des Vorpächters brauchst
Bevor du über Pacht oder Kaufpreis verhandelst: Lass dir die BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) der letzten zwei bis drei Jahre zeigen. Wenn der Vorpächter sich sperrt, ist das ein Warnsignal. Ein guter Betrieb hat nichts zu verbergen.
Was du in der BWA prüfst:
| Kennzahl | Was du suchst | Warnsignal |
| Nettoumsatz | Stabile oder steigende Entwicklung | Starker Rückgang in letztem Jahr – Warum? |
| Wareneinsatzquote | Richtwert: 28–35 % Gastronomie | Über 38 %: Strukturproblem oder Übervorteilung |
| Personalkosten | Richtwert: 35–45 % vom Umsatz | Über 50 %: Fehlbesetzung oder zu viel Personal |
| Miete / Pacht | Richtwert: unter 12,5 % vom Umsatz | Über 15 %: Betrieb war auf Dauer nicht tragfähig |
| EBITDA (Rohertrag) | Positiv nach Kosten | Dauerhaft negativ: Betrieb war nicht profitabel |
| Verbindlichkeiten | Keine offenen Rechnungen, keine Gläubiger | Rückstände bei Lieferanten – Übergang prüfen |
| Saisonale Schwankung | Wie stark schwankt der Monatsumsatz? | Wenn 3 Monate mehr als 80 % des Jahresumsatzes: Hochrisiko |
Wenn du keine BWA bekommst: Lass dir ersatzweise die Umsätze aus dem Kassensystem der letzten 24 Monate zeigen. Das sind neutrale Daten, keine Schönwetter-Dokumente. Quelle: g-wie-gastro Übernahme-Guide, dish.co Restaurantübernahme-Checkliste 2025.
Die Ablösesumme: Was du wirklich zahlst, und wofür
Wenn ein bestehender Pächter den Betrieb übergibt, verlangt er oft eine Ablösesumme für das übernommene Inventar, die aufgebaute Kundenbasis, geleistete Investitionen oder schlicht als «Goodwill». Das ist legitim aber die Höhe ist verhandelbar, und viele Ablösesummen sind deutlich zu hoch angesetzt.
Was in einer Ablösesumme stecken kann
- Inventarwert: Küchenausstattung, Mobiliar, Geschirr, Gaststätteneinrichtung – bewertet zum Zeitwert (Neupreis minus Abschreibung)
- Laufender Warenbestand: Getränkelager, Vorräte, Tiefkühlbestand – bewertet zu Einkaufspreisen
- Getränkepfand und Leergut
- Aufgebauter Geschäftswert (Goodwill / Firmenwert): umstrittene Position, sehr verhandelbar
- Bereits getätigte Investitionen des Vorgängers, die noch nicht abgeschrieben sind
| Ablöse: Was du auf keinen Fall unkritisch bezahlen solltestEin Goodwill-Aufschlag von 30.000 bis 80.000 Euro auf ein Gasthaus, das zuletzt 120.000 Euro Jahresumsatz gemacht hat und das der Vorpächter nach zehn Jahren aufgibt, ist in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt. Goodwill ist nur dann real, wenn der Betrieb dauerhaft profitabel war, eine starke Markenidentität hat und du diesen Kundenstamm auch tatsächlich behältst. In ländlichen Regionen, wo die Stammgäste «den Betrieb» kennen und nicht «dich», ist ein hoher Goodwill oft ein Phantomwert. Lass alle Positionen einer Ablösesumme einzeln bewerten, bevor du unterschreibst. Und hol dir für alles über 15.000 Euro eine unabhängige Einschätzung. (Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis, g-wie-gastro.de) |
Typische Ablösesummen bei Landgasthöfen
| Betriebsgröße / Zustand | Inventar-Zeitwert | Goodwill / Geschäftswert | Realistische Ablöse gesamt |
| Kleines Gasthaus (<40 Sitzpl.), älteres Inventar | 3.000 – 10.000 Euro | 0 – 5.000 Euro | 3.000 – 15.000 Euro |
| Mittlerer Gasthof (50–80 Sitzpl.), gemischtes Alter | 10.000 – 30.000 Euro | 5.000 – 20.000 Euro | 15.000 – 50.000 Euro |
| Gut geführter Landgasthof mit Veranstaltungsraum | 25.000 – 60.000 Euro | 10.000 – 40.000 Euro | 35.000 – 100.000 Euro |
| Gasthof mit Fremdenzimmern (Pension/Hotel) | 30.000 – 80.000 Euro | 0 – 50.000 Euro | 30.000 – 130.000 Euro |
Richtwerte 2026/2027. Der Inventarwert ist der wichtigste Posten und wird auf Basis von Neupreis, Alter und Zustand errechnet. Goodwill ist verhandelbar und sollte durch positive BWA-Geschichte belegt sein. Quelle: Übernahme-Bewertung, Gastro Piraten Beratungspraxis.
Der Investitionsstau: Das größte Risiko bei jeder Landgasthof-Übernahme
Ein Landgasthof, der seit 30 Jahren von derselben Familie betrieben wird, sieht auf den ersten Blick solide aus. Die Küche ist sauber. Die Heizung läuft. Das Fassungsvermögen ist ausreichend.
Was du nicht siehst: Die Küche hat seit 2008 keine größere Investition erlebt. Die Heizungsanlage ist eine Ölheizung aus dem Jahr 1994, die in zwei Jahren ersetzt werden muss. Die Elektroinstallation entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand, und das Gesundheitsamt hat bei der letzten Begehung schriftlich auf drei Punkte hingewiesen, die «dringend» angegangen werden sollten.
Das ist kein Einzelfall. Das ist der Normalzustand bei einem Landgasthof, der nach 20 oder mehr Jahren abgegeben wird.
Typische Investitionsstau-Positionen bei Landgasthöfen
| Position | Typischer Zustand | Investitionskosten (netto) | Priorität |
| Küchentechnik (Herd, Fritteuse, Kombidamäpfer) | Oft 15–25 Jahre alt | 15.000 – 50.000 Euro | Hoch – ohne Küche kein Betrieb |
| Heizungsanlage (Öl auf Gas / Wärmepumpe) | Meist Öl, >20 Jahre | 12.000 – 35.000 Euro | Hoch – Energiekosten und Pflicht |
| Gastraum-Renovierung (Bodenbelag, Wandfarbe) | Abgenutzt, Jahrzehnte alt | 8.000 – 25.000 Euro | Mittel – für ersten Eindruck |
| Toilettenanlagen (Barrierefreiheit, Modernisierung) | Oft nicht barrierefrei | 5.000 – 20.000 Euro | Hoch – teils gesetzliche Anforderung |
| Kassensystem (TSE-Pflicht seit 2020) | Oft noch Altsystem | 1.500 – 5.000 Euro | Hoch – gesetzliche Pflicht |
| Elektroinstallation und Sicherheitstechnik | Häufig veraltet | 5.000 – 20.000 Euro | Mittel – Sicherheit und Versicherung |
| Fassade / Dach / Außenanlage | Abgenutzt, Pflege rückständig | 10.000 – 60.000 Euro | Mittel – für Gesamteindruck |
| Wärmedämmung / Fenster | Einfachverglasung, keine Dämmung | 15.000 – 80.000 Euro | Mittel – Energieeinsparung langfristig |
| Außenterrasse / Biergarten | Holz morsch, Bodenbelag defekt | 3.000 – 15.000 Euro | Saisonal entscheidend |
| Fremdenzimmer (wenn vorhanden) | Veraltete Ausstattung | 2.000 – 8.000 Euro pro Zimmer | Je nach Konzept |
Richtwerte 2025. Je nach Zustand kann eine Kombination mehrerer Positionen sehr schnell auf 80.000 bis 180.000 Euro Gesamtinvestitionsbedarf anwachsen – allein für den Investitionsstau, noch bevor du eine eigene Konzeptanpassung finanzierst. Quelle: steuer-husum.de Gastronomieküchen 2025, Gastro Piraten Beratungspraxis.
| So prüfst du den Investitionsstau vor VertragsunterschriftBring vor Vertragsunterschrift einen Fachhandwerker mit, der dir die Küche, die Heizung und die Elektroinstallation begutachtet. Das kostet 200 bis 500 Euro für zwei bis drei Stunden – und kann dir 50.000 Euro ungeplante Ausgaben ersparen.Frag auch beim Gesundheitsamt nach dem letzten Prüfbericht. Dieser ist öffentlich zugänglich oder kann als neuer Pächter angefordert werden. Offene Punkte aus dem Hygieneprotokoll sind deine Verhandlungsgrundlage – sie rechtfertigen eine niedrigere Ablösesumme oder eine Investitionspflicht des Verpächters.Und: Lass den Pachtvertrag vor Unterschrift von einem Rechtsanwalt mit Erfahrung im Gastgewerberecht prüfen. Mindestens auf Laufzeit, Kündigungsmodalitäten und Investitionsklauseln. |
Gesamtkapitalbedarf: Was eine Landgasthof-Übernahme wirklich kostet
Wir rechnen mit einem typischen mittleren Landgasthof: 60 bis 80 Sitzplätze Gastraum, Wirtsstube, kleiner Veranstaltungsraum bis 40 Personen, Pacht, ländliche Lage in einer deutschen Mittelregion (Allgäu, Sauerland, Erzgebirge, Voralpenland). Keine Fremdenzimmer.
| Gesamtkapitalbedarf: Pacht-Übernahme Landgasthof (60–80 Sitzplätze, mittlere Lage) |
| Kostenblock | Minimum | Realistisch | Mit größerem Invest.stau |
| Ablösesumme Vorgänger (Inventar + Goodwill) | 5.000 Euro | 25.000 Euro | 60.000 Euro |
| Sofortinvestitionen: Kassenanlage, Hygiene | 2.000 Euro | 5.000 Euro | 8.000 Euro |
| Küchensanierung / -modernisierung | 0 Euro (gut gepflegt) | 20.000 Euro | 45.000 Euro |
| Gastraum-Renovierung | 3.000 Euro | 12.000 Euro | 25.000 Euro |
| Toiletten und Barrierefreiheit | 0 Euro | 8.000 Euro | 20.000 Euro |
| Heizungssanierung (mittelfristig einplan.) | 0 Euro (noch läuft) | 15.000 Euro | 35.000 Euro |
| Konzeptanpassung / neue Einrichtungselemente | 1.000 Euro | 8.000 Euro | 20.000 Euro |
| Erstlager Lebensmittel und Getränke | 3.000 Euro | 6.000 Euro | 10.000 Euro |
| Genehmigungen und Berater | 500 Euro | 2.000 Euro | 4.000 Euro |
| Marketing zur Übernahme / Eröffnung | 500 Euro | 3.000 Euro | 7.000 Euro |
| Pachtkaution (3 Monatspachten) | 3.000 Euro | 5.400 Euro | 8.000 Euro |
| Unvorhergesehenes (15 %) | 2.700 Euro | 16.000 Euro | 36.000 Euro |
| SUMME INVESTITION | ca. 20.700 Euro | ca. 125.400 Euro | ca. 278.000 Euro |
| Liquiditätspuffer (5 Monate) | 40.000 Euro | 65.000 Euro | 90.000 Euro |
| GESAMTKAPITALBEDARF | ca. 61.000 Euro | ca. 190.000 Euro | ca. 368.000 Euro |
Richtwerte für Deutschland 2025/2026. Das Minimum gilt nur bei einem Betrieb mit sehr gutem Inventar, gepflegtem Zustand, gutem Pächtervertrag und einem Vorgänger, der keine Ablöse verlangt. Das ist selten. Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis, g-wie-gastro.de.
Die laufenden Kosten: Was ein Landgasthof jeden Monat kostet
Pacht: Die richtige Höhe bestimmen
Für ländliche Gastronomie in Deutschland gelten Pachtsätze von 8 bis 12 Prozent des Jahres-Nettoumsatzes als wirtschaftlich tragbar. Konkret: Bei einem Zielumsatz von 200.000 Euro Nettoumsatz pro Jahr sind 16.000 bis 24.000 Euro Jahresperson – also 1.330 bis 2.000 Euro monatlich – realistisch. In manchen ländlichen Regionen (besonders ostdeutscher Raum, strukturschwache Gebiete) sind Pachten von 600 bis 1.000 Euro monatlich für einen mittelgroßen Gasthof keine Seltenheit – weil Verpächter froh sind, überhaupt einen Pächter zu finden. (Quelle: pachtnetzwerk.immo, absolut-gastronomie-immobilien.de)
Personal: Die größte Herausforderung auf dem Land
Der ländliche Raum hat ein Personalproblem, das sich vom städtischen fundamental unterscheidet. Nicht die Höhe der Bewerberzahl ist das Problem – sondern die Qualifikation und die Verfügbarkeit. Ausgebildete Köche und Servicekräfte zieht es in die Städte, nicht in den Voralpen-Gasthof.
Viele Landgasthöfe lösen das durch Familienarbeit. Inhaber und Lebenspartner arbeiten selbst in Küche und Service, ergänzt durch lokale Aushilfen (oft Studenten, Nachbarskinder, Pensionäre). Das hält die Personalkosten niedrig – aber es birgt ein enormes Burnout-Risiko und eine Qualitätsgrenze.
| Personalposition | Stunden/Monat | Bruttolohn | AG-Kosten | Gesamt |
| Koch / Küchenchef (wenn nicht Inhaber) | 160 h | 2.500 Euro | 550 Euro | 3.050 Euro |
| Servicekraft (Vollzeit) | 160 h | 2.100 Euro | 462 Euro | 2.562 Euro |
| Theken- / Bardienst (Teilzeit) | 80 h | 1.026 Euro | 226 Euro | 1.252 Euro |
| Küchenhilfe / Spüler (Teilzeit) | 80 h | 1.026 Euro | 226 Euro | 1.252 Euro |
| Aushilfe für Veranstaltungen (Minijob) | ca. 30 h | 384 Euro | Pauschale ~28 % | 492 Euro |
| Inhaberpaar (kalkulatorisch für beide) | variabel | – | – | 4.000 – 6.000 Euro |
Mindestlohn 2025/2026: 12,82 Euro/Stunde. Für einen mittleren Landgasthof ohne Familienarbeit: Personalkosten 8.000 bis 12.000 Euro monatlich. Mit Familienarbeit (Inhaber + Lebenspartner) und externem Koch: 4.000 bis 7.000 Euro. Das kalkulatorische Inhabergehalt müssen beiden Partner einplanen – auch wenn sie es anfangs nicht auszahlen. Quelle: BMAS, DEHOGA 2025.
Saisonalitätsproblem im ländlichen Raum
Das große Thema, das in städtischen Gastronomie-Ratgebern meistens fehlt: Viele Landgasthöfe sind de facto Saisonbetriebe, auch wenn sie formal ganzjährig geöffnet sind. Im Bayerischen Wald oder im Allgäu läuft der Gasthof im Winter (Ski) und Sommer (Wandern) – und im Frühjahr und Herbst ist es ruhig. Im Sauerland oder in der Eifel gibt es starke Sommer-Wochenend-Peaks, aber durchschnittliche Wochentage.
| Region / Saisontyp | Hochsaison | Nebensaison | Umsatzschwankung ca. |
| Alpenregion (Allgäu, Voralpenland) | Winter (Dez.–März) + Sommer (Jun.–Sep.) | April–Mai, Oktober–November | 3:1 bis 5:1 Hochsaison vs. Nebensaison |
| Mittelgebirge (Schwarzwald, Eifel, Sauerland) | Sommer (Jun.–Sep.) + Weihnachten | Jan.–März, Oktober–November | 2:1 bis 4:1 |
| Ostsee / Nordsee | Sommer (Jul.–Aug.) dominant | Oktober–April sehr schwach | 4:1 bis 8:1 extrem |
| Dorf ohne Tourismus | Weihnachten, Hochzeiten, Feste | Januar–Februar | 1,5:1 bis 2:1 (geringere Schwankung) |
Extreme Saisonalität bedeutet: Der Gasthof muss in 4 bis 5 Monaten das Geld verdienen, das er das ganze Jahr braucht. Das erfordert einen sehr großen Liquiditätspuffer und eine disziplinierte Rücklagenbildung in der Hochsaison. Quelle: sumup.com Saisonalitätsmanagemment 2024, Gastro Piraten Beratungspraxis.
| Monatliche Gesamtkostenübersicht: Mittlerer Landgasthof (60–80 Sitzpl., Jahrespacht 18.000 Euro, ländliche Lage) |
| Kostenblock | Minimum | Realistisch | Großer Betrieb / Saisonregion |
| Pacht inkl. Nebenkosten | 800 Euro | 1.800 Euro | 3.000 Euro |
| Personal (ohne Inhabergehalt) | 3.000 Euro | 6.500 Euro | 12.000 Euro |
| Inhabergehalt (kalkulatorisch, Paar) | 2.000 Euro | 4.500 Euro | 7.000 Euro |
| Wareneinsatz (bei 15.000 Euro Umsatz, 32 %) | 3.200 Euro | 4.800 Euro | 7.200 Euro |
| Energie (Strom + Heizung, ländliche alten Objekte) | 500 Euro | 900 Euro | 1.800 Euro |
| Versicherungen | 100 Euro | 220 Euro | 400 Euro |
| Buchhaltung / Steuerberater | 120 Euro | 250 Euro | 450 Euro |
| GEMA + Rundfunkbeitrag | 50 Euro | 120 Euro | 200 Euro |
| Rücklagen Investitionsstau (monatlich anteilig) | 200 Euro | 500 Euro | 1.000 Euro |
| Sonstiges (Reinigung, Wartung, Marketing) | 200 Euro | 400 Euro | 800 Euro |
| SUMME LAUFENDE KOSTEN | ca. 10.170 Euro | ca. 20.000 Euro | ca. 33.850 Euro |
| Benötigter Mindestumsatz | ca. 12.100 Euro | ca. 23.800 Euro | ca. 40.300 Euro |
Alle Werte monatlich, netto. Wareneinsatz mit 32 Prozent gerechnet (typisch für Küchenbetrieb mit regionaler Küche). Achtung: In der Nebensaison muss der Betrieb trotzdem seine Fixkosten tragen. Der Liquiditätspuffer muss diese schlechten Monate finanzieren. Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis, DEHOGA Branchenkennzahlen 2024.
Fördermittel: Was viele Neupächter nicht kennen
Der ländliche Gastronomiebetrieb ist in Deutschland ein politisches Thema. Mehrere Bundesländer und der Bund haben in den letzten Jahren Programme aufgelegt, die gezielt die Gastronomie im ländlichen Raum fördern. Wer diese Mittel nicht kennt und nicht beantragt, verschenkt bares Geld.
| Förderprogramm | Inhalt | Typischer Betrag | Wo beantragen |
| KfW ERP-Gründerkredit Startgeld | Günstiger Kredit für Gründungen | Bis 125.000 Euro | KfW über Hausbank |
| KfW Unternehmerkredit | Günstiger Kredit für bestehende Betriebe / Übernahmen | Bis 25 Mio. Euro | KfW über Hausbank |
| BAFA Förderberatung für KMU | Zuschuss für Unternehmensberatung | 50 – 80 % der Beratungskosten | BAFA direkt |
| Länderprogramme (Bayern, Hessen, Thüringen u.a.) | Zuschüsse für Investitionen in ländl. Gastro | 5.000 – 50.000 Euro | Jeweiliges Landesministerium |
| EU LEADER-Programm | Regionale Entwicklung ländlicher Raum | 10.000 – 200.000 Euro möglich | Regionale Aktionsgruppe |
| Investitions- und Strukturbank (ISB, LfA etc.) | Länderspezifische Förderbanken | Variabel je Bundesland | Jeweilige Landesförderbank |
Förderprogramme ändern sich regelmäßig. Prüfe die aktuellen Konditionen direkt bei KfW, BAFA und dem jeweiligen Landesministerium. Das hessische Heimatministerium hat 2025 ein explizites Sonderprogramm für Investitionen in ländliche Gastronomie gestartet (Antragstellung ab Juni 2025). Quelle: KfW Förderübersicht, Hessisches Heimatministerium 2025, BAFA-Website.
| Fördermittel-Tipp: Den Antrag vor dem Kauf oder Pacht stellenViele Förderprogramme haben die Bedingung, dass der Förderantrag vor Baubeginn oder Vertragsabschluss gestellt werden muss. Wer erst unterschreibt und dann Fördermittel beantragt, bekommt oft eine Absage. Informiere dich über verfügbare Programme, bevor du den Pachtvertrag unterzeichnest. |
Fallbeispiel: Wie eine Voralpenland-Übernahme durch einen übersehenen Investitionsstau fast scheiterte
| Fallbeispiel: Landgasthof, Voralpenland (Bayern) Ein Ehepaar aus München übernahm nach jahrelangem Stadtleben einen Landgasthof in einer kleinen Gemeinde im Voralpenland: 70 Sitzplätze Gastraum, Wirtsstube, Veranstaltungsraum für bis zu 60 Personen, Biergarten mit 40 Plätzen. Pacht: 1.600 Euro monatlich netto. Ablösesumme: 28.000 Euro (Inventar und Goodwill). Die Pacht-mal-acht-Rechnung passte: Der Vorpächter hatte in guten Jahren rund 180.000 Euro Nettoumsatz gemacht.Das Problem: Der Investitionsstau war nicht vollständig sichtbar. Küchen- und Heizungsinspektion wurde erst nach der Unterschrift gemacht. Ergebnis: Der Kombidämpfer aus dem Jahr 2006 hatte einen Defekt im Brenner Reparatur: 3.800 Euro. Die Ölheizung war zuletzt 2009 gewartet worden, Gutachter empfahl dringend Tausch innerhalb von 18 Monaten Kosten: 22.000 Euro. Die Terrasse hatte verwitterte Träger, die auf Geheiß des Versicherungsgutachters gesperrt werden musste bis zur Sanierung Kosten: 9.500 Euro.Zusammen: 35.300 Euro ungeplante Investitionen in den ersten 9 Monaten, die aus dem Liquiditätspuffer gedeckt werden mussten. Gleichzeitig lief der Betrieb in den ersten beiden Saisons über unter Erwartung, weil eine Stammgast Gruppe dem alten Wirt treu blieb und nicht zurück kam.Was geholfen hat: Der Betrieb hatte einen ausreichend großen Liquiditätspuffer einkalkuliert (65.000 Euro). LEADER-Fördermittel wurden nach der Übernahme für die Heizungssanierung beantragt und bewilligt (Zuschuss 40 Prozent). Nach 18 Monaten stabilisierte sich der Betrieb mit eigenem Kundenstamm.Name und Ort wurden aus Datenschutzgründen anonymisiert. Der geschilderte Fall basiert auf einer echten Beratungssituation der Gastro Piraten. |
Die 8 häufigsten Fehler bei der Landgasthof-Übernahme
Fehler 1: Den Investitionsstau nicht systematisch prüfen
Die meisten Fehler bei Landgasthof-Übernahmen passieren nicht beim Pachtpreis, sondern beim Investitionsstau. Wer nicht vor Unterschrift einen Fachhandwerker durch Küche, Keller, Heizung und Elektro schickt, kauft die Katze im Sack.
Fehler 2: Die Ablösesumme unkritisch akzeptieren
Eine Ablösesumme ist immer verhandelbar. Der Goodwill-Anteil besonders. Lass dir jeden Posten einzeln erklären und belegen. Ein Zeitwert-Gutachten für das Inventar kostet 300 bis 800 Euro – und kann die Ablöse um 10.000 bis 30.000 Euro senken.
Fehler 3: Die Saisonalitätsdaten nicht monatlich analysieren
Ein Jahresumsatz von 180.000 Euro klingt solide. Wenn aber 120.000 davon in drei Monaten gemacht werden und die restlichen neun Monate zusammen nur 60.000 Euro bringen, sieht das Liquiditätsbild fundamental anders aus. Lass dir immer den monatlichen Umsatzverlauf der letzten 24 Monate zeigen.
Fehler 4: Kein Rechtsanwalt für den Pachtvertrag
Ein Pachtvertrag für ein Gasthaus hat Fallstricke, die ein Laie nicht sieht: Instandhaltungspflichten, Übergabezustand, Konkurrenzschutzklauseln, automatische Verlängerungen, Kündigungsfristen. Ein Anwalt mit Gastgewerberecht-Erfahrung kostet 300 bis 800 Euro für die Prüfung. Er kann dir jahrelange Probleme ersparen.
Fehler 5: Das Inhabergehalt nicht einkalkulieren
Viele Neupächter planen kein oder ein zu geringes Inhabergehalt ein – mit dem Gedanken, «wir ziehen erstmal kein Gehalt, bis der Betrieb läuft». Problematisch: Wer zwei Jahre ohne Lohn arbeitet, hat de facto zweimal die Betriebskosten gesenkt, ohne eine stabile Grundlage aufgebaut zu haben. Plane mindestens 3.000 bis 4.000 Euro monatlich für das Inhaberpaar ein.
Fehler 6: Fördermittel nach Unterschrift beantragen
Viele Förderprogramme für ländliche Gastronomie haben die Bedingung, dass der Antrag vor Umsetzung der Investition gestellt werden muss. Wer erst renoviert und dann Fördermittel beantragt, bekommt oft eine Absage. Förderprogramme recherchieren, bevor du unterschreibst.
Fehler 7: Stammgäste überschätzen
Die Stammgäste des alten Wirts sind dem alten Wirt treu – nicht dem Haus. Kalkuliere realistische Anlaufzeit von 12 bis 18 Monaten, in denen du deinen eigenen Kundenstamm aufbaust. Daraus folgt: Der Liquiditätspuffer muss größer sein, als die BWA des Vorgängers suggeriert.
Fehler 8: Die Energiekosten bei altem Gebäude unterschätzen
Ein Landgasthof in einem Gebäude aus den 1960er oder 1970er Jahren mit Ölheizung, Einfachverglasung und ohne Außendämmung kann monatlich 1.200 bis 2.500 Euro Energiekosten erzeugen. Das sind Kosten, die in keiner BWA separat ausgewiesen werden. Lass dir die Energieabrechnungen der letzten drei Jahre zeigen.
Ein Landgasthof ist eine Lebensaufgabe – mit Kalkulation
Wer einen Landgasthof übernimmt, übernimmt mehr als einen Betrieb. Er übernimmt einen sozialen Auftrag in der Gemeinschaft, eine regionale Identität, manchmal ein Denkmal. Das klingt groß. Es ist auch groß.
Gleichzeitig ist es ein Unternehmen, das profitabel betrieben werden muss. Das geht nur, wenn die Zahlen stimmen. Wenn der Pachtpreis zur Pacht-mal-acht-Formel passt. Wenn der Investitionsstau realistisch eingepreist ist. Wenn der Liquiditätspuffer auch für den Winter reicht.
Die Kombination aus Herzblut und sauberer Kalkulation – das ist das Rezept. Wir haben beides.
| Was erfolgreiche Landgasthof-Übernahmen gemeinsam habenSie haben die BWA des Vorgängers sorgfältig geprüft und sich vom monatlichen Umsatzverlauf nicht blenden lassen. Sie haben den Investitionsstau professionell begutachten lassen, bevor sie unterschrieben. Sie haben Fördermittel recherchiert und beantragt, bevor die ersten Rechnungen bezahlt wurden. Und sie haben mit einem realistischen Inhabergehalt kalkuliert nicht damit, jahrelang umsonst zu arbeiten und zu hoffen, dass der Betrieb dann schon reicht. (Quelle: Gastro Piraten Beratungspraxis) |
Häufige Fragen aus der Praxis
| Wie finde ich Landgasthöfe, die zur Übernahme angeboten werden? |
| Spezifische Portale für Gastronomie-Immobilien: gastro-pacht.de, pachtnetzwerk.immo, gastrodus.de. Auch IHK-Regionalstellen listen Betriebe mit Nachfolgebedarf. In vielen ländlichen Regionen gibt es informelle Netzwerke Gespräche mit dem Bürgermeister, der Tourismusorganisation oder dem lokalen DEHOGA-Verband können Kontakte herstellen, bevor ein Betrieb auf einem Portal erscheint. Manchmal sind die besten Angebote die, die nie öffentlich ausgeschrieben werden. |
| Was ist, wenn der Verpächter keine BWA herausgibt? |
| Das ist ein Warnsignal, aber kein automatischer Ausschlussgrund. Als Alternative: Lass dir die Kassensystem-Ausdrucke der letzten 24 Monate zeigen (monatsweise), die Energieabrechnungen und die Getränkebestellungen. Diese Daten zusammen geben ein realistisches Bild des Betriebsvolumens. Wenn auch das verweigert wird: Tu es nicht. Ein Betrieb, dessen Zahlen nicht gezeigt werden können, hat Zahlen, die man nicht zeigen möchte. |
| Brauche ich eine Ausbildung in der Gastronomie für die Übernahme? |
| Für die Gaststättenkonzession brauchst du die IHK-Unterrichtung im Gastgewerbe (1 bis 3 Tage). Eine Koch- oder Restaurantfachmann Ausbildung ist keine gesetzliche Voraussetzung aber betriebswirtschaftlich sinnvoll. Wer nicht selbst kochen kann, ist vollständig auf einen Fremdkoch angewiesen. Auf dem Land ist das ein erhebliches Abhängigkeitsrisiko: Wenn der Koch kündigt, steht der Betrieb. Plan entweder dich selbst in die Küche ein, oder baue mindestens eine zweite Personen auf, die das Kernhandwerk beherrscht. |
| Wie lange dauert es, bis ein übernommener Landgasthof profitabel läuft? |
| Realistisch: 12 bis 24 Monate, bis der Break-even dauerhaft erreicht und ein eigener Kundenstamm aufgebaut ist. Das hängt stark davon ab, wie viele Stammgäste vom Vorgänger übernommen werden, wie der Betrieb in der Region wahrgenommen wird und wie gut das Konzept zur lokalen Nachfrage passt. Wenn du in der Hochsaison direkt startest und das Konzept greift: kürzer. Wenn du in der Nebensaison beginnst und der erste Winter kommt, bevor die Stammgäste da sind: länger. Plane entsprechend. |
| Was kostet eine Gastronomieberatung vor der Übernahme? |
| Ein strukturiertes Beratungsgespräch vor der Übernahme kostet bei spezialisierten Beratern wie den Gastro Piraten je nach Umfang zwischen 200 und 1.500 Euro. Die Inhalte einer guten Übernahmeberatung: BWA-Analyse und Pachtprüfung, Investitionsstau-Einschätzung, Fördermittelcheck, Kalkulation des Gesamtkapitalbedarfs. Dieser Betrag amortisiert sich bei einer Übernahme, die besser verhandelt oder ein überteuertes Objekt gar nicht erst unterschrieben wird, sehr schnell. |



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